1. CBD Online Shop
  2. CBD
  3. Macht CBD high und wirkt es wie THC psychoaktiv?

Macht CBD high und wirkt es wie THC psychoaktiv?

7 Min. Lesezeit
258 mal gelesen

Macht CBD high? Das ist eine der häufigsten Fragen die im Zusammenhang mit Wirkstoff CBD aufkommt. THC und CBD werden aus der selben Pflanze gewonnen. Kein Wunder also, dass sich viele Menschen diese Frage stellen. Vor allem wenn man sich im Bereich CBD noch nicht gut auskennt oder man sich zum ersten Mal ein CBD Öl kaufen möchte, können in dieser Hinsicht schnell Unsicherheiten auftreten. Um die zentrale Frage vorweg zu beantworten: Nein, CBD Produkte die auf dem Markt legal erhältlich sind, können kein high verursachen – vorausgesetzt, es handelt sich um ein auf Qualität geprüftes Produkt eines seriösen Anbieters. Im Folgenden werden wir verschiedene Aspekte rund um die Frage, ob CBD high machen kann, beantworten.

Macht CBD high?

CBD macht nicht high, THC schon – Die Zwei verschiedenen Wirkungen

Beide Wirkstoffe ähneln sich aus chemischer Perspektive sehr, dennoch haben sie sehr unterschiedliche Wirkungen die im Folgenden erklärt werden.

Was bedeutet eigentlich „psychoaktive Wirkung“?

Zwar kommen beide Stoffe von der gleichen Pflanze, allerdings sind die Wirkungsweisen der beiden Cannabinoide unterschiedlich. Wie bereits erwähnt verfügt THC über eine sogenannte psychoaktive Wirkung. Doch was bedeutet das eigentlich? Psychoaktive Stoffe werden aus Pflanzen, Pilzen oder Tieren gewonnen und einfach oder mehrfach verarbeitet. Nach der Einnahme können diese Wirkstoffe auf die Psyche einwirken oder das Bewusstsein und die Wahrnehmung verändern. Generell gilt ein Wirkstoff dann als psychoaktiv, wenn er Einfluss auf die Funktionen des Gehirns nimmt.[1] Dabei kann man zwischen drei verschiedenen Arten von Beeinflussung unterscheiden:

  • Psychostimulantien: Bei sogenannten Psychostimulantien handelt es sich um Stoffe, welche eine antriebssteigernde oder psychisch anregende sowie wachmachende Wirkung haben. Zu diesen Stoffen gehören zum Beispiel Koffein oder natürlich in weitaus größerem Ausmaß Kokain. Bei einer längeren Einnahme von Psychostimulanzien kann es zudem zu einer Abhängigkeit kommen.
  • Sedativa oder Narkotika: Zu dieser Gruppe der psychoaktiven Stoffe gehören Substanzen mit einer beruhigenden, schlaffördernden, betäubenden oder angstlösenden Wirkung. Diese Stoffe können zudem auch die Wahrnehmung verändern. Diese Mittel werden zum Beispiel bei Schlafstörungen oder zum Herbeiführen von Narkosen angewendet.
  • Halluzinogene: Halluzinogene sind Stoffe, welche einen verändernden Effekt auf Wahrnehmung, Bewusstsein und Gefühlslage haben können. In seltenen Fällen kann es dabei auch zu Desorientierung oder Gedächtnisverlust kommen. Zudem können Halluzinogene zu akustischen, visuellen oder sensorischen Halluzinationen führen. Beispiele hierfür sind LSD oder Meskalin.

Überwindung der Blut-Hirn-Schranke

Damit psychoaktive Stoffe eine Wirkung erzeugen können, müssen sie die sogenannte Blut-Hirn-Schranke überwinden. Dieser Schranke kommt eine wichtige Funktion im menschlichen Körper zu, denn sie verhindert, dass im Blutkreislauf befindliche Stoffe ungehindert mit Hilfe von Diffusion in das Gehirn gelangen können. Für die Funktion des Gehirns können wichtige Stoffe diese Schranke durch Transportsysteme passieren, indem sie die jeweiligen Moleküle an sich binden.
Wenn psychoaktive Stoffe die Blut-Hirn-Schranke überwinden, verbinden sie sich auf verschiedene Weisen mit den dort vorhandenen Rezeptoren der Nervenzellen.[2] Danach können sie die Reaktionen der Nervenzellen entweder hemmen oder verstärken. Die konkrete Wirkung eines psychoaktiven Stoffes hängt dann davon ab, welches Hirnareal betroffen ist. Je nach Areal und Rezeptor kommt es dann zu unterschiedlichen Wirkungen und künstlich erzeugten Zuständen.

Kann eine große Menge Cannabidiol high machen und zum Rauschzustand führen?

Wie verhält es sich nun mit CBD? Macht CBD high? Bisherige Studien gehen nicht davon aus, dass CBD einen Rauschzustand verursachen kann. Auch die WHO stuft CBD als einen sicheren Wirkstoff ein. Eine Studie aus dem Jahr 2019[3]hat aber gezeigt, dass CBD in einer geringen Dosis in Verbindung mit THC die berauschende Wirkung von THC verstärken kann. Vergrößert man die CBD-Dosis, vermindert es hingegen die psychoaktive Wirkung des THC. Hier kommt es also entscheidend auf die Dosis und Kombination beider Stoffe an. Bei der CBD Öl Einnahme alleine in einer hohen Dosis haben die Probanden, die noch unerfahren mit dem Konsum von CBD waren, von Dissoziationen berichtet. Insgesamt widerlegt die derzeitige Datenlage aber, dass CBD im klassischen Sinne zu einem Rausch führen kann.
Schaut man sich den CBD-Gehalt der auf dem Markt verfügbaren Produkte an, kann man über diese sagen, dass sie nicht zu einem Rauschzustand führen. Hierzu sind die Dosen zu gering. Die meisten CBD-Öle verfügen über einen Gehalt zwischen 5% und 15%. Ersteres enthält pro Tropfen ungefähr 1,67 Milligramm CBD während ein Öl mit 10% circa 3,3 Milligramm CBD enthält. Sofern man die empfohlenen Dosen von einigen Tropfen pro Tag nicht überschreitet, kann es also zu keinem Rauschzustand kommen. Sollte man eine CBD Überdosis zu sich nehmen, wird ebenfalls kein mit der Wirkung von THC vergleichbarer Zustand erreicht werden.

Wie verhält es sich mit legalen CBD-Blüten oder CBD-Gras?

Die CBD Wirkung hängt in der Regel auch davon ab, auf welche Weise er zu sich genommen wird. So gelangen CBD Kapseln über den Magen langsamer in den Blutkreislauf als CBD, welches z.B. durch Inhalation mit einem PhenoPen aufgenommen wird. Daher stellt sich natürlich die Frage, ob es bei dieser Form der Einnahme zu einem Rauschzustand kommen und man durch CBD-Gras high werden kann. Schließlich wird das berauschende THC bekannterweise oft auf diese Weise in Form eines “Joints” eingenommen. Generell kann man zu CBD-Blüten und CBD-Gras sagen, dass auch diese in den legalen Mengen keinen Rausch verursachen sollten.

Wie bei allen anderen Produkten dieser Art auch, sollte man darauf achten, dass die Qualität geprüft wurde und es sich um einen seriösen Anbieter handelt. Auf diese Weise kann man das Risiko reduzieren, dass die Produkte verunreinigt sind und der gesetzlich vorgeschriebene THC-Wert nicht überschritten wird. Bei CBD-Gras und CBD-Blüten muss man außerdem berücksichtigen, dass es sich um Naturprodukte handelt. Diese können hinsichtlich des CBD-Gehalts von Pflanze zu Pflanze leichten Schwankungen unterliegen.

Wissenschaftliche und medizinische Erkenntnisse über CBD

Welchen Effekt hat CBD?

CBD wie auch THC sind Stoffe, welche die bereits erwähnte Blut-Hirn-Schranke überwinden können. Allerdings beeinflusst CBD die entsprechenden Rezeptoren im Gehirn auf eine andere Weise als THC und verfügt nicht über eine psychoaktive Wirkung. Stattdessen wird immer weiter erforscht, auf welche Weise CBD im Körper wirkt und wie die Vorteile zustande kommen, die Nutzer von CBD-Produkten darin sehen. Ein Teil dieser Forschungen besteht in der Aufgabe zu verstehen, wo und wie das Cannabidiol im Körper andockt.

Wie wirken Cannabinoide im menschlichen Körper?

Um die Wirkungsweise von CBD zu erläutern, muss man vor allem einen Blick auf das sogenannte Endocannabinoid System, kurz ECS werfen. Hierbei handelt es sich um einen speziellen Teil des Nervensystems, welcher aus Enzymen, Rezeptoren und sogar körpereigenen Cannabinoiden besteht. Bei der Erforschung der Cannabinoide der Cannabispflanze haben Forscher in den 90er Jahren körpereigene Rezeptoren entdeckt, die in Verbindung mit Cannabinoiden verschiedene Funktionen des Körpers beeinflussen könnten.

CB1- und CB2-Rezeptoren

Es gibt vor allem zwei Rezeptoren, die für die Funktionen des ECS von Bedeutung sind. Dabei handelt es sich um den Rezeptor 1 mit dem Kurznamen CB1 und den Rezeptor 2 mit dem Kurznamen CB2:

RezeptorVerortung im KörperVermutete Funktion
CB1Zentrales Nervensystem, Gehirn, NierenLernen und Bewegung sowie Informationsverarbeitung
CB2Immunzellen, peripheres NervensystemEntzündungshemmung, Immunfunktion, Stoffwechsel, Hungergefühl

In welchen Fällen wird CBD eingesetzt?

CBD wird in Form eines Nahrungsergänzungsmittel, als Aromaöl oder als CBD Kosmetik in verschiedenen Bereichen eingesetzt. In den meisten Fällen nutzen Kunden CBD zur Steigerung des Wohlbefindens. Generell muss man darauf hinweisen, dass die konkrete CBD Wirkung noch nicht ausreichend wissenschaftlich erforscht ist und daher auch keine Heilversprechen abgegeben werden dürfen.

Fazit

Macht CBD high? Definitiv nicht! Mit geprüften und zertifizierten CBD-Produkten sowie der empfohlenen CBD Öl Dosierung, können Sie keinen Rauschzustand erreichen. Eine psychoaktive Wirkung wird vorrangig mit THC in Verbindung gebracht.

Quellenverzeichnis

[1] https://www.canreduce.ch/?q=node/5
[2] https://www.leafly.de/cbd-sowohl-psychoaktiv-als-auch-berauschend/
[3] https://link.springer.com/article/10.1007/s00406-019-00978-2

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Haben Sie Fragen? Diskutieren Sie mit!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Fill out this field
Fill out this field
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü