Weed Ratgeber (2024) – Fakten und rechtliche Informationen

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Sind Weed und Marihuana das Gleiche? Kann man die Begriffe Gras und Haschisch synonym verwenden? Selbst langjährigen Konsumenten sind die unterschiedlichen Bezeichnungen für verschiedene Cannabisprodukte nicht immer klar. In diesem Artikel nehmen wir daher einmal die unterschiedlichen Wortbedeutungen unter die Lupe.

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Das Wichtigste in Kürze
  • Bei Weed handelt es sich um die getrockneten Blüten der Cannabispflanze.
  • Es gibt viel Bezeichnungen dafür wie Weed, Marihuana und Gras.
  • Seit dem 01.04.2024 sind Besitz, Konsum und Anbau von Cannabisprodukten unter bestimmten Voraussetzungen in Deutschland legal.
Inhaltsverzeichnis
Weed

Was ist Cannabis?

Genau gesagt handelt es sich bei Cannabis um die gesamte Hanfpflanze: Diese wird bereits seit mehr als 5000 Jahren genutzt und wurde beispielsweise auch bei der Herstellung von Textilien verwendet. Des Weiteren wurde Cannabis auch als traditionelle Heilpflanze eingesetzt und diente unter anderem auch der Linderung von Schmerzen. Sie wächst in gemäßigtem bis tropischem Klima und gilt generell als robust und pflegeleicht.

Doch auch Cannabis als Rauschmittel ist bekanntermaßen sehr begehrt: Verantwortlich für die Rauschwirkung ist dabei in erster Linie das Cannabinoid Tetrahydrocannabinol (Δ9-THC).[1]

Was ist Weed?

Bei Weed handelt es sich um Marihuana und damit um getrocknete, THC-haltige Cannabisblüten der Cannabispflanze, die beispielsweise in einem Joint geraucht und so konsumiert werden können, um einen Rauschzustand zu erzielen. Weed und Marihuana haben somit dieselbe Bedeutung.

Was ist der Unterschied zwischen Cannabis, Marihuana und Weed?

Während das Wort Cannabis an sich einfach nur den lateinischen Begriff für die Hanfpflanze darstellt, wird es hierzulande (und auch in vielen anderen Ländern) gleichzeitig für diverse THC-haltige Cannabiserzeugnisse verwendet.

Bei Marihuana (oder auch Weed, da beide Begriffe wie bereits erwähnt dieselbe Wortbedeutung haben) handelt es sich hingegen direkt um getrocknete Blüten der weiblichen Cannabispflanze. Die Cannabis Buds sind mit sogenannten Drüsenhaaren ausgestattet, an denen sich das Harz der Pflanze befindet: Dieses wiederum enthält hohe Konzentrationen von THC, CBD sowie weitere Cannabinoide.[2]

Was ist Cali Weed?

Bei Cali Weed handelt es sich um eine Gruppe von kalifornischen Cannabissorten, die einen besonders hohen THC-Gehalt besitzen und sich durch besonders intensive Aromen von anderen Sorten unterscheiden. Unter vielen Cannabiskonsumenten gilt Cali Weed als bestes Marihuana überhaupt. Mehr zu diesem Thema erfährst du in unserem Cali Weed Artikel.

Was ist Kiffen?

Bekanntermaßen gibt es unter Cannabisverwendern unterschiedliche Konsummuster: Während der häufigste Cannabiskonsum im Allgemeinen über das Rauchen von Joints stattfindet, gibt es auch Konsumenten, die Marihuana mittels Vaping, Bongs oder Edibles (“Space Cookies” oder Brownies) konsumieren. Dennoch ist und bleibt das „traditionelle“ Kiffen für die meisten Konsumenten das Mittel der Wahl.

Wie sieht Marihuana aus?

Wie sieht Marihuana eigentlich aus? Marihuana erinnert auf den ersten Blick an Tee oder ein grob gemahlenes, zumeist grünes Gewürz. Je nach Anbaumethode oder Grad der Trocknung kann die Substanz jedoch auch weiß oder leicht lila aussehen. Bekannte Sorten sind hier u.a. Purple Haze, Lemon Haze oder White Widow.

Der Unterschied zwischen Gras und Haschisch

Im Gegensatz zu Gras handelt es sich bei Haschisch um das zu Platten gepresste Cannabisharz. Haschisch (häufig auch Hasch, “Dope” oder “Shit” genannt) wird meist durch Pressung gewonnen und hat häufig eine bräunlich-grüne Farbe.

Bundesregierung hat die Legalisierung von Cannabis in Deutschland freigegeben

Nach langem Ringen im Bundestag kommt hier die gute Nachricht für alle Cannabis-Fans in ganz Deutschland: Seit dem 01.04.2024 ist die Droge hierzulande teil-legalisiert:[3] Das bedeutet, dass sowohl Cannabis Anbau, als auch Konsum und Besitz von Cannabis unter bestimmten Voraussetzungen legal sind.

Gesetz erlaubt Konsum und Besitz von Weed

Auch wenn der Konsum von Weed bisher legal war, hat der Besitz oftmals zu schwerwiegenden Folgen geführt. Aufmerksame Leser werden sich daher selbstverständlich fragen, wie man etwas konsumieren soll, das man nicht besitzen darf. Glücklicherweise ist nun beides legal, sodass man sich über solche Fragen nicht mehr den Kopf zerbrechen muss und man bald auch Cannabisblüten kaufen kann. Allerdings ist Cannabis nur unter gewissen Vorgaben legal: So dürfen Erwachsene über 21 Jahren monatlich 50 Gramm Cannabis pro Person von nicht-gewinnorientierten Cannabis Clubs erhalten, Erwachsene ab 18 Jahren lediglich 30 Gramm.

Dabei ist nur die Mitgliedschaft in einem Cannabis-Club erlaubt: Meldet man sich in mehreren Vereinen an, ist dies strafbar. Auch der Handel mit THC-Produkten wird weiterhin strafrechtlich verfolgt. Erwachsene beider Altersgruppen dürfen je 25 Gramm Cannabis für den Eigenbedarf mit sich tragen.

Wichtig ist zudem, dass der Cannabis Konsum von psychoaktiven Cannabisprodukten nicht in Fußgängerzonen (zwischen 7 und 20 Uhr) sowie prinzipiell nicht in der Nähe (min. 100 Meter) von Schulen, Kindergärten oder öffentlichen Sportstätten erfolgen darf.

Anbau von 3 Pflanzen in Zukunft legal

Auch das Thema Hanf Eigenanbau ist für viele Cannabis-Enthusiasten von großer Wichtigkeit und auch hier gibt es gute Nachrichten: Seit dem 01.04.2024 dürfen Erwachsene 3 weibliche Hanfpflanzen für den eigenen Konsum besitzen. Zu beachten gilt jedoch die maximale Höchstmenge von 50g getrockneter Cannabisblüten.

Blüten aus Apotheken: Medizinischen Cannabis

Wie einige wissen, waren medizinische Cannabisblüten auch bislang legal, allerdings nur durch ein ärztliches Rezept. Dieses wurde in der Regel jedoch nur bei schwersten Krankheiten und Beschwerden verordnet. Es bleibt somit abzuwarten, ob Ärzte den Wirkstoff durch die Gesetzesänderung künftig auch bei leichteren Erkrankungen verschreiben werden.

Weitere Fragen zu Weed, Marihuana und Ganja

Du hast weitere Fragen zu Weed, Marihuana, Ganja und Co.? In diesem Abschnitt haben wir einmal die wichtigsten Fragen zusammengefasst:

Wie lange ist Weed nachweisbar?

Eine pauschale Antwort gibt es darauf nicht, da die Nachweisbarkeit von Weed auch mit dem individuellen Stoffwechsel sowie vielen weiteren Faktoren zusammenhängt: Bei einem seltenen Konsum mit mehreren Konsumpausen zwischen den einzelnen Anwendungen ist Weed in den meisten Fällen für rund 6 Stunden nachweisbar. Bei regelmäßigem Konsum lagert sich THC allerdings im Körpergewebe ein, sodass es einige Tage oder sogar Wochen dauern kann, bis es abgebaut ist.[4] Eine gutes Tool um den THC-Abbau zu berechnen, liefert dir unser THC Abbau Rechner.

Wie lange bleibt Weed im Blut?

Wie oben bereits erwähnt, gibt es auch hier keine Faustregel: Je häufiger du jedoch konsumierst, desto länger dauert der Abbauprozess: zwischen 3 Tagen bis zu mehr als 3 Wochen ist alles möglich.

Wie lange bleibt Weed im Urin?

Auch hier gibt es einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Konsumhäufigkeit und der Nachweisbarkeit: Während Weed bei einmaligem oder gelegentlichem Konsum generell zwischen 2 bis 4 Tagen im Urin nachweisbar ist, ist dies bei Dauerkonsum deutlich anders: In diesem Fall kann es sogar sein, dass THC noch über mehrere Wochen oder Monate im Urin feststellbar ist.

Wann wird Weed legal?

Weed ist seit dem 01.04.2024 – unter gewissen Voraussetzungen (siehe oben) legal. Kiffer hierzulande dürften sich daher umso mehr auf den 20.04. freuen. Was der 20. April mit dem Konsum von Cannabis zu tun hat, erfährst du hier: 420 Bedeutung.

Wie kommt man an Weed?

Sofern man kein medizinisches Weed via Rezept vom Arzt erhält, ist es legal über sogenannte Cannabis-Clubs erhältlich. Weitere Optionen werden jedoch möglicherweise folgen.

Wie viel kostet ein Gramm Weed?

Der aktuelle Straßenpreis für Weed liegt je nach Region hierzulande bei 10 bis 15 Euro pro Gramm.[5] Je nach Sorte erhält man medizinisches Cannabis bereits ab 5 Euro je Gramm.

Wie viel kostet Cali Weed?

Je nach Anbieter bewegt sich der Preis der Droge bei rund 25 Euro pro Gramm, wobei die Preise für Cali Weed stark variieren können.

Wie viel Weed darf man besitzen?

Erwachsene ab 18 Jahren dürfen 30 Gramm Weed besitzen, Erwachsene ab 21 Jahren 50 Gramm. Für den Eigengebrauch dabei haben darf man jedoch nur 25 Gramm. Auch der Besitz von 3 weiblichen Hanfpflanzen ist zu beachten. Minderjährigen ist der Besitz und Konsum verboten.

Wie lange ist Weed haltbar?

Weed sollte idealerweise kühl, trocken und lichtgeschützt gelagert werden: Generell ist es dann zwischen 6 bis 12 Monaten haltbar. Wie lange dein Weed tatsächlich haltbar ist, hängt auch vom Anbau und der individuellen Verarbeitungsart ab.

Weed aka Marihuana: endlich legal!

Egal ob es sich um Weed/Marihuana oder Haschisch handelt: Cannabisprodukte sind seit dem 01.04.2024 in Deutschland zumindest teil-legalisiert. Dies bedeutet, dass sowohl der Konsum als auch der Besitz und der Cannabis Anbau im kleinen Rahmen erlaubt sind. Wichtig für alle Cannabis-Fans zu beachten ist dabei nur die erlaubten Mengen zu besitzen und mit sich zu führen. Auch der Handel/das Dealen mit Weed ist und bleibt strafbar.

Wir helfen, Klarheit zu schaffen!

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was ist Marihuana?

Bei Marihuana handelt es sich um die getrockneten Blüten der weiblichen Cannabispflanze.

Was ist Cannabis als Medizin?

Cannabis wird (und wurde traditionell schon lange) auch als Medizin verwendet. Zu den typischen Anwendungsbereichen zählen starke Schmerzen, jedoch auch Erkrankungen wie MS und Epilepsie.

Woher kommt das Wort Weed?

Die Bezeichnung Weed stammt mit großer Wahrscheinlichkeit aus den 1970er Jahren und spielt auf die Tatsache an, dass Cannabis wie “Unkraut” (engl. weed) überall wachsen kann.

Wie sieht Weed aus?

Weed erinnert oftmals an losen Tee oder grob gemahlene Gewürze.

Wie sieht Gras aus?

Wie der Name es schon vermuten lässt, ist Gras (in erster Linie, aber nicht immer) grün. Dabei kann es auch groben Gewürzen oder Teemischungen ähneln.

Was bedeutet Kiffen?

Beim Kiffen handelt es sich um das Rauchen von Marihuana mittels eines Joints.

Wie nennt man Kiffer?

Kiffer werden häufig auch Stoner oder Potheads genannt.

Wie hoch ist die Strafe für Cannabisbesitz?

Seit dem 01.04.2024 ist der Besitz von Cannabis nicht mehr strafbar, wenn er die erlaubte Menge von 50 Gramm (ab 21 Jahren) bzw. 30 Gramm (ab 18 Jahren) nicht überschreitet. Wichtig: Für unterwegs gilt eine Obergrenze von 25 Gramm!

Wann wird ein Verfahren wegen des Besitzes von Cannabis eingestellt?

Auch vor der Legalisierung war es möglich, dass Verfahren wegen des Besitzes von Cannabis aufgrund einer “geringen Menge” fallen gelassen werden.

Was ist eine geringe Menge?

Interessanterweise nennt der Gesetzgeber hier keine feste Definition, sodass die Behörden dies im Einzelfall ermitteln müssen.

Warum wird Marihuana legal?

Marihuana (sowie alle weiteren THC-Produkte) wird legal, weil die bisherige Verbotspolitik vielen Politikern zufolge nur weitere Probleme geschaffen hat: Harmlose Konsumenten wurde kriminalisiert, was nicht die Betroffenen, sondern auch die Behörden aufgrund des hohen Verwaltungsaufwandes vor große Herausforderungen stellte.

Wie viel Gramm ist legal?

Seit dem 01.04.2024 ist es für Erwachsene ab 21 Jahren legal, insgesamt 50 Gramm Weed zu besitzen: Bei Erwachsenen ab 18 Jahren sind dies 30 Gramm. Mitführen dürfen beide Gruppen jeweils 25 Gramm für den Eigenbedarf.

Was beeinflusst die Wirkung von Cannabis?

Maßgeblich für die Wirkung von Cannabis sind unter anderem der jeweiligen THC-Gehalt, die Sorte, die Dosierung sowie die Konsumform. Auch Set und Setting sowie die eigene Konstitution spielen eine Rolle.

Woran erkenne ich eine Cannabisabhängigkeit?

Bei einer Cannabisabhängigkeit handelt es sich in erster Linie um eine psychische Abhängigkeit. Diese kann sich beispielsweise darin äußern, dass man auf einmal stärker zu Stimmungstiefs/Rückzug neigt und Cannabis “braucht”, um Alltagssituationen durchzustehen.

Wie schädlich ist Cannabis für das Gehirn?

Vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen kann der Konsum von Cannabis zu bleibenden Schäden in der Gehirnentwicklung führen. Dabei können Lern- und Gedächtnisleistungen bei dauerhaftem Konsum beeinträchtigt werden.

Quellenverzeichnis

Kris Pribicevic
Kris Pribicevic ist ein renommierter CBD-Experte mit hunderten veröffentlichten Artikeln zu CBD & Cannabis. Als anerkannte Autorität in Deutschland ist er eine treibende Kraft in der Branche.
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Kris Pribicevic
Kris Pribicevic ist ein renommierter CBD-Experte mit hunderten veröffentlichten Artikeln zu CBD & Cannabis. Als anerkannte Autorität in Deutschland ist er eine treibende Kraft in der Branche.
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