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Synthetische Cannabinoide: Von Spice bis K2

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Synthetische Cannabinoide sind im Labor synthetisierte (künstlich hergestellte) Stoffe, die in ihrer Wirkweise das in Cannabis enthaltene Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) nachahmen. Die Wirkung von synthetischen Cannabinoiden ist deutlich unvorhersehbarer und aufgrund der Vielfalt an Stoffen nur sehr schlecht erforscht. Außerdem sind die Nebenwirkungen von synthetischen Cannabinoiden deutlich stärker und es sind bereits zahlreiche Todesfälle im Zusammenhang mit dem Konsum von synthetisch hergestellten Cannabinoiden bekannt.

Ein Vergleich von THC und THCP, andere THC Alternativen und weitere Informationen zu HHC, HHC-P und CB9 findest du in den verlinkten Artikeln!

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Das Wichtigste in Kürze
  • Synthetische Cannabinoide sind sogenannte “Cannabinoidmimetika”, das heißt, sie binden sich ebenfalls an die Cannabinoid-Rezeptoren im Körper.
  • Im Gegensatz zu natürlichen Cannabinoiden sind synthetische Cannabinoide häufig Vollagonisten. Dies bedeutet, die Wirkung kann sich immer weiter steigern und ist unvorhersehbarer.
  • Synthetische Cannabinoide sind illegal. Es werden aber immer neue Stoffe entwickelt, um gesetzliche Vorschriften zu umgehen.
  • Häufig werden künstliche Cannabinoide auf CBD Gras oder Kräutermischungen aufgesprüht und etwa als “Spice” oder “K2” verkauft.
  • Es ist bereits zu mehreren Todesfällen in Verbindung mit dem Konsum von synthetischen Cannabinoiden gekommen!
Inhaltsverzeichnis
Synthetische Cannabinoide: Von Spice bis K2

Was sind synthetische Cannabinoide?

“Synthetische Cannabinoide” ist ein Überbegriff für eine Vielzahl von Stoffgruppen und Stoffen, die das natürlich in Cannabis vorkommende Δ9-Tetrahydrocannabinol nachahmen. Von “Nachahmen” wird in diesem Zusammenhang nicht gesprochen, weil die chemische Zusammensetzung von synthetischen Cannabinoide der von THC ähnelt, sondern weil sie, genauso wie natürliche Cannabinoide, auf die Cannabinoid-Rezeptoren im Endocannabinoid System des Körpers wirken. Daher werden Sie auch als Cannabinoidmimetika bezeichnet, was zu Deutsch so viel bedeutet wie “Cannabinoid-Nachahmer”.

Häufig werden synthetische Cannabinoide Kräutermischungen hinzugegeben oder auf legale CBD Cannabisprodukte aufgesprüht, aber auch der Vertrieb in Form von E-Liquids und Vapes gewinnt an Beliebtheit. Konsumenten erwerben synthetisches Cannabis meist unwissentlich, aber auch im Versuch, legale Highs zu finden oder um Drogentests zu umgehen.

Synthetische Cannabinoide unterscheiden sich derweil auf zwei Arten deutlich von natürlichem Marihuana: Erstens kommen sie in keiner natürlichen Form vor, sondern werden künstlich im Labor hergestellt.

Zweitens sind sie in vielen Fällen Vollagonisten, während natürliche Cannabinoide wie THC und CBD Teilagonisten sind. Daher wirken sie stärker, unvorhersehbarer und ohne sogenannten “Decken-Effekt”.

Ursprüngliche und legale Verwendung: Synthetische Cannabinoide sind nicht nur gefährliches Spice

In den 1960er Jahren wurde erstmals der heute so bekannte psychoaktive Wirkstoff der Cannabispflanze Δ-9-Tetrahydrocannabinol entdeckt. Aber erst dreißig Jahre später stellte sich heraus, dass sich im Gehirn spezifische Rezeptoren für dieses Cannabinoid befinden. Daher war klar, der Körper muss selbst Cannabinoide produzieren und diese müssen bestimmte Aufgaben haben, ansonsten gäbe es für diese keine Rezeptoren.

Bis zum heutigen Tage entschlüsseln Forscher weitere Aufgaben, die das Endocannabinoidsystem im Körper übernimmt. Bereits kurze Zeit nach der Entdeckung des Endocannabinoidsystems machten sich Wissenschaftler bereits daran, diese Rezeptoren für die Medizin nutzbar zu machen. Sie stellten im Labor Stoffe her, die sich an diese Cannabinoidrezeptoren binden und dabei heilende Wirkungen hervorrufen sollten, ohne die psychoaktive Wirkung von THC zu entfalten. Synthetische Cannabinoide waren geschaffen.

Damals war an die Verwendung von medizinischem Cannabis noch nicht zu denken.

Experten-Wissen
Heute ist Nabilon, ein THC-Derivat, das einzige synthetische Cannabinoid, das zu medizinischen Zwecken verwendet wird. Nabilon wird mit dem Ziel eingesetzt, Übelkeit während einer Chemotherapie vorzubeugen.[1]

Synthetisierung von Cannabinoiden: Von der Herstellung zu medizinischen Zwecken, hin zur gefährlichen Droge

Die Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Forschung wurden in Fachzeitschriften veröffentlicht. Bald wurden die synthetischen Cannabinoide vielfach mit ganz anderen Zielen rekreiert. Anders als in der medizinischen Forschung, wurde kein Wert darauf gelegt, die psychoaktiven Wirkungen auszuschließen oder heilende Effekte hervorzurufen, im Gegenteil, der Rausch war das Ziel.
Das war und ist möglich, da sich synthetische Cannabinoide aus frei erhältlichen Stoffen herstellen lassen. Einige synthetische Cannabinoide sind sogar frei im Handel erhältlich.

Häufig wurden und werden synthetische Cannabinoide unter dem Deckmantel der Wissenschaft vertrieben. So erhalten sie etwa seriös (und originalgetreu kryptisch) klingende Namen oder werden als “Versuchschemikalien – nicht für den menschlichen Verzehr geeignet” gekennzeichnet. In diesen Listen haben wir dir die Bekanntesten von ihnen übersichtlich dargestellt: Synthetische Cannabinoide Liste.

Pharmakologie künstlicher Cannabinoide

Genauso wie THC binden synthetische Cannabinoide an Cannabinoid-Rezeptoren im Gehirn – allen voran den CB1-Rezeptoren. Im Gegensatz zu THC weisen sie aber häufig eine deutlich höhere Bindungsaffinität auf. Es gibt wenige Studien zu dem Thema, aber es wird gemeinhin davon ausgegangen, dass die hohe Bindungsaffinität zu längeren Halbwertszeiten (also Abbauzeiten) führt, was wiederum ein Grund für die starke Wirkung sein könnte.

Ein anderer wichtiger Aspekt ist, dass synthetische Cannabinoide meist Vollagonisten sind, während THC oder CBD nur partielle Agonisten sind. Das bedeutet, dass beim Konsum von natürlichen Cannabisblüten nach einiger Zeit ein Plateau-Effekt auftritt. Ab einer bestimmten Menge des Konsums steigert sich die Wirkung nicht mehr. Bei Vollagonisten ist das anders, die Wirkung hat keine Obergrenze und kann sich stetig steigern.

Toxikologen wiesen dem Stoff HU-210 etwa eine 60 bis 80-Mal stärkere Bindungsaffinität nach[2], während die Abwesenheit eines Plateau-Effekts bei AM2389 und vielen weiteren synthetisch hergestellten Cannabinoiden nachgewiesen wurde[3]. Ähnliche Effekte, wie die hohe Bindungsaffinität oder die Abwesenheit eines Plateau-Effekts, werden für halbsynthetische Cannabinoide wie THC-P oder HHC-P vermutet.

Wirkung und Entzug von synthetischen Cannabinoiden

Wie wirken synthetische Cannabinoide? Die Erfahrungsberichte über die Wirkung von synthetischen Cannabinoiden gehen weit auseinander. Der wichtigste Unterschied zu THC liegt in den eher cannabisuntypischen Nebenwirkungen. Selbst die Symptome einer THC Überdosis fallen schwächer aus.

Nebenwirkung synthetischer Cannabinoide

  • Verlangsamte Atmung
  • Herzrasen
  • Übelkeit mit Erbrechen
  • Bluthochdruck
  • Halluzinationen
  • Akute Psychosen
  • Krampfanfälle
  • Aggressives, gewalttätiges und selbstverletzendes Verhalten[4]

Synthetische Cannabinoide lösen außerdem ein deutlich stärkeres Verlangen nach der Substanz aus (Craving), als natürliches Cannabis das tun würde.

Vorsicht Lebensgefahr!
In schweren Fällen und bei Überdosierungen kann es durch den Konsum von synthetischem Cannabis zu Ohnmacht, Krampfanfällen, Herzinfarkten, Nierenversagen oder gar zum Tod kommen.[4]

Diese unberechenbaren und starken Nebenwirkungen sind der Grund dafür, dass bereits mehrere Todesfälle in Verbindung mit dem Konsum von synthetischem Cannabis registriert wurden.[5]

Langzeitfolgen synthetischer Cannabinoide weiterhin unerforscht

Bisher ist wenig über die Langzeitfolgen von synthetischen Cannabinoiden bekannt. Eine Studie betrachtete aber den Unterschied von Entzugssymptomen nach dem Konsum von synthetischem Cannabis im Vergleich zu hochpotenten natürlichem Cannabis. Die Ergebnisse sind wenig überraschend:

Dieser Studie zufolge ist die Wirkung der synthetischen Cannabinoide deutlich intensiver und setzt schneller ein – selbst im Vergleich zu hochpotenten Cannabissorten. Beim Versuch, den Konsum von synthetischem Cannabis zu beenden, erlebten die Befragten Entzugssymptome. Diese waren ähnlich wie die Symptomatik beim Entzug von THC, also vor allem Schlafprobleme, Unruhe und Niedergeschlagenheit. Die Befragten gaben zur überwiegenden Mehrheit aber auch an, dass diese Symptome deutlich stärker auftraten als beim THC-Entzug.[6]

Kräutermischungen und Spice enthalten meist kein CBD

In natürlichem Marihuana findet sich neben dem psychoaktiven Cannabinoid Tetrahydrocannabinol (THC) auch Cannabidiol (CBD). Diese Mischung führt zu einer insgesamt sanfteren Rauschwirkung, da das CBD eine dem THC entgegengesetzte Wirkung entfaltet und so den Rausch abschwächen kann. In synthetischem Cannabis findet sich in der Regel kein CBD.

Der Unterschied synthetischer Cannabinoide zu THC und CBD

Synthetische Cannabinoide teilen mit natürlichen Cannabinoiden allein die Eigenschaft, sich an die gleichen Rezeptoren zu binden. Die wichtigsten Unterschiede sind:

  • Synthetische Cannabinoide werden künstlich hergestellt
  • Synthetische Cannabinoide haben eine komplett andere chemische Struktur als THC oder CBD
  • Die Wirkung synthetischer Cannabinoide ist häufig stärker, unvorhersehbarer und bisweilen sehr gefährlich
  • Synthetische Cannabinoide binden sich voll an Rezeptoren im Gehirn und haben daher keinen “Decken-Effekt”. Die Wirkung kann sich also stets verstärken, während bei THC irgendwann keine Wirkungsverstärkung mehr möglich ist
  • Synthetische Cannabinoide sind aufgrund der Vielfalt der Stoffarten extrem schlecht erforscht. Während die Wirkung von THC vergleichsweise gut erforscht ist

So erkennst du synthetische Cannabinoide

Synthetisches Cannabis ist nicht immer leicht zu erkennen. Häufig wird es auf Naturhanf oder CBD Gras aufgesprüht und sieht auf den ersten Blick genauso wie natürliches Cannabis aus.
Es gibt unzählige Namen für synthetisches Cannabis, die sich ständig verändern. Einige der bekannten sind:

  • K2
  • Spice
  • Kräutermischung
  • Yucatan Fire
  • Chill X
  • Smoke
  • Sence
  • Genie
  • AKB-48
  • 2NE1
  • XLR-11

Hinzu kommen die unzähligen chemischen Bezeichnungen für synthetische Cannabinoide. Einige Beispiele sind:

  • JWH -018
  • JWH -073
  • JWH -398
  • CP-47,497
  • AM-2201
  • AMB-FUBINACA
  • AB- PINACA
  • MDMB -4en- PINACA

Wer vermutet, synthetisches Cannabis gekauft zu haben, sollte entweder gar nicht konsumieren, oder nur extrem wenig und warten, bis sich der Effekt einstellt. Ansonsten sind synthetische Cannabinoide meist auch am Geruch zu erkennen.

Synthetische Cannabinoide am Geruch erkennen

Synthetisches Cannabis riecht chemisch. Selbst wenn es auf geruchsstarke CBD Cannabisblüten oder Haschisch aufgesprüht worden ist, sollte man die synthetischen Cannabinoide weiterhin riechen können. Wenn Gras chemisch riecht, sollte es auf keinen Fall konsumiert werden!

Sofern möglich: Drugchecking ist die beste Möglichkeit synthetische Cannabinoide zu erkennen

Die beste Möglichkeit synthetisches Cannabis zu erkennen, ist das Drug-Checking. In Drug-Checking Laboren können Konsumenten ihre Drogen auf die Reinheit testen lassen. In vielen Ländern Europas sind solche Anlaufstellen für Konsumenten weit verbreitet. In Deutschland gibt es so etwas im großen Stil leider nicht.

Der Bundestag hat zwar im Juni 2023 die rechtliche Grundlage für Drug-Checking-Stationen geschaffen. Jetzt obliegt es aber den Ländern, solche Verfahren zu erlauben und bisher (Stand Dezember 2023) gibt es nur in Berlin und Thüringen entsprechende Pilotprojekte. Berichten zufolge planen Baden-Württemberg und Hessen Drug-Checking-Projekte.[7]

Mehr darüber, wie du synthetische Cannabinoide erkennen kannst, erfährst du im verlinkten Beitrag.

In Deutschland sind synthetische Cannabinoide dank dem “Neue psychoaktive Stoffe Gesetz” (NpSG) illegal. In diesem Gesetz werden ganze Stoffgruppen und nicht nur einzelne Stoffe erfasst. Das Gesetz wurde 2016 eingeführt, um die Lücken, die das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) offen ließ, zu schließen. Beim ersten massenhaften Auftreten synthetischer Cannabinoide behalf man sich damit, diese unter dem Arzneimittelgesetz zu verbieten. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) kippte diese Praxis. Die Begründung war, dass neue psychoaktive Substanzen (NPS) keine Arzneimittel seien, da sie von vornherein keine therapeutische Wirkung haben. Daher konnten sie von da an strafrechtlich nicht mehr als solche behandelt werden.[8]

Das dann eingeführte NpSG hat den Abschnitt, in dem es um synthetisches Cannabis geht, mit “Cannabimimetika / synthetische Cannabinoide” überschrieben. Das allein ist aber keine rechtlich bindende Definition. Daher müssen im Gesetz weiterhin Stoffgruppen definiert werden. In der Praxis sieht das dann so aus, dass im Gesetzestext eine ganze Reihe von chemischen Verbindungen aufgezählt werden und mögliche Anhängsel und Abwandlungen definiert werden.[9] Mit einiger krimineller Energie und noch mehr chemischem Wissen kann das Gesetz weiterhin umgangen werden. Wer das will, muss “nur” den Gesetzestext lesen und sich einen neuen Stoff ausdenken, mit der ein oder anderen Abwandlung.

Das ist nicht unmöglich, aber auch nicht gerade einfach. Daher geht der Vertrieb und Konsum von synthetischen Cannabinoiden seit der Einführung des NpSG stetig zurück.

Weiterhin verfügbare Legal Highs

Obwohl die Zahl der erstmaligen Meldungen von NPS seit der Einführung des NpSG stetig zurückgeht, wie das Zollkriminalamt in Zusammenarbeit mit dem EMCDDA (European Monitoring Center for Drugs and Drug Addiction) meldete, befinden sich weiterhin zahlreiche noch legale Substanzen mit Rauschwirkung auf dem Markt.[10]

Für Konsumenten heißt das, es ist weiterhin Vorsicht beim Kauf und Konsum angesagt! Seit Neuestem gibt es aber eine ganz neue Form der legalen Highs: Die halbsynthetischen Cannabinoide.

Rechtliche Lage halbsynthetischer Cannabinoide wie HHC oder THCP

Halbsynthetische Cannabinoide wie THCP, HHC und HHCP sind weiterhin unreguliert und legal erhältlich. Die Bundesregierung hat sich bisher nicht dazu geäußert, ob es Pläne gibt, diese Stoffe zu verbieten oder ihren Verkauf bzw. Konsum anderweitig zu regulieren (Stand Dezember 2023).

Diese (teil-)legale Verfügbarkeit kritisiert sogar der deutsche Hanfverband und nennt es eine “Ausweicherscheinung”. Die Argumentation ist, dass bei einer umfassenden Cannabis Legalisierung von (gut erforschtem) Cannabis, der Markt für andere (schlecht erforschte) alternative Cannabisprodukte (wie HHC oder THCP) verschwinden würde.

Die rechtliche Lage von halbsynthetischen Cannabinoiden ist nicht eindeutig geklärt. HHC fällt nicht unter das BtmG oder NpSG, daher ist per se die Abgabe oder der Verkauf (auch an Minderjährige) nicht strafbar. HHC Hasch oder Cannabisblüten dürften nicht verkauft werden, da der Missbrauch zu Rauschzwecken nicht ausgeschlossen werden kann. HHC Vapes oder Liquids sind “Tabakersatzprodukte” und enthalten keine Cannabisbestandteile, der Verkauf dieser ist also gestattet[11].

Aufgrund dieser rechtlichen Grauzone sind verschiedene Produkte mit halbsynthetischen Cannabinoiden wie HHC Blüten oder HHC Vapes frei erhältlich.

Fazit

Synthetische Cannabinoide sind schlecht erforscht, wirkungsstark und gefährlich für Konsumenten. Vom Konsum derartiger Produkte ist daher dringendst abzuraten. Obwohl dank dem “Neue psychoaktive Substanzen Gesetz” – als Ergänzung zum Betäubungsmittelgesetz – der Vertrieb und die Herstellung von derartigen Wirkstoffen inzwischen rechtlich eindeutig geregelt ist und die Verfügbarkeit seit 2016 stark zurückgeht, sollten Konsumenten weiterhin Vorsicht walten lassen.

Am einfachsten sind die synthetischen Cannabinoide am Geruch zu erkennen, denn sie riechen für Cannabis untypisch chemisch. Einwandfrei verlässlich ist diese Methode aber nicht. Wer also vermutet, synthetisches Cannabis gekauft zu haben, sollte beim Konsum extrem aufpassen und erst sehr wenig konsumieren und warten, bis sich die Wirkung einstellt.

Die Wirkung von synthetischen Cannabinoiden ist deutlich stärker als die typische Cannabis Wirkung und kann zu Cannabis untypischen Nebenwirkungen führen. Aufgrund von starken Nebenwirkungen sind schon zahlreiche Menschen in Verbindung mit dem Konsum von synthetischem Cannabis gestorben.

Wir helfen, Klarheit zu schaffen!

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was sind synthetische Cannabinoide?

Synthetische Cannabinoide sind künstlich im Labor hergestellte Substanzen, die die Effekte von THC und anderen Cannabinoiden “nachahmen” können.

Wie wirken synthetische Cannabinoide?

Die Wirkung synthetischer Cannabinoide ist deutlich stärker als die von THC, in einem Fall wurde eine bis zu hundertfache Wirkung nachgewiesen. Die Nebenwirkungen können bei einem sehr hohen Konsum gefährlich werden und sogar bis zum Tod führen.

Wie lange sind synthetische Cannabinoide nachweisbar?

Mit herkömmlichen THC-Schnelltests sind synthetische Cannabinoide nicht nachweisbar. Mit spezialisierten Tests können sie aber bis zu 72 Stunden bei Gelegenheitskonsum und einigen Wochen bei Dauerkonsum nachgewiesen werden.

Wie erkennt man synthetische Cannabinoide?

Meist riechen synthetische Cannabinoide chemisch, man kann sie also häufig am Geruch erkennen. Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, dann schicke eine Probe an ein Drug-Checking-Labor.

Sind synthetische Cannabinoide legal?

Der Handel, die Herstellung und die Weitergabe von synthetischen Cannabinoiden ist in Deutschland illegal. Es gibt aber immer wieder neue Substanzen, die die spezifischen Regelungen im Gesetz umgehen und daher noch nicht illegal sind.

Quellenverzeichnis

Disclaimer Alle hier beworbenen Cannabisartikel dienen ausschließlich der Weiterverarbeitung oder als Duftaroma und sind nicht zum Konsumieren geeignet.

Haftungsausschluss

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