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Cannabis Arzt - Entdecke bundesweit Ärzte die Cannabis verschreiben

Kris Pribicevic
Kris Pribicevic
6 Min. Lesezeit

Als Cannabis Arzt wird umgangssprachlich ein Mediziner bezeichnet, der Cannabis auf Rezept ausstellt. In Deutschland ist die Verschreibung von medizinischem Cannabis seit einigen Jahren legal. Dennoch fällt es vielen Patienten schwer, einen Arzt zu finden, der ihnen Cannabis verschreibt. Doch es gibt eine wachsende Anzahl von Ärzten und Kliniken, die sich auf diese Therapieform spezialisiert haben. Diese Generation neuer Mediziner hat den therapeutischen Wert von Cannabinoiden wie THC und CBD erkannt und beraten und behandeln ihre Patienten entsprechend.

Wir klären über die Vor- und Nachteile dieser fortschrittlichen Behandlungsmethode auf und helfen dir dabei, einen Cannabis Arzt in deiner Nähe, online und deutschlandweit zu finden:

Inhaltsverzeichnis
Cannabis Arzt

Cannabis-Ärzte: Kliniken und Ärzte, die Cannabis verschreiben

Bei den Begriffen Cannabis-Arzt und Cannabis-Ärzte handelt es sich um umgangssprachliche Bezeichnungen für Mediziner, die sich auf die Verwendung von medizinischen Cannabis und Cannabinoiden als Therapiemethode spezialisiert haben. Häufig handelt es sich dabei um telemedizinische Angebote, die sich an unterschiedliche Patientengruppen richten. So haben potenzielle Cannabispatienten die Möglichkeit, privatärztlich eine Cannabis-Behandlung anzufragen.

Eine Institution, die sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat, ist Algea Care. Die Plattform ist bekannt für ihre umfassende Betreuung von Patienten, die sich für eine Behandlung mit medizinischem Cannabis interessieren. Sie bietet eine gründliche medizinische Bewertung und individuell angepasste Behandlungspläne, um den spezifischen Bedürfnissen der Patienten gerecht zu werden.

Damit trägt Algea Care und die wachsende Zahl an Cannabis-Ärzten dazu bei, das Stigma zu beseitigen, das immer noch mit Cannabis und seinen medizinischen Anwendungen verbunden ist. Zudem wird der Zugang zu dieser wichtigen Therapieoption für Patienten erleichtert. Laut Statista waren es im Jahr 2022 in Deutschland bereits 170.000 Patienten, die Cannabis auf Rezept erhalten haben.[1]

Wer erhält Cannabis auf Rezept?

Die größte Patientengruppe, die eine Cannabistherapie erhalten hat, sind Schmerzpatienten, denn der Einsatz von Cannabis gegen Schmerzen scheint sehr vielversprechend zu sein. Aber nicht nur Menschen mit Schmerzen können Cannabis-Patienten werden: Im verlinkten Beitrag findest du spannende Statistiken zum Einsatz von Cannabis in der Medizin und eine Reihe weiterer Krankheiten, bei denen Cannabis verschrieben wurde. Informationen über gängige Cannabismedikamente findest du hier: Cannabismedizin.

Wie erhält man ein Cannabis-Rezept und wird Cannabis-Patient?

Wer sich Cannabis verschreiben lassen möchte, hat es nicht immer leicht einen gewillten Arzt zu finden. Obwohl es sich bei Cannabis um eine bereits seit Jahrhunderten bekannte Heilpflanze handelt, heftet ihr das Stigma der berauschenden Droge an. Hinzu kommt ein bürokratischer Aufwand, der selbst aufgeschlossene Ärzte häufig abschreckt.

Daher suchen immer mehr Patienten gezielt nach einem Cannabis Arzt (einen auf medizinische Cannabis spezialisierten Arzt). Doch auch Cannabis-Ärzte dürfen nicht nach belieben medizinische Cannabisblüten, Cannabisextrakte und andere THC-Produkte verschreiben.

Voraussetzung für eine Therapie sind in der Regel eine schwerwiegende Erkrankung, bei der:

  • alle Behandlungsoptionen, die als Standardtherapie gelten, ausgeschöpft sind
  • die Standardtherapie nicht (mehr) ausreichend wirksam ist
  • die Standardtherapie nicht (mehr) vertragen wird

Auch wenn die Standardtherapie zwar möglich wäre, die Ärzte aber nachvollziehbar begründen können, weshalb die Cannabistherapie zu bevorzugen ist, ist eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse möglich.

Zudem muss die Aussicht auf eine positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf oder die schwerwiegenden Symptome bestehen.

Hier erfahren Sie mehr über Cannabis-behandelbare Erkrankungen und den Voraussetzungen um Cannabis auf Rezept zu erhalten.

Cannabis als Medizin: Eine kurze Einführung

Cannabis ist bereits seit Jahrhunderten bekannt, doch mit der Entdeckung des Endocannabinoid Systems und der Cannabinoid-Rezeptoren im menschlichen Körper hat sich unser Verständnis von Cannabis und seinen medizinischen Anwendungen nochmals massiv erweitert.

Im Mittelpunkt des Interesses vieler Cannabis-Ärzte stehen dabei die sogenannten Cannabinoide. Diese Gruppe chemischer Verbindungen interagiert mit den Cannabinoid-Rezeptoren in unserem Körper und kann eine Vielzahl von physiologischen Prozessen beeinflussen, einschließlich Appetit, Schmerzempfindung, Stimmung und Gedächtnis. Die bekanntesten Vertreter der Cannabinoide sind Cannabidiol und Tetrahydrocannabinol, auch als THC und CBD bekannt.

Neben einer Vielzahl von Cannabinoiden, produziert der Cannabis auch noch Terpene und Flavonoide, die alle synergistisch zusammenwirken. Dieses Phänomen wird auch als “Entourage Effekt” bezeichnet und bedeutet, dass die gesamte Hanfpflanze potentiell therapeutische Eigenschaften hat, die über die Wirkung einzelner Bestandteile hinausgehen.

Wie werden medizinische Cannabisprodukte angewendet?

Die Applikationsform – also die Art der Anwendung – hängt von der Produktform ab. THC Öl, Cannabisöl, Cannabisextrakte und THC-Spray werden in der Regel oral bzw. sublingual eingenommen.

Aufgrund des schnelleren Wirkeintritts möchten viele Patienten Cannabis verdampfen. Für diese Zwecke werden medizinische Cannabisblüten verschrieben und in Cannabis Apotheken zum Verkauf angeboten. Manche Krankenkassen übernehmen – unter gewissen Voraussetzungen – die Kosten für einen Cannabis Verdampfer. Mit Sicherheit gibt es auch Patienten die Cannabisblüten in einem Joint rauchen werden, hiervon muss aufgrund gesundheitlicher Nachteile und Risiken jedoch explizit abgeraten werden.

Dein Cannabis-Arzt wird dich sicherlich gerne über die zu deiner Behandlung passenden medizinischen Cannabisprodukte informieren. Diese werden in der Regel (im Gegensatz zu frei verkäuflichen Cannabisprodukten) auch THC enthalten.

Mögliche Risiken der Therapie mit medizinischem Cannabis

Eine Therapie mit medizinischen Cannabis konnte die Lebensqualität vieler Patienten verbessern, dennoch ist die Cannabistherapie nicht für jeden geeignet. So hat auch die Behandlung mit THC Nebenwirkungen, die unterschiedlich stark ausfallen können. So wird beispielsweise die berauschende Wirkung des Tetrahydrocannabinols (THC) von einigen Patienten als sehr unangenehm wahrgenommen. Als häufigste Cannabis Nebenwirkung wird jedoch “Müdigkeit” beschrieben, die als einzige Nebenwirkung “sehr häufig” auftritt (bei mehr als einer Person von 10 Behandelten).[2]

Sind Privatärzte die besseren Cannabis-Ärzte?

Wie bereits erwähnt, kann es schwierig werden, unter Kassenärzten einen Cannabis-Arzt zu finden. Wer bei seinem Hausarzt kein Glück hatte und auch unter niedergelassenen Rheumatologen, Orthopäden, Psychiatern, Neurologen und anderen Fachärzten keinen Cannabis-Arzt finden konnte, dem bleibt noch der Gang zu Privatärzten, um eine Cannabis-Behandlung anzufragen.

In so einem Fall müssen die Leistungen in der Regel selbst getragen werden und häufig handelt es sich bei solchen Cannabis-Ärzten um telemedizinische Angebot, über die man ein Cannabis-Rezept online erhalten kann.

Quellenverzeichnis

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Kris Pribicevic
Artikel geschrieben von Kris Pribicevic
Kris Pribicevic ist Gründer und CBD-Experte bei CBD-DEAL24. Vor allem aber ist er ein absoluter CBD-Enthusiast und der wahrste Visionär des Unternehmens. Erfahren Sie mehr über Kris.
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