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Cannabis hat eine traditionsreiche Geschichte und wurde bereits vor Tausenden von Jahren von verschiedenen Kulturen weltweit genutzt. Schon im alten China und in Indien wurden Cannabispflanzen als Heilpflanzen verwendet und auch in der westlichen Medizin fand die Cannabispflanze bereits im 19. Jahrhundert Anwendung.

Zudem wurde in vielen Kulturen Cannabis als Rauschmittel genutzt, zum Beispiel von den Skythen, den Sufis und den Rastafari auf Jamaika.

Cannabis spielt auch eine wichtige Rolle in der Popkultur, insbesondere in der Musik. Viele Künstler haben in ihren Texten und Liedern den Cannabiskonsum thematisiert und auch in der Kunst und Literatur findet sich immer wieder Bezug zur Cannabispflanze.

Cannabis ist also eine sehr vielfältige Pflanze, weshalb wir uns in diesem Beitrag nur auf die relevantesten Punkte beschränken. Zu diesen Punkten zählen wir die Cannabisblüte, die Cannabis Wirkung, die Arten wie man Cannabis konsumieren kann, medizinisches Cannabis, den Cannabis Anbau und die geplante Cannabis Legalisierung.

Entdecke die Welt des Cannabis: Umfassende Informationen und Ressourcen

Cannabisblüten

Die Cannabisblüten – in getrockneter Form als Marijuana, Mariuhana, Ott Droge, Ganja, Weed oder Dope bezeichnet – sind der wirkstoffhaltige Teil des Cannabis, der besonders viel THC enthält. In diesem Sinne gibt es auch keine Marihuana Pflanze, denn mit Marihuana sind lediglich die getrockneten Blüten von THC-haltigen Cannabispflanzen zu Konsumzwecken gemeint.

Unterscheidung männliche Cannabispflanze und weibliche Cannabispflanze

Bevor wir uns mit der Wirkung von Cannabis beschäftigen, schauen wir uns zunächst die Cannabisblüten – genauer gesagt – die Hanfblüte der weiblichen Cannabispflanze genauer an. Denn die männliche Cannabispflanze enthält kaum Wirkstoffe, weshalb die männliche Hanfpflanze weder als Rauschmittel noch in der Medizin relevant ist.

Im Anbau von Cannabis sind männliche Hanfpflanzen daher oftmals unerwünscht, zumal sie die weiblichen Pflanzen bestäuben und somit die Produktion von weiblichen Blüten beeinträchtigen können. Aus diesem Grund werden männliche Cannabispflanzen in der Regel frühzeitig entfernt, um sicherzustellen, dass nur weibliche Hanfpflanzen übrig bleiben.

Es gibt auch einige Ausnahmen von dieser Regel, zum Beispiel bei der Herstellung von Hanfsamen, wo männliche Pflanzen benötigt werden, um weibliche Pflanzen zu bestäuben und Samen zu produzieren.

Cannabis Wirkstoff – Cannabinoide

Weibliche Cannabisblüten – genauer gesagt die Trichome des Hanfes – enthalten besonders viele Cannabinoide, den Hauptwirkstoff im Cannabis. Die bekanntesten und am häufigsten vorkommenden Cannabinoide in Cannabisblüten sind THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol), aber es gibt auch viele andere Cannabinoide, die in unterschiedlichen Mengen und Verhältnissen vorkommen können.

Die Wirkung und Zusammensetzung von Cannabisblüten hängt von der Sorte oder dem Strain ab. Ein Strain ist eine bestimmte Variante von Cannabis, die durch Kreuzung von verschiedenen Cannabissorten entstanden ist. Jeder Strain hat unterschiedliche Eigenschaften in Bezug auf Wachstum, Wirkung und Aroma.

Zu den bekanntesten Cannabisstrains zählen:

  1. Sativa: Cannabis Sativa bzw. Sativa-Strains haben in der Regel eine anregende und euphorisierende Wirkung auf den Geist. Sie können die Kreativität und Konzentration erhöhen und sind oft gut geeignet für tagsüber. Die Sativa Wirkung wird daher auch als belebend beschrieben.
  2. Indica: Indica-Strains haben in der Regel eine entspannende und beruhigende Wirkung auf den Körper. Sie sollen bei Schmerzen und Schlafstörungen helfen und sind oft gut geeignet für den Abend oder die Nacht.
  3. Hybrid: Hybride sind Kreuzungen von Sativa- und Indica-Sorten und haben in der Regel Eigenschaften beider Sorten. Je nachdem, welche Sorten gekreuzt wurden, können Hybride entweder mehr sativa- oder indica-dominant sein.
  4. Haze: Haze-Strains sind bekannt für ihre starke psychoaktive Wirkung und ihre hohe THC-Konzentration. Sie sind oft sehr potent und können eine starke Wirkung auf den Geist haben. Eine sehr bekannte Vertreterin dieser Art ist Amnesia Haze.
  5. Kush: Kush-Strains haben in der Regel eine beruhigende und entspannende Wirkung auf den Körper. Daher sind sie oft gut geeignet für den Abend oder die Nacht.
  6. Cannabis Ruderalis: Dieser Wildtyp enthält vergleichsweise wenig THC, weshalb die psychoaktive Wirkung weniger stark ausfällt.

Die beschriebenen Wirkungen entstammen den Erfahrungsberichten von Konsumenten, weshalb wir weder auf Richtigkeit noch auf Vollständigkeit einen Anspruch erheben.

Zudem kann jeder Strain unterschiedlich wirken und die Wirkung hängt von vielen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Dosierung, der Art des Konsums und der individuellen Toleranz.

Cannabisblüten: Der wirkstoffhaltige Teil des Cannabis mit hohem THC-Gehalt

Cannabis konsumieren

Cannabis kann man auf ganz unterschiedliche Art und Weise konsumieren. Am geläufigsten ist das Kiffen, also einen Blunt oder Joint rauchen mit THC-haltigem Marihuana, Haschisch oder CBD Gras. Ob man das CBD Rauchen zum Kiffen zählt, ist sicherlich eine Frage der Definition. Wir würden sagen, dass auch 10-OH-HHC und CBD Weed gekifft werden kann. Zum Kiffen zählt auch der Cannabiskonsum in der Pfeife oder Bong (Was ist eine Bong?).

In den letzten Jahren haben Vaping und Dabbing immer mehr an Bedeutung gewonnen. Wer Cannabis verdampfen möchte, dem steht inzwischen eine große Auswahl an unterschiedlichen Vaporizern zu verfügung.

Wer kein Gras rauchen oder verdampfen möchte, kann Cannabis essen. Sogenannte Edibles sind vor allem in den USA sehr beliebt und werden häufig mit Hilfe von Destillat oder Haschischöl hergestellt.

Eher selten wird Cannabis als Tinktur oder topisch angewendet.

Es gibt also viele unterschiedliche Cannabisprodukte und viele Arten wie man Cannabis konsumieren kann.

Verschiedene Methoden des Cannabis-Konsums: Von Joints bis Bongs

Cannabis Wirkung

Cannabis hat eine Vielzahl von Wirkungen auf den menschlichen Körper und Geist. Die Cannabis Wirkung kann je nach konsumierter Menge, der Art des Konsums und der persönlichen Konstitution unterschiedlich stark ausfallen.

Wie bereits erwähnt sind die Cannabinoide der Hauptwirkstoff im Cannabis, von denen Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) die bekanntesten sind. THC und CBD unterscheiden sich erheblich in ihrer Wirkung und können sogar als Gegenspieler betrachtet werden. Es gibt zur CBD Wirksamkeit Studien, die du hier nachlesen kannst: CBD Studien.

Zu den von den Konsumenten beschriebener THC Wirkung zählt:

  1. Entspannung und Schmerzlinderung: Cannabis soll eine entspannende Wirkung auf den Körper haben und Schmerzen lindern können.
  2. Veränderung der Wahrnehmung: Cannabis kann die Wahrnehmung von Zeit, Raum und Körper verändern. Es kann auch zu einer veränderten Wahrnehmung von Farben, Geräuschen und Geschmack kommen.
  3. Erhöhung der Kreativität und Konzentration: Cannabis kann – Konsumenten zufolge – die Kreativität und Konzentration erhöhen, was für manche Menschen und Berufsgruppen vorteilhaft sein kann.
  4. Appetitsteigerung: Cannabis kann den Appetit steigern – aber auch reduzieren – und könnte daher bei der Behandlung von Essstörungen eingesetzt werden.
  5. Auswirkungen auf die Psyche: Cannabis kann Stimmungsveränderungen hervorrufen, sowohl positive als auch negative. Es kann auch Angst, Paranoia und Halluzinationen verursachen.

Man muss außerdem beachten, dass sich die Wirkung von Cannabis nicht nur von Cannabinoid zu Cannabinoid sondern auch von Person zu Person unterscheidet und dass eine Überdosierung unerwünschte Nebenwirkungen haben kann. Zudem wird Cannabis häufig als Suchtmittel missbraucht und der Konsum kann zu einer Cannabissucht (Abhängigkeit) und anderen Erkrankungen führen.

Weitere Cannabis Nebenwirkungen sind:

Es gibt noch eine Reihe weiterer Nebenwirkungen, die mit dem Konsum von Cannabis verbunden sind. Daher raten wir vom Cannabiskonsum ab.

Die vielfältige Wirkung von Cannabis auf Körper und Geist

Cannabis Anbau

In Deutschland ist der Anbau von THC-haltigem Cannabis seit 01.04.2024 unter bestimmten Voraussetzungen legal.

Im Jahr 2017 hat die Bundesregierung das Cannabis-Gesetz (Cannabis als Medizin)[1] verabschiedet, das den Anbau, den Vertrieb und den Besitz von Cannabis zu medizinischen Zwecken regelt. Demnach dürfen in Deutschland nur speziell lizenzierte Unternehmen – und nur zu medizinischen Zwecken – THC-haltigen Hanf legal anbauen. Zu den in Deutschland tätigen Cannabis Produzenten zählen beispielsweise DEMECAN, Aphria und Aurora.

Die Unternehmen müssen strenge Vorgaben hinsichtlich der Qualität und Sicherheit des Anbaus erfüllen, um eine hohe Produktqualität zu gewährleisten. Zudem gibt es spezielle Vorschriften für den Transport, die Lagerung und die Verarbeitung von medizinischem Cannabis.

Der Anbau von Cannabis zu Genuss- und Freizeitzwecken ist in Deutschland seit 01.04.2024 legal.

Cannabis Anbau in Deutschland: Gesetzliche Regelungen und medizinische Zwecke

Medizinisches Cannabis

Seit einigen Jahren ist es möglich, sich medizinisches Cannabis verschreiben zu lassen. Dabei kommt es bei der Verwendung von medizinischen Cannabis und medizinischen Cannabisblüten umso mehr auf die richtige Dosierung und Qualität an.

Neben den Cannabinoiden enthält die Cannabispflanze noch weitere wertvolle Inhaltsstoffe, wie beispielsweise die Terpene, die bereits seit dem Altertum in der Aromatherapie eingesetzt werden.

Die Verwendung von medizinischem Cannabis ist in vielen Ländern gesetzlich geregelt und nur unter ärztlicher Aufsicht erlaubt. Die Wirksamkeit und Sicherheit von medizinischem Cannabis für bestimmte medizinische Zwecke ist Gegenstand der Forschung und noch nicht abschließend geklärt.

Medizinisches Cannabis auf Rezept: Wichtigkeit von Dosierung und Qualität

Cannabis Legalisierung in Deutschland?

Die Ampel-Koalition hatte sich zu Beginn ihrer Regierungszeit die Cannabis Legalisierung zum Ziel gesetzt. Diese ist zum 01.04.2024 in Kraft getreten. Unter anderem enthält das aktuelle Cannabisgesetz (CanG) folgende Punkte:

  1. Legalisierung des Eigenanbaus: Jede erwachsene Person darf 3 weibliche Cannabispflanzen Zuhaus anbauen.
  2. Der Besitz von insgesamt 50g getrocknetem Cannabis ist erlaubt. Alles darüber hinaus muss vernichtet werden.
  3. Cannabisblüten, Harz sowie Vemehrungsmaterial (Samen und Cannabis Stecklinge) sollen über Anbauvereinigungen (sogenannte Cannabis Clubs) abgegeben werden. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft in einem solchen Klub.
  4. Der Konsum in der Nähe von Schulen, Kindergärten, Spielplätzen und dergleichen ist strengstens verboten.

Es gibt natürlich noch weitere interessante Punkte innerhalb des CanG, welche du gerne in unserer Rubrik Cannabis Legalisierung weiter entdecken kannst.

Selbstverständlich gibt es auch Argumente, die gegen eine Legalisierung von Cannabis sprechen, wie beispielsweise gesundheitliche Risiken und die mögliche Zunahme des Cannabiskonsums. Wir glauben dennoch, dass die Vorteile überwiegen und hoffen, dass Cannabis legalisiert wird.

Eine Sonderrolle in der Frage der Legalisierung spielen gesonderte Cannabinoide wie bspw. 10-OH-HHC. Dieses Cannabinoid scheint nach aktuellem Stand der Dinge – trotz psychoaktiver Wirkung – legal zu sein.

Cannabis Legalisierung in Deutschland: Argumente und Perspektiven
Wir helfen, Klarheit zu schaffen!

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was ist Cannabis?

Cannabis ist eine Pflanze, die verschiedene psychoaktive Substanzen enthält, darunter Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). Es wird häufig als Freizeitdroge oder für medizinische Zwecke verwendet.

Ist Cannabis in allen Ländern legal?

Nein, die rechtliche Situation von Cannabis variiert von Land zu Land. In einigen Ländern ist der Besitz und Konsum von Cannabis illegal, während es in anderen Ländern für medizinische oder sogar Freizeitzwecke legalisiert wurde.

Welche Nebenwirkungen hat der Konsum von Cannabis?

Zu den häufigen Nebenwirkungen von Cannabis gehören psychoaktive Effekte wie Euphorie, Entspannung und verändertes Zeitempfinden. Es kann auch zu trockenem Mund, Rötung der Augen, verminderter Koordination und Gedächtnisproblemen führen. Bei übermäßigem Konsum können psychische Probleme auftreten.

Ist Cannabis süchtig machend?

Ja, Cannabis kann süchtig machen. Etwa 9% der Menschen, die Cannabis konsumieren, entwickeln eine Abhängigkeit. Langfristiger und intensiver Gebrauch kann das Risiko einer Abhängigkeit erhöhen.

Quellenverzeichnis