CBD bei Migräne

Allein in Deutschland leiden ca. 1 Mio. Menschen an Migräne. Eine Migräne wird vor allem bei Menschen in einem Alter zw. 25 und 45 Jahren diagnostiziert. In den letzten Jahren hat sich Migräne zu einer wahren Volkskrankheit entwickelt. Diese gefürchtete Erkrankung verursacht schwere, stechende oder bohrende Kopfschmerzen. Diese werden oft von anderen Symptomen wie Übelkeit oder Erbrechen begleitet. Migräne kann den Tagesablauf eines Menschen so stark einschränken, dass dieser seinen täglichen Aktivitäten nicht mehr nachgehen kann und auf Schmerzmittel angewiesen ist. CBD kann Migränepatienten nun Hoffnung geben, Ihre Krankheit auf natürliche Weise zu lindern und neues Wohlbefinden zu erlangen.

Was ist CBD?

Cannabidiol zählt zu einem von mehr als 100 Cannabinoiden, welche in der Hanfpflanze vorkommen. Sie gilt als eine der ältesten Kulturpflanzen und wird von Menschen bereits seit einigen Jahrhunderten für unterschiedliche Zwecke eingesetzt.

Das Hanföl besitzt, im Gegensatz zu THC, keine psychoaktive Wirkung, sondern weist besondere gesundheitliche Aspekte auf. Ob als Schmerzmittel, bei Gelenkprobleme oder unterschiedlichen Krankheiten, Hanftropfen sind bekannt für ihre heilende Wirkung.

Ist CBD dann sowas kiffen?

Viele glauben, dass CBD high machen kann. CBD Produkte haben jedoch einen gesetzlich vorgeschriebenen THC-Wert, der in Deutschland bei < 0,2% liegen muss. THC ist der Wirkstoff in Marihuana, der eine berauschende Wirkung hat. Cannabidiol macht jedoch nicht high, sondern wirkt sogar dem THC entgegen.

Dies wurde auch in einer Studie nachgewiesen, die an Personen mit chronischen Kopfschmerzen wie Migräne oder der Cluster-Krankheit leidenden Menschen, durchgeführt wurde. Die Teilnehmer erhielten eine Kombination aus THC und CBD. Dabei wirkte CBD dem THC entgegen, was auch bei der Verringerung der Schmerzen helfen könnte. Die Teilnehmer der Studie spürten eine Abnahme ihrer Schmerzen um etwa 55 %. Diese Studie zeigte auch, dass CBD eher Schmerzen lindern könnte als viele bisher verschriebene Migräne-Medikamente.

Warum könnte Cannabidiol (CBD) bei Migräne unterstützend wirken?

Übliche Behandlungsmethoden die von den meisten Ärzten für Migränepatienten vorgeschlagen sind pharmazeutische Schmerzmittel, Antiemetika (Mittel gegen Übelkeit) oder Triptane. Studien haben gezeigt, dass die Behandlung mit CBD eine der vielversprechendsten Behandlungsmethoden sein könnte. CBD wird aus der weiblichen Hanfpflanze hergestellt, die bekanntermaßen einen Ruf als starkes und natürliches Schmerzmittel hat.

Migräne beginnt in den meisten Fällen in einem Teil des Gehirns, der als Hypothalamus bezeichnet wird. Migräne kann beispielsweise durch extremen Stress auftreten. Trotz dieser Gegebenheit ist bei vielen Menschen, die an Migräne leiden, die Konzentration des Serotoninspiegels zu gering.

Serotonin in zu kleiner Konzentration kann die Ausdehnung der Blutgefäße verursachen, was das Risiko von Migräneattacken erhöht. Cannabis könnte nachweislich den Serotoninspiegel steigern und dadurch die Erweiterung der Blutgefäße verhindern. Ein erhöhter Serotoninspiegel reduziert demnach das Auftreten von Migräneanfällen.

Eine Erklärung wie Cannabidiol tatsächlich funktionieren könnte und den durch Migräne verursachten Schmerz bekämpft, wurde von Dr. Ethan Russo in seiner Theorie des klinischen Endocannabinoid-Mangels gegeben. Diese Theorie legt nahe, dass bestimmte Krankheiten durch einen Mangel an biologischen Endocannabinoiden im Körper zu chronische Schmerzen führen kann, einschließlich Migräne. Laut dem Neurologen Russo könnte CBD die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems regulieren und so den Schmerz lindern.

Vorteile durch die Einnahme von CBD?

Da es bei zahlreichen Schmerzen eingesetzt werden kann, wird die Verwendung des Cannabidiols immer beliebter. Besonders bei einer Schmerzbehandlung kann sich das Hanföl als idealer Helfer herausstellen. Eine Migräne Behandlung mit dem Öl kann daher sehr vielversprechende und angenehme Resultate für den Patienten hervorrufen. Neben den positiven Aspekten für den Körper, kann das Öl auch bei

  • psychischen Störungen
  • Krebs
  • Arthritis
  • Akne
  • Neurologischen Erkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Diabetes

verwendet werden.

Was sind die Nebenwirkungen von CBD bei der Behandlung von Migräne?

Während Cannabidiol generell als sicher gilt, gibt es auch Menschen, die unter Nebenwirkungen zu leiden haben. Zu den Nebenwirkungen gehören Übelkeit, Durchfall, Schläfrigkeit, Appetitlosigkeit und ein trockener Mund. Die Symptome waren jedoch sehr selten und nicht so schwerwiegend wie bei herkömmlichen Medikamenten, die zur Behandlung von Migräne eingesetzt werden.

CBD Dosierung bei Migräne

Die Standard-Dosis pro Tag beträgt 10-100 mg. Dahingehend wird eine Einnahme von 3×3 Tropfen pro Tag empfohlen, welche auf Erfahrungen von Apothekern, Ärzten und Verwendern beruht. Diese Dosierung kann danach individuell angepasst werden. Lesen Sie hier mehr zu in unserem CBD Dosierratgeber.

Wie kann ich CBD zur Behandlung von Migräne verwenden?

Wenn Sie CBD-Öl oral einnehmen möchten, geben Sie einfach einige Tropfen unter Ihre Zunge, bis es vollständig im Mund absorbiert wurde. Schlucken Sie es nicht sofort, sondern warten Sie kurze Zeit, um die Aufnahme zu erleichtern. Sie können es auch als Kapsel einnehmen oder es mit einem Getränk mischen.

Eine andere Methode zur Einnahme von CBD-Öl ist das Verdampfen. Dies kann mit Hilfe von verschiedenen Vaporizern geschehen. Diese Methode ist eine der effektivsten und hat eine sofortige Wirkung. Es wird bei starker Migräne empfohlen, so dass Ihre Schmerzen sofort gelindert werden könnten. Jedoch sollten Sie nicht vapen, wenn Sie Asthma oder irgendeine andere Lungenkrankheit haben.

CBD-Öl kann auch direkt auf die Haut aufgetragen werden, da es auch als Creme oder Salbe zu erwerben ist. Sie können verschiedene Methoden ausprobieren und herausfinden, welche besser funktioniert und einfacher für Sie ist. Es hängt stark von Ihrem Lebensstil und ihrem Körper ab.

Nächster Beitrag
CBD bei Schlafstörungen
Vorheriger Beitrag
CBD für Sportler als Nahrungsergänzung und zur schnelleren Regeneration
Menü