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Ist eine CBD Überdosis möglich oder sogar gefährlich?

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Kann es eigentlich auch eine CBD Überdosis geben? Obwohl das Interesse für CBD Produkte in den letzten Jahren nach und nach gestiegen ist, bleiben weiterhin viele Fragen über CBD unbeantwortet. Egal ob in Fernsehen, Zeitschriften oder Blogs – es finden sich immer mehr Beiträge zu Cannabidiol, das aus der Hanfpflanze gewonnen wird. Gibt man die CBD Abkürzung in der Google-Suchmaschine ein, werden 185 Millionen Treffer angezeigt. Dennoch bleiben Antworten zur Überdosierung offen.

CBD Überdosis

CBD Überdosierung vermeiden

Die richtige CBD-Dosis finden

Wie auch bei Nahrungsergänzungsmittel kommt es ebenso bei CBD vor allem auf die richtige CBD Öl Dosierung an, um einen optimalen Effekt und eine gute Verträglichkeit zu erreichen. Hierbei sollte man natürlich in erster Linie die jeweiligen Empfehlungen der Hersteller von CBD Marken für das Produkt beachten.

Zudem gilt es, auf das eigene Körpergefühl zu achten, denn die CBD Wirkung ist von Mensch zu Mensch verschieden. Während eine bestimmte Dosis bei einer Person zu einem Effekt führt, spürt eine andere Person möglicherweise nichts. Wenn man noch nie vorher Cannabidiol eingenommen und ein noch “unberührtes” Endocannabinoid System hat, empfiehlt es sich, zunächst mit der kleinstmöglichen Dosierung zu beginnen und sich dann langsam heranzutasten. Sobald sich die Wirkung eingestellt hat, die erwünscht ist, haben Sie eine passende Dosierung erreicht. Sollte es zu CBD Öl Nebenwirkungen kommen, reduzieren Sie die Dosierung oder unterbrechen Sie die Einnahme.

CBD-Gehalt berücksichtigen

Die Höhe des CBD-Gehalts spielt natürlich bei der Dosierung eine wichtige Rolle. Vor allem für Anfänger ist es wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, welche Bedeutung hinter den Prozentangaben auf den Flaschen steht. Wie viel Cannabidiol ist konkret enthalten und wie viel Milligramm werden dem Körper zugeführt? Bei den meisten Herstellern befinden sich Informationen über den CBD-Gehalt entweder auf dem Produkt selbst oder auf der Packung.

Die meisten Produkte verfügen über einen Gehalt zwischen 5% und 20%. Ersteres enthält pro Tropfen ungefähr 1,6 Milligramm während ein CBD Öl mit 10% dann logischerweise das doppelte, nämlich circa 3,2 Milligramm enthält.

Empfohlene Tagesdosis nach Leinow und Birnbaum

Die beiden Autoren Leonard Leinow und Juliana Birnbaum haben sich über Jahre hinweg eingehend mit allen Aspekten rund um Cannabidiol beschäftigt. In ihrem Ratgeber zur Anwendung von medizinischem Cannabis erläutern sie verschiedene Arten der Dosierung je nach Zweck der Einnahme. Für den alltäglichen, nicht therapeutischen (Makro-Dosis) Gebrauch unterscheiden sie zwischen zwei Dosierungen als Faustregel:

DosierungsbereichTagesdosis
Mikro-Dosis0,5 - 25 mg CBD/Tag
Standard-Dosis10 - 100 mg CBD/Tag
Makro-Dosis50 - 800 mg CBD/Tag

In einer Matrix zu CBD-Anwendungsbereichen gaben die Autoren außerdem an, bei welchen Beschwerden welche Mengen CBD eingenommen werden sollten. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass diese Wirkungen aber nicht abschließend wissenschaftlich belegt sind.

CBD-Toleranz und Immunität bei dauerhafter Einnahme

Bei einigen Wirkstoffen ist bekannt, dass es durch eine dauerhafte Einnahme mit der Zeit zu einer Toleranz gegenüber dem Wirkstoff kommen kann. Nach einer geraumen Zeit stellt sich dann bei der gleichen Dosierung nicht mehr der gewünschte Effekt ein und die Dosierung muss Stück für Stück angepasst werden, da der Körper sich daran gewöhnt hat. Während es bei THC zu einem solchen Effekt kommen kann, nimmt man anhand Erfahrungsberichten von CBD-Nutzern an, dass dies bei Cannabidiol nicht der Fall ist. Hier scheint es auch nach längerer Einnahme nicht zu einer Toleranz gegenüber dem Wirkstoff zu kommen. THC und CBD unterscheiden sich daher auch in diesem Punkt.

CBD Überdosis durch die Art der Zufuhr beeinflussen

Möchte man CBD über einen längeren Zeitraum anwenden, kann es Sinn machen, sich mit den verschiedenen Arten der Einnahme zu beschäftigen. Viele Nutzer fragen sich, auf welche Weise der Körper CBD am besten aufnehmen kann. Für viele Nutzer ist eine sublinguale Einnahme das Mittel der Wahl, da der Körper das CBD über die Mundschleimhaut recht schnell aufnehmen kann. Es gibt aber eine Vielzahl anderer Einnahmemöglichkeiten, da es auch viele unterschiedliche Produktarten gibt. Im Folgenden wollen wir einen Überblick über die verschiedenen CBD-Einnahmenformen geben:

Sublingual/Oral

Die am häufigsten vorkommende Einnahmeform ist ein CBD Trägeröl, welches mit dem Cannabidiol versetzt wird. Bei der CBD Öl Einnahme träufelt man sich einige Tropfen des Öles unter die Zunge und behält diese kurz im Mund. Durch die Mundschleimhaut kann das Cannabidiol so innerhalb weniger Minuten in den Blutkreislauf gelangen.

Schlucken/Magen

Wer den Geschmack von bspw. CBD Öl nicht mag, kann auch auf CBD Kapseln zurückgreifen, für die es ebenfalls ein breites Angebot auf dem Markt gibt. In diesem Fall kann es bis zu 2 Stunden dauern, bis der Wirkstoff in den Kreislauf gelangt. Im Gegensatz zu CBD Öl hält die Wirkung hingegen auch bis zu 8 Stunden an, da die Aufnahme langsamer und über einen längeren Zeitraum erfolgt.

Topisch über die Haut

Im Falle von CBD Kosmetik wie Cremes und Lotionen trägt man diese entsprechend den Anweisungen des Herstellers auf die Haut auf. Auf diese Weise wird das Cannabidiol schnell aufgenommen und kann schon nach ca. 15 Minuten wirken.

Inhalieren

Die Inhalation durch die Lungen führt am schnellsten zu einer Wirkung, da das Cannabidiol praktisch sofort aufgenommen wird. Hierfür gibt es spezielle Vaporizer wie den PhenoPen.

Je nach Art der Einnahme nimmt der Körper das CBD also in verschiedenen Geschwindigkeiten auf. In welchem Maß der Wirkstoff aufgenommen und wie gut er verwertet wird, hängt von der Bioverfügbarkeit ab.

Hier soll ein sogenanntes “Liposomales CBD Öl” zum Einsatz kommen. Liposomen beinhalten Phospholipide, welche die Eigenschaft haben, Wirkstoffe durch das Verdauungssystem des Körpers bringen zu können, ohne dass diese zu schnell abgebaut werden. Diese Methode wird häufig bei Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamenten eingesetzt. In einer Studie haben Probanden Cannabidiol weitaus effektiver aufnehmen können, wenn es liposomal war.

Was passiert, wenn man CBD überdosiert?

Mit den gängigen auf dem Markt vorhandenen Produkten ist eine Überdosierung aufgrund des CBD-Gehalts im Prinzip nicht möglich. Man sollte eine Dosis von 1500 mg am Tag nicht übersteigen – hierzu müsste man bspw. 3 Fläschchen eines fünfprozentigen handelsbüblichen CBD Öls (10ml) täglich zu sich nehmen, was allein in Hinsicht auf die Kosten solcher Produkte unwirtschaftlich wäre. Es sind keine Todesfälle durch eine Überdosis Cannabidiol bekannt! Sollten Sie CBD überdosieren, können dadurch folgende CBD Öl Nebenwirkungen auftreten:

  • Mundtrockenheit
  • Müdigkeit
  • Abgeschlagenheit
  • Appetitlosigkeit

Kommt es zu solchen Auswirkungen, sollte man zunächst ruhig bleiben und die Einnahme von weiterem CBD stoppen. Bei einer vermeintilchen Überdosierung Cannabidiol sollte man dann die Dosierung in Zukunft entsprechend anpassen. Bei der weiteren Dosierung sollte man prüfen, wie hoch der CBD-Gehalt des Produktes ist. Zudem sollte man nicht mehrere verschiedene CBD-Produkte gleichzeitig einnehmen, da diese sich gegenseitig verstärken (Entourage Effekt) können. Auch die Form der Einnahme kann angepasst werden. Möchte man lieber eine langsame Wirkung, sollte man vielleicht auf CBD Kapseln umsteigen.

Können CBD-Tropfen gefährlich sein?

Die WHO stuft CBD als sicher ein – es sei gut verträglich und bringe wenige bis keine unerwünschte Effekte mit sich. Zudem macht der Stoff im Gegensatz zu dem ebenfalls aus der Hanfpflanze gewonnenen THC nicht süchtig. Ein “CBD high” bleibt auch aus, da der Wirkstoff über keine psychoaktive Wirkung verfügt und kann in dieser Hinsicht bedenkenlos genutzt werden.

Worauf beim Einnehmen geachtet werden sollte

Natürlich sollte man vorher sicher gehen, dass man mit der Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels nicht dem eigenen Körper schadet. Daher gibt es vor allem vier wichtige Aspekte, die man beim Kauf und der Einnahme beachten sollte:

Produkt-Qualität des CBD-Extraktes

Hier sollte man sicherstellen, dass die Produkte von einem seriösen Hersteller stammen. Dieser sollte mit Zertifikaten belegen können, dass die Qualität und Herstellung der Produkte kontrolliert wird. Ebenso empfiehlt es sich auf ein Vollspektrum CBD Öl und kein reines Isolat-Produkt zurückzugreifen.

Niedriger THC-Wert

CBD ist in Deutschland legal, wenn der gesetzlich erlaubte THC-Gehalt bei unter 0,2 Prozent liegt.

Nicht zu viele CBD-Produkte gleichzeitig einnehmen

Die Einnahme von verschiedenen CBD-Derivate kann die Wirkung ungewollt verstärken.

Interferenzen mit anderen Medikamenten

Um CBD Öl Wechselwirkungen mit Medikamenten zu vermieden, sollten Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten lassen – insbesondere bei der Einnahme von Blutdruckmedikamenten.

CBD-Überdosis bei Tieren

Möchten Sie CBD für Tiere ausprobieren und Ihrem Haustier ein entsprechendes Produkt verabreichen, sollten Sie die gleichen Hinweise wie beim Menschen beachten und mit einer kleinen Dosis anfangen. Wenn Sie bei einem Tier Cannabidiol überdosieren sind ebenso keine bis sehr milde unerwünschte Effekt bekannt – lediglich Mundtrockenheit, Schläfrigkeit oder Appetitlosigkeit können auftreten.

Fazit: Eine CBD Überdosis gibt es in dem Sinne nicht

Laut WHO, einigen Studien und den Erfahrungen der Anwender ist es bisher zu keinen schwerwiegenden Folgen durch eine CBD Überdosis gekommen. Man sollte allerdings die Hinweise der Hersteller hinsichtlich der Einnahmeempfehlungen beachten und auf das eigene Körpergefühl hören. In Verbindung mit anderen Präparaten sollte man sich von seinem Arzt beraten lassen. Dann steht einer sicheren Anwendung ohne eine Überdosierung CBD nichts mehr im Wege.

Quellenverzeichnis

Liposomal-Cannabidiol-Delivery-AJEM-2.pdf
CANNABIDIOL (CBD) (who.int)

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