Cannabidiol (CBD) erklärt: Vorteile, Anwendungen & mehr

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Cannabidiol, kurz CBD, ist ein Wirkstoff aus der Hanfpflanze (Cannabis Sativa), der in den letzten Jahren u.a. als Nahrungsergänzungsmittel immer mehr Beachtung gefunden hat. CBD ist jedoch nicht psychoaktiv, hat also im Gegensatz zum bekannten Cannabinoid THC (Tetrahydrocannabinol) keine berauschende Wirkung.

Als pflanzlicher Wirkstoff ohne Suchtpotenzial und mit überwiegend milden Nebenwirkungen gilt CBD als gut verträgliche Ergänzung zu einer Reihe konventioneller Arzneimittel. CBD-haltige Nahrungsergänzungsmittel wie Öle, Kapseln oder Cremes werden daher stark nachgefragt.[1]

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Das Wichtigste in Kürze
  • Cannabidiol (CBD) ist ein nicht-psychoaktiver Wirkstoff aus der Hanfpflanze.
  • Aufgrund des möglichen gesundheitlichen Nutzens steht CBD im Fokus der Öffentlichkeit.
  • Im Gegensatz zu Tetrahydrocannabinol (THC) hat Cannabidiol (CBD) keine abhängig machenden berauschenden Wirkungen.
  • CBD bietet als natürlicher Wirkstoff großes Potenzial für ergänzende Therapien.
Inhaltsverzeichnis
Cannabidiol

Wirkungen und Indikationen von Cannabidiol

Cannabidiol wird eine Reihe potenzieller Wirkungen auf Körper und Psyche zugeschrieben. Untersucht werden unter anderem mögliche analgetische und neuroprotektive Wirkungen. In der Schmerztherapie könnte CBD bei chronischen Schmerzen eine Alternative zu herkömmlichen Medikamenten und Schmerzmitteln darstellen.

Cannabidiol entfaltet seine Wirkung vor allem im zentralen Nervensystem über mehrere komplexe Mechanismen. Dazu gehört unter anderem die Beeinflussung des körpereigenen Endocannabinoid System, welches eine wichtige Rolle bei der Regulierung zahlreicher Körperfunktionen (z.B. Entzündungen, Schmerz) bildet. CBD hilft darüber hinaus, den Spiegel eines anderen Endocannabinoids namens Anandamid zu erhöhen, das sich ebenfalls positiv auf die 5-HT1A- und 5-HT3A-Rezeptoren im Serotoninsystem auswirkt und dadurch dessen Einfluss auf die Serotoninproduktion verstärkt.[2]

Auch bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und Multipler Sklerose wird der CBD-Wirkung aufgrund ihrer neuroprotektiven Eigenschaften ein positiver Einfluss zugeordnet. Sie könnte die Nervenzellen vor Schäden schützen und das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen. Die Forschung auf dem Gebiet der Wirkung befindet sich jedoch nach wie vor in einem frühen Stadium. Weitere Studien müssen die genauen Wirkmechanismen und das therapeutische Potenzial klären.[3]

Nebenwirkungen von Cannabidiol

Cannabidiol wird allgemein als gut verträglich eingestuft. Es kann in einigen Fällen jedoch trotzdem gelegentlich zu den typischen CBD Öl Nebenwirkungen kommen. Dazu zählen wie folgt:

  • Müdigkeit: Eine vorübergehende Schläfrigkeit ist eine der am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen. Diese Nebenwirkung tritt vor allem bei hohen Dosen von CBD auf.
  • Ein veränderter Appetit: Der Appetit kann sich entweder verringern oder steigern.
  • Gewichtsveränderungen: In Zusammenhang mit dem veränderten Appetit kann auch eine Gewichtszunahme oder -abnahme beobachtet werden.
  • Durchfall und Erbrechen: Durchfall und Erbrechen sind Nebenwirkungen, die selten auftreten, sind jedoch ebenfalls möglich.
  • Mundtrockenheit: Trockenheit im Mund und Rachenraum können vorkommen.[4]

Wechselwirkungen und weitere Hinweise

Cannabidiol kann die Wirkung von Medikamenten beeinflussen und wie viel CBD eingenommen wird, sollte bei gleichzeitiger Einnahme von anderen Präparaten mit einem Arzt abgesprochen werden. CBD Öl Wechselwirkungen können insbesondere mit Medikamenten auftreten, die über das Cytochrom-P450-Enzymsystem in der Leber abgebaut werden.

Werden Antiepileptika, bestimmte Antibiotika, Blutverdünner, Chemotherapeutika oder Medikamente gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingenommen, muss der behandelnde Arzt möglicherweise die korrekte Dosis der Präparate anpassen. Cannabidiol kann die Aktivität von Enzymen im Körper hemmen und so die Aufnahme oder den Abbau anderer Wirkstoffe beeinflussen.[5]

Im umgekehrten Fall können einige Substanzen auch den Abbau von Cannabidiol und damit eine Verringerung der Wirksamkeit zur Folge haben. Eine offene Kommunikation mit der Ärztin oder dem Arzt ist hier unerlässlich, um die Sicherheit und eine optimale Einstellung der Therapie zu gewährleisten.

Zu einigen Präparaten, die die Wirksamkeit von CBD verringern, zählen zum Beispiel Johanniskrautpräparate, das Antibiotikum Rifampicin und Antiepileptika wie Carbamazepin, Phenytoin und Phenobarbital. Wird eines dieser Präparate zeitgleich mit einem CDB-Präparat eingenommen, ist es möglich, dass die CBD Dosis angepasst werden muss, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.[6]

Hanfsamenöle sind LebensmittelDie Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass Produkte, die aus Hanfsamen gewonnen werden (beispielsweise Hanfsamenöl), als Lebensmittel gelten und keine Zulassung als Arzneimittel benötigen. CBD-Extrakte aus anderen Pflanzenteilen unterliegen jedoch der Novel Food Verordnung und benötigen eine spezielle Zulassung für den Lebensmittelmarkt.

Hinweise zur Einnahme von CBD

Cannabidiol kann auf unterschiedliche Weise eingenommen werden. Die orale Einnahme in Form von Ölen oder Tinkturen aus Hanf ist dabei am weitesten verbreitet. Bei der oralen Einnahme wird das CBD-haltige Präparat direkt unter die Zunge geträufelt. Auf diese Weise kann es über die feinen Blutgefäße in der Mundschleimhaut in den Blutkreislauf gelangen und dort schnell seine Wirkung entfalten. Diese sublinguale Darreichungsform wirkt besonders effektiv, da der Wirkstoff zunächst die Leber umgeht und nicht sofort abgebaut wird.

Verschiedene Einnahmeformen von CBD

Eine bequeme orale Einnahme ist aber auch in Form von Kapseln oder Lutschtabletten mit CBD-Extrakt möglich. Da die Dosierung genau bestimmt werden kann, schätzen viele diese Darreichungsformen. Bei einer schlechten Bioverfügbarkeit wird Cannabidiol jedoch teilweise vom Körper wieder ausgeschieden, bevor es aufgenommen werden kann.

Eine weitere Möglichkeit ist die inhalative Aufnahme über einen Vaporizer. Dabei wird Cannabidiol durch Verdampfen inhaliert und gelangt so schnell in die Lungenbläschen und von dort direkt ins Blutsystem. Es ist aber auch möglich, CBD Produkte zur äußerlichen Anwendung über die Haut zu nutzen. Zu diesem Zweck gibt es spezielle Cremes, Salben und Gele, in denen das Cannabinoid enthalten ist. Sie können direkt auf die betroffenen Haut- oder Muskelpartien aufgetragen werden und dort lokal wirken.

Verkehrsfähigkeit nach CBD-Einnahme

Da Cannabidiol nicht psychoaktiv wirkt, ist man nach der CBD Öl Einnahme in der Regel nicht beeinträchtigt und grundsätzlich verkehrsfähig.

CBD-Produkte, die die gesetzlichen Grenzwerte (THC-Gehalt unter 0,3%) einhalten, verursachen weder einen „Rausch“ noch eine Beeinträchtigung der Konzentrationsfähigkeit oder des Reaktionsvermögens. Es müssen jedoch individuelle Empfindlichkeiten beachtet werden, da jeder anders auf CBD reagiert.

Nicht kontrollierte CBD-Produkte können jedoch einen höheren THC-Gehalt aufweisen und eine andere Wirkung hervorrufen, sodass bei diesen Produkten eine Beeinträchtigung nicht ausgeschlossen werden kann. In einem Vollspektrum CBD Öl sind gesetzlich zugelassene Spuren von THC enthalten. Diese Öle sollten aus diesem Grund vor sicherheitskritischen Tätigkeiten mit Bedacht konsumiert werden.

Weitere Vorsichtsmaßnahmen

CBD-Präparate oder Lebensmittel, die CBD enthalten, sollten darüber hinaus nicht während der Schwangerschaft oder Stillzeit eingenommen werden, da nicht ausreichend untersucht wurde, wie sich die Substanz auf den Fötus oder die Schwangerschaft auswirken könnte. Auch bei Vorerkrankungen, wie Parkinson, Harnwegsinfekten, Lebererkrankungen und hormonellen Störungen sollte CBD mit Bedacht eingenommen und vorher abgeklärt werden, ob die Symptome dadurch verschlimmert werden könnten.[4]

Fazit

Cannabidiol wird heutzutage als vielversprechende, natürliche Ergänzung zu herkömmlichen Arzneimitteln angesehen. Der pflanzliche Wirkstoff, der grundsätzlich keine berauschende Wirkung hat, wird für seine möglicherweise entzündungshemmenden, schmerzlindernden und angstlösenden Eigenschaften geschätzt und wird unter gegebenen Voraussetzungen als nebenwirkungsarmes Nahrungsergänzungsmittel immer beliebter. Genau wie bei medizinischem Cannabis kann bei Bedarf auch CBD Öl auf Rezept beantragt werden.

Wir helfen, Klarheit zu schaffen!

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wann sollte man CBD nicht nehmen?

Wenn man schwanger ist oder stillt oder bestimmte Medikamente, wie Blutverdünner oder Antidepressiva, nimmt.

Was sind die Nachteile von CBD?

CBD hat mögliche Nebenwirkungen wie zum Beispiel Müdigkeit oder Mundtrockenheit und Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten. Es gibt außerdem erhebliche Qualitätsunterschiede zwischen den Produkten, sodass eine Wirksamkeit nicht immer gewährleistet ist.

Was sagen Ärzte zu CBD?

Die Meinungen sind zum Teil sehr unterschiedlich, doch im Allgemeinen gilt: Viele Ärzte sehen Potenzial in CBD. Es werden jedoch weitere klinische Studien gefordert.

Kris Pribicevic
Kris Pribicevic ist ein renommierter CBD-Experte mit hunderten veröffentlichten Artikeln zu CBD & Cannabis. Als anerkannte Autorität in Deutschland ist er eine treibende Kraft in der Branche.
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