1. CBD Online Shop
  2. CBD
  3. Ist CBD in der Schwangerschaft empfehlenswert?

Ist CBD in der Schwangerschaft empfehlenswert?

8 Min. Lesezeit
456 mal gelesen

CBD in der Schwangerschaft verwenden ist eine der vielen Fragen, die werdende Mütter in diesem Lebensabschnitt haben. Ob gewollt oder ungewollt, der Moment indem eine Frau ihren positiven Schwangerschaftstest vorliegen hat, bedeutet nicht nur große Freude, sondern auch eine enorme Verantwortung. Ab diesem Zeitpunkt besteht die neue Lebensaufgabe der werdenden Mutter darin, das Leben Ihres Ungeborenen zu schützen.

Alkohol, Zigaretten, jegliche Form von Drogen und andauernde Partys sind ein absolutes No-Go während der Schwangerschaft und der Stillzeit. Neben den offensichtlich schädlichen Substanzen verzichten viele Frauen auch auf Lebensmittel und Getränke wie z. B. Rohmilchprodukte, rohes Fleisch, rohe Eier oder koffeinhaltige Getränke. Die Liste der Tabus während der Schwangerschaft ist lang.

Gerade weil Frauen in diesen Monaten viele offensichtliche Verzichtsempfehlungen einzuhalten haben, herrscht auch viel Ungewissheit, insbesondere bei Nahrungsergänzungsmitteln und Medikamenten. Was ist empfohlen und wovon wird abgeraten? Viele Schwangere werden dabei stark verunsichert und meist treffen Packungsbeilagen auch keine klaren Aussagen. Studien und Forschungen mit schwangeren Frauen gibt es wenige und so kann nur selten hundertprozentige Sicherheit zur Einnahme von Präparaten gegeben werden.

Auch die Frage nach CBD in der Schwangerschaft reiht sich hier ein. Die CBD Wirkung kann in vielen Phasen des Lebens helfen, um das Wohlbefinden zu steigern. Vielleicht dann auch, um Schwangerschaftsleiden zu lindern?

Die Frage, ob die CBD Öl Einnahme in der Schwangerschaft sicher ist und das Kind nicht beeinträchtigt wird, ist daher gerechtfertigt.

CBD Schwangerschaft

Warum wird CBD verwendet?

CBD (Cannabidiol) ist ein Wirkstoff und zählt zu einem der über 100 Cannabinoide in der Hanfpflanze. Das bekannte THC ist nicht dasselbe Cannabinoid wie CBD, obwohl beide Wirkstoffe der weiblichen Hanfpflanze entspringen. Die berechtigte Frage, ob CBD high macht, ist aber ganz klar nein.

CBD ist momentan in aller Munde, der Grund dafür ist, dass Cannabinoide mit dem körpereigenen Endocannabinoid System (ECS) interagieren. Das ECS ist ein Teil des Nervensystems und kann sich bei Disbalancen auf unser seelisches und körperliches Wohlbefinden auswirken. Eine gute Nachricht vorab: Unser Körper ist in der Lage eigene Cannabinoide zu produzieren. Der Schulterschluss wäre somit, dass die zusätzliche Zufuhr von Cannabinoiden einen natürlichen Prozess nachahmen.

CBD und die Bedeutung für Schwangere

Schwangerschaften werden unterschiedlich erlebt, manche Frauen treffen die Schwangerschaftssymptome harmlos, andere Frauen wiederum sehr stark. So kommt es vor, dass viele Frauen unter Unterleibsschmerzen, Übelkeit, Müdigkeit und Schlafproblemen leiden. CBD ist bekannt dafür, entspannend zu wirken und wird auch oft mit Melatonin gemeinsam in einem Produkt verarbeitet, um den Schlaf zu fördern.

Aber wie steht es um die Linderung der Schwangerschaftsübelkeit?

Es liegen mehrere Studienergebnisse vor, bei denen Chemotherapie-Patienten CBD verabreicht bekamen. Vieles in den Studien deutete darauf hin, dass CBD Erbrechen und Übelkeit unterdrücken kann. Diese Wirkung könnten sich womöglich auch schwangere Frauen zunutze machen, um der Schwangerschaftsübelkeit entgegenzuwirken. [2]

THC und andere Cannabisprodukte für Schwangere

Ein Großteil der Forschungen die es über CBD gibt, fanden bislang im Labor statt. Durchgeführte Langzeitstudien am Menschen gibt es aktuell keine. Forschungen im Bereich der Cannabispflanze müssen einige Hürden meistern, da CBD ein Teil der Cannabispflanze ist und somit THC-Restbestände nicht ausgeschlossen werden können. Die Forschungen über CBD und dessen Heilpotenzial stehen noch ganz am Anfang, dennoch konnten bis heute heilsame positive Effekt nachgewiesen werden.

Studien belegen aber, dass der THC-Konsum während der Schwangerschaft sich negativ auf die Entwicklung des Gehirns und des Nervensystems des Kindes auswirken kann. Sieht man wie THC wirkt, ist diese Erkenntnis aber nichts Bahnbrechendes. CBD Produkte können einen Höchstwert von 0,2% THC enthalten, sogenannte CBD Kristalle und Breitspektrum-Produkte sind sogar komplett THC-frei. Die Verwendung dieser Produkte könnte darauf schließen lassen, dass keine psychoaktiven Wirkstoffe in den Blutkreislauf gelangen kann und somit keine Gefahr für die Entwicklung des Fötus im Babybauch entsteht.

Embryotox: “CBD” – Keine Suchergebnisse!

Das Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum “Embryotox” ist ein Institut der Charité-Universitätsmedizin Berlin für Embryonaltoxikologie. Das Portal wird mit öffentlichen Mitteln gefördert und beinhaltet unabhängige Informationen zur Verträglichkeit von mehr als 400 Arzneimitteln während der Schwangerschaft und Stillzeit. Die Informationen basieren auf wissenschaftlichen Daten, die sich zu den Fachinformationen des Beipackzettels unterscheiden können. In einer Suchmaske kann nach einem speziellen Arzneimittel gesucht werden. Zu CBD liegen bis heute noch keine Informationen vor.

Embryotox CBD

CBD Öl während der Schwangerschaft

Bis hierhin hört sich alles sehr vielversprechend an, allerdings waren dies lediglich Spekulationen ohne jegliche wissenschaftliche Basis. Die Erforschung von CBD steckt quasi noch in Babyschuhen und die Schlussfolgerung, wie CBD sich tatsächlich auf das Ungeborene auswirken kann, ist komplett unerforscht.

Es gibt Vermutungen von Forschern, die zu dem Schluss kommen, dass THC und CBD mögliche Komplikationen beim Embryo-Wachstum verursachen können. Des Weiteren zeigt eine andere Studie, das synthetisch hergestelltes CBD sich negativ auf die Wehenbildung auswirken kann. Da alles, was eine Mutter zu sich nimmt, auch im Blutkreislauf des Embryos aufgenommen wird, muss definitiv der Nutzen und das mögliche Risiko gegenübergestellt werden.

Geht es nach uns, sprechen wir ein klares nein für CBD Hanföl in der Schwangerschaft aus. Jeder seriöse CBD-Hersteller gibt auch auf der Verpackung an, dass der Verzehr nicht während der Schwangerschaft stattfinden sollte. Bis heute liegen keine Langzeitstudien vor, die eine sichere Einnahme belegen.

Daher sagen wir definitiv nein zu CBD Öl in der Schwangerschaft.

FDA warnt vor CBD während der Schwangerschaft und Stillzeit

Die Legalisierung von Cannabis in den USA schreitet immer schneller voran. Was in Deutschland noch im Allgemeinen als Droge bezeichnet wird, gehört in den USA längst in den Mainstream. Dies gilt auch für den Konsum von CBD.

Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) (Behörde zur Arzneimittel- und Lebensmittel-Überwachung) warnt dennoch ganz klar, Cannabis, egal in welcher Form während der Schwangerschaft und Stillzeit zu verwenden. Dies gilt auch für CBD mit der Begründung, dass es keine umfassenden Forschungsergebnisse gibt, die den CBD-Effekt auf den entwickelnden Fötus, die werdende Mutter und das stillende Baby gibt.

Die Informationslage wird permanent von der FDA nach möglichen negativen Einflüssen von CBD in der Schwangerschaft und auch Stillzeit aktualisiert. Aktuell liegen jedoch nur zur Vorsicht gebotene Ergebnisse vor. [3]

Erfahrungen schwangerer Frauen mit CBD

Leider wollen wir an dieser Stelle erwähnen, dass CBD-Hersteller aufgrund des Verbots für Heilversprechen, oftmals Bloggerinnen, Journalistinnen, oder Influencer vielversprechende Erfahrungsberichte schreiben lassen. Eine der bekannten Eltern-Portale “Parents” aus den USA schreibt: „CBD Öl während der Schwangerschaft – wie Mütter es verwenden“. So eine Überschrift könnte viele werdende Mütter denken lassen: Gut, wenn andere Schwangere es nehmen, kann es ja nicht verkehrt sein!

Wird in Google nach “CBD Erfahrung Schwanger” gesucht, erscheinen Suchergebnisse mit Seiten, die zum Erfahrungsaustausch in geschlossenen Facebook Gruppen animieren. Wir empfehlen Ihnen nicht darauf zu vertrauen, was in diesen Gruppen veröffentlicht wird. Bei Fragen wenden Sie sich Ihrem Kind zuliebe immer an Ärzte Ihres Vertrauens. [4]

Fazit: Den Arzt fragen oder die Finger davon lassen

CBD Forschungen fanden bislang hauptsächlich im Labor statt. Sollten Sie zur Entscheidung gelangen, unbedingt CBD anwenden zu wollen, sprechen Sie vorher mit Ihrem Frauenarzt darüber, um die ideale CBD Öl Dosierung zu erfahren oder mögliche CBD Öl Nebenwirkungen zu vermeiden.

Quellenverzeichnis

[1] hallofamilie.de
[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3165951/
[3] https://www.baby-care.de/entspannt-mit-cbd-oel-das-braucht-der-embryo-nicht/
[4] https://www.fda.gov/

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Haben Sie Fragen? Diskutieren Sie mit!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Fill out this field
Fill out this field
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Das Wichtigste in Kürze

Während der Schwangerschaft leiden viele Frauen unter Unterleibschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit und Schlafproblemen. CBD ist dafür bekannt, entspannend zu wirken. Außerdem liegen Studienergebnisse vor, bei denen Chemotherapie-Patienten CBD verabreicht bekamen. Vieles deutete darauf hin, dass CBD Erbrechen und Übelkeit unterdrücken kann. Allerdings belegen andere Studien, dass der THC-Konsum in der Schwangerschaft sich negativ auf die Entwicklung des Embryos auswirken kann. CBD Produkte können einen Höchstwert von 0,2% an THC enthalten.

Die Auswirkungen von CBD in der Schwangerschaft sind noch nicht umfassend erforscht, sodass ganz klar von einer CBD-Einnahme während der Schwangerschaft abgeraten wird.

Menü