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CBD Öl Wechselwirkung durch Medikamente

6 Min. Lesezeit
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Dieser Artikel behandelt die Frage, ob CBD Öl Wechselwirkungen mit Medikamenten möglich sind und ob Arzneimittel CBD Öl Nebenwirkungen hervorrufen können. Eines ist bereits klar, sobald zwei Substanzen im Körper aufgenommen werden, ist es möglich, dass sie sich gegenseitig beeinflussen. Von medizinischem Cannabis (THC) weiß man, dass es mit bestimmten Medikamenten interagiert, aber gilt das auch für CBD?

CBD Öl Wechselwirkung Medikamente

CBD bedenkenlos mit anderen Medikamenten einnehmen?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kommt zu dem Schluss, dass die CBD Wirkung grundlegend als sicher eingestuft werden kann. Damit starke CBD Wechselwirkungen mit Medikamenten entstehen können, benötigt es wenn dann eine CBD Überdosis. Um jedoch angeben zu können, ab wann eine Dosis CBD zu hoch ist, sind noch einige Untersuchungen und Studien erforderlich. Aktuell bestehen keine systematischen Forschungen zu CBD Wechselwirkungen. Es gibt somit keine Auskunft darüber, ab welcher Dosis in Verbindung mit welchen Arzneien Probleme entstehen können. Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Wechselwirkungen mit konventionellen Medikamenten kommen kann ist jedoch höher, als wenn CBD Produkte wie CBD Öl eingenommen werden. [1]

CBD plus Medikation – mögliche Effekte!

Aufgrund der individuellen Enzymausstattung im Menschen werden Arzneimittel sowie auch CBD unterschiedlich lang verstoffwechselt bzw. metabolisiert. Die Metabolisierung kann z. B. sehr langsam erfolgen, wodurch Medikamente länger und stärker wirken können. Das Aufkommen möglicher Interferenzen ist dadurch höher. Cannabidiol ist in der Lage, die Wirkung gewisser Medikamente zu verstärken. Eine Reduktion der Dosis würde dem entgegenwirken.

Zuviel CBD könnte Wechselwirkungen hervorrufen

Eine geringe CBD Öl Dosierung kann bereits den gewünschten Effekt erzielen und das Wohlbefinden steigern. Manchmal ist weniger eben mehr! Die CBD Öl Einnahme läuft im Normalfall oral oder sublingual ab. Was im Körper geschieht während CBD verarbeitet wird ist bekannt. Wie alle Stoffe, die auf diese Art und Weise dem Körper zugeführt werden, interagiert CBD stark mit dem Enzymsystem in der Leber und wird dort abgebaut. Die Enzyme wie CYP2D6 und CYP2C19 werden in ihrer Aktivität gehemmt. Enzyme, die bestimmte Medikamente abbauen, können so stärker wirken.

Einfach gesagt: CBD kann andere Arzneimittel daran hindern, an diese Enzyme zu gelangen, wodurch die Mittel nicht abgebaut werden und sich letztlich im Blutstrom ansammeln. Wird eine große Menge an Medikamenten eingenommen und mit CBD kombiniert, sollte Vorsicht geboten sein. Die Anwesenheit von CBD im System bedeutet dennoch nicht, dass anderen Arzneien eine komplett neue Wirkung auf den Körper haben. Sollten unerwünschte Wirkungen wie z. B. Kopfschmerzen, Schwindel und Benommenheit auftreten, muss die CBD-Zufuhr logischerweise unterbrochen werden. [2]

CBD und Blutverdünner

Studienergebnisse zeigen, dass bei Patienten die Blutverdünner wie “Warfarin” gemeinsam mit CBD eingenommen haben, durchaus Wechselwirkungen zu Tage gefördert wurden. Solche CBD Wechselwirkungen sind kaum dokumentiert und eventuell ist hier auch nicht mit einer allgemeinen großen Gefahr für den Durchschnittspatienten zu rechnen, dennoch sollte hier eine vorherige Absprache mit dem Arzt und eine mögliche Überwachung durch diesen stattfinden. [3]

CBD Öl und Antidepressiva Wechselwirkung

Depressive Menschen, die begleitend CBD zu sich nehmen wollen, beschäftigen vielleicht die Frage: Entstehen Wechselwirkungen zwischen CBD und Antidepressiva? Auch wenn CBD als nebenwirkungsarm gilt empfiehlt es sich, die Kombination der beiden Präparate mit dem behandelnden Arzt abzusprechen. CBD wirkt sich wie bereits erwähnt auf diverse Enzyme im Körper aus, sodass die Medikamentenwirkung verstärkt oder verringert werden kann. Auch Arzneien wie Antidepressiva werden zu diesen Medikamenten gezählt. Sollte die gleichzeitige Einnahme gewünscht sein, spricht definitiv eine geringe Anfangs-Dosis CBD dafür. Sollten keinen spürbaren Wechselwirkungen bemerkt werden, kann die Einnahmemenge schrittweise, nach eigenem Empfinden erhöht werden. [4]

CBD als unterstützende Komponente

CBD kann als komplementäre Unterstützung mit einem ganzheitlichen Therapieansatz angewandt werden. Ein Therapieerfolg würde sich dann einstellen, wenn eine Arzneimittel-Reduktion ermöglicht werden würde und die Steigerung der Vitalität und des Wohlbefindens zu verzeichnen ist.

Fazit

THC und CBD entspringen beide der Cannabis-Pflanze, sind aber in ihren Eigenschaften komplett konträr. CBD Öl Wechselwirkungen mit Medikamenten sind in kleinen CBD-Dosen nicht wie bei der Einnahme von medizinischem Cannabis (THC) zu erwarten. CBD ist quasi ein Gegenspieler von THC und soll laut Studien die negativen Eigenschaften von THC abschwächen können.

CBD ist ein natürlicher Pflanzenstoff und kann wie alle anderen Pflanzenstoffe die Verstoffwechselung von Medikamenten beeinflussen. Sollten Sie sich neben einer hohen Anzahl bereits einzunehmender Medikamente zusätzlich für CBD entscheiden, sollten Sie unbedingt auf die zugeführte Dosis achten. Ebenso ist es immer ratsam, sich vorab mit dem behandelnden Arzt abzustimmen.

Quellenverzeichnis

[1] https://www.who.int/medicines/access/controlled-substances/CannabidiolCriticalReview.pdf
[2] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29082802/
[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5789126/
[4] https://blogs.urz.uni-halle.de/mitdigitalerhilfedenunialltagmeistern/2020/12/cbd-oel-und-antidepressiva-das-sollten-anwender-beachten/

FAQ – Häufig gestellte Fragen

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Das Wichtigste in Kürze

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat CBD als einen grundsätzlich sicheren Wirkstoff eingestuft. CBD ist ein natürlicher Pflanzenstoff und kann wie alle anderen Pflanzenstoffe die Verstoffwechselung von Medikamenten beeinflussen.

Um starke Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu verursachen, benötigt es jedoch eine Überdosis. Daher sollten Sie sich an die empfohlene Dosis halten. Falls Sie eine hohe Anzahl an Medikamenten einnehmen und CBD dem hinzufügen wollen, ist es ratsam, dies vorher mit dem behandelnden Arzt abzustimmen.

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