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CBD Öl auf Reisen – Was Sie beachten sollten!

6 Min. Lesezeit
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Sie stehen kurz vor Ihrem Urlaub und fragen sich, ob es rechtlich erlaubt ist, CBD Öl auf Reisen mitzunehmen? CBD ist in Deutschland legal, das bedeutet aber längst nicht, dass es keinen rechtlichen Beschränkungen unterliegt. Je nachdem wie hoch der THC-Gehalt des Produkts ist und ob es sich dabei um ein Nahrungsergänzungs- oder Arzneimittel handelt, können unterschiedliche Regelungen für die Herstellung und den Verkauf gelten. Arzneimittel unterliegen logischerweise anderen Beschränkungen als dies bei Nahrungsergänzungsmitteln der Fall ist. Der wesentlichste Punkt ist jedoch der THC-Gehalt, dieser ist maßgeblich für die Legalität.

In Deutschland dürfen CBD Produkte maximal 0,2% THC und keine Heilversprechen enthalten, damit sie legal sind und nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Es ist wie bei Medizinalcannabis auch möglich, das CBD Öl auf Rezept zu erhalten.

Die deutsche Gesetzgebung orientiert sich an der Rechtsprechung der Europäischen Union. Somit bedeutet dies, dass die Rechtslage in den verschiedenen EU-Ländern unterschiedlich definiert sein kann. In Österreich gilt z. B. eine THC-Höchstgrenze von 0,3% für Produkte, die CBD enthalten.

CBD Öl auf Reisen mitnehmen?

Länderspezifische Regelungen für CBD-Produkte in der EU

Bevor Sie sich mit CBD Öl auf die Reise begeben, sollten Sie sich vorher darüber informieren wie die Bestimmungen in Bezug auf die Verwendung von Nahrungs- und Arzneimitteln mit CBD im Zielland sind. Rückblickend betrachtet kann sich die Gesetzeslage schnell ändern, daher ist es wichtig sich die jeweiligen Informationen vorab zu beschaffen. Bei Reisen innerhalb der Schengen-Länder kann man prinzipiell davon ausgehen, dass die Einreise problemlos ist, da hier ohnehin keine Grenzkontrollen bestehen

Bei Reisen außerhalb des Schengen-Raums und der EU ist es empfehlenswert, das CBD-Produkt samt Verpackung und Auflistung der Inhaltsstoffe mitzuführen. Im Idealfall ist diese Auflistung in englischer Sprache.[1]

Faustregel:
In Ländern wo der Hanfanbau, Konsum und Verkauf von Cannabisprodukten verboten ist, sollten Sie Vorsicht walten lassen und den Kontakt zur jeweiligen Botschaft aufsuchen, um eindeutige Informationen zu erhalten.

In Ländern wie den USA oder Kanada gilt das Gegenteil. Der liberale Umgang oder der sogar vollständigen Legalisierung sollte es bei der Einreise und Mitnahme von CBD keine Probleme geben. Jedoch sollten Sie auch gerade bei den USA vorsichtig sein, da hier jeder Bundesstaat unterschiedliche Regelungen in Bezug auf Cannabis hat.

Länderspezifische Regelungen für CBD-Produkte außerhalb der EU

Einige nichteuropäische Länder haben in Bezug auf CBD-Produkte noch keine eindeutige Regelung. Wer CBD Öl auf Reisen in solche Länder mitführen möchte, sollte sich am besten über die geltenden Einfuhrbestimmungen in den jeweiligen Botschaften oder den zuständigen Konsulaten des Ziellandes informieren. Es bietet sich auch an, einen CBD-Händler vor Ort zu suchen, um das CBD-Produkt erst im Zielland einzukaufen. Das könnte problematische und kostspielige Umstände vermeiden.

Entkriminalisierung und Legalisierung auf dem Vormarsch

Der Tendenz nach zu urteilen ist klar zu erkennen, dass die Legalisierung von CBD- und THC-haltigen Produkten weltweit voranschreitet. Dies wird vor allem durch die Wissenschaft und der gewonnenen Erkenntnis im Zusammenhang mit dem medizinischen Potenzial beflügelt. So schreitet auch die Entstigmatisierung der Pflanze als Rauschgift und die Akzeptanz unter den Menschen immer weiter voran.

Nach wie vor muss in diesem Bereich noch einiges an Aufklärungsarbeit geleistet werden, vor allem wenn Sie bspw. mit CBD-Blüten in einer Grenzkontrolle überprüft werden. So sollten zukünftig Grenzbeamte in der Lage sein, CBD-Blüten und THC-Blüten zu unterscheiden und bei Verpackungen mit aufgedruckten Hanfblättern nicht gleich nach dem Drogen-Spürhund rufen. Genau aus diesem Grund empfiehlt es sich auch das Produkt mit englischsprachigem Beipackzettel mitzuführen, damit es weltweit entziffert werden kann. Der Beipackzettel gleicht in diesem Fall einer Art „Unbedenklichkeitserklärung”.

Tipp:
Führen Sie keine CBD-Produkte mit großflächigem Hanfblatt-Aufdruck mit sich.

Länder die Cannabisprodukte in den letzten Jahren legalisiert haben

  • Kanada: Ähnlich wie in einigen Staaten der EU dürfen CBD Öle oder ähnliche Derivate bis zu einem THC-Gehalt von 0,3% konsumiert und verkauft werden. Eine Verschreibung des Arztes ist nicht erforderlich.
  • USA: CBD-Produkte sind in den meisten amerikanischen Bundesstaaten für den medizinischen Einsatz erlaubt. Von Bundesstaat zu Bundesstaat gelten jedoch unterschiedliche Regelungen hinsichtlich der mitgeführten Menge. Dies muss beim Wechsel von Bundesstaaten berücksichtigt werden.

Die Bundesstaaten mit einer bestimmten Wirkstoff-Obergrenze sind:

  • Alabama
  • Florida
  • Georgia
  • Idaho
  • Indiana
  • Iowa
  • Kentucky
  • Louisiana
  • Mississippi
  • Missouri
  • North Carolina
  • Oklahoma
  • South Carolina
  • Tennessee
  • Texas
  • Utah
  • Virginia
  • Wisconsin
  • Wyoming

Kalifornien, Colorado und New York haben neben dem problemlosen Besitz von CBD auch THC-Produkte weitreichend legalisiert.

Wie hoch darf die mitgeführte CBD-Menge auf Reisen sein

Die Mitnahmemenge ist ebenfalls von individuellen Regelungen des Ziellandes abhängig. So können auch diverse Bestimmungen für die Einfuhrmenge von Nahrungsergänzungsmitteln, Medikamenten und Lebensmittel gelten. Ein Vorgespräch mit kompetenten Ansprechpartnern der Botschaft wird auch hier eine verlässliche Quelle sein. In Deutschland selbst birgt das BVL eine gute Quelle hierfür. [2]

Faustregel:
Für gewöhnlich sind Mengen die für die Dauer der Reise und des Aufenthalts abgestimmt sind die Norm. Absichernd kann ein ärztliches Attest, das den Besitz einer bestimmten Menge begründet, sinnvoll sein.

Fazit: CBD Öl auf Reisen – 5 Tipps!

  • Recherchieren Sie die rechtliche Lage des Ziellandes. Im besten Fall informieren Sie sich bei der jeweiligen Botschaft.
  • Seien Sie bei Reisen ins EU-Ausland besonders aufmerksam.
  • Führen Sie eine übersetzte Liste der Inhaltsstoffe in der Landessprache oder in Englisch mit sich.
  • Bei ärztlich verschriebenen Medikamenten sollten Sie eine Bestätigung des Arztes mitnehmen.
  • Im Zweifelsfall verzichten Sie auf das CBD-Öl und kaufen dieses vor Ort.

Quellenverzeichnis

[1] Reisen mit Cannabis als Medizin. Ein Leitfaden.
[2] BVL – Hanf, THC, Cannabidiol (CBD) & Co

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Das Wichtigste in Kürze

CBD Produkte mit einem THC-Anteil von bis zu 0,2% sind in Deutschland legal. Die Gesetzgebung unterscheidet sich jedoch von Land zu Land. Daher sollten Sie sich vor dem Reisebeginn über die rechtliche Lage des Ziellandes informieren.

Insbesondere in Ländern, in welchen der Hanfanbau, Konsum und Verkauf von Cannabisprodukten verboten ist, ist besondere Vorsicht geboten. Ansonsten kann eine übersetzte Liste der Inhaltsstoffe in der jeweiligen Landessprache oder in Englisch von Vorteil sein. Bei ärztlich verschriebenen Medikamenten sollten Sie eine Bestätigung des Arztes mitführen.

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