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CBN: Wissenswertes über das “älteste” Cannabinoid

6 Min. Lesezeit
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CBN, also Cannabinol, ist ein Cannabinoid, das in den letzten Monaten immer häufiger im Gespräch ist. Dass Cannabis neben den berauschenden Effekten von THC noch viele weitere Wirkstoffe enthält, ist den meisten Marihuana- und Pflanzenfreunden mindestens seit der “CBD-Revolution” bekannt. Forscher und Firmen sind bemüht, weitere Produkte zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, wobei die Einsatzbereiche der unterschiedlichen Bestandteile der Cannabispflanze Gegenstand laufender Forschung sind.

Was es mit dem legalen Cannabinoid CBN auf sich hat und für welche Zwecke es empfohlen wird, erfährst du in diesem Artikel.

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Das Wichtigste in Kürze
  • CBN ist ein Cannabinoid, das in geringem Maße natürlich in der Hanfpflanze vorkommt, vor allem aber durch den Abbau von THC entsteht.
  • CBN löst keine psychoaktiven Effekte aus, in Kombination mit anderen Cannabinoiden und Terpenen verstärkt es aber dessen Effekte.
  • Forscher vermuten, dass Cannabinol medizinische wertvolle Eigenschaften besitzt; aufgrund mangelnder Forschung können aber noch keine konkreten Aussagen getroffen werden.
Inhaltsverzeichnis
CBN

Was ist CBN?

Cannabinol, abgekürzt CBN, ist ein Abbauprodukt von Tetrahydrocannabinol (THC) und gehört zu den zehn wichtigsten der weit über 100 bekannten Cannabinoide weiblicher Hanfpflanzen. Im Gegensatz zu seiner Vorstufe, dem THC, kommt es auf natürliche Weise nur bis zu maximal einem Prozent in frischem Hanf vor.

Es wurde bereits vor vielen Jahren als erstes Cannabinoid isoliert und erforscht. Ursprünglich hielt man es für den Hauptwirkstoff von Cannabis, was sich jedoch später als falsch herausstellte, wodurch CBN vorübergehend wieder in den Hintergrund rückte.

CBN und das Endocannabinoid-System

In weiteren Studien stellte man fest, dass das Endocannabinoid System (ECS) einen Teil des Nervensystems im menschlichen Körper bildet und zur Regulation des Immunsystems und des Hormonhaushaltes beiträgt, sowie teilweise physiologische Funktionen und das Schmerz- und Lustempfinden beeinflusst. Das ESC-Netzwerk verfügt über zahlreiche Rezeptoren, die unterschiedlich auf die verschiedenen Cannabinoide reagieren. THC interagiert beispielsweise hauptsächlich mit CB1-Rezeptoren, während Cannabidiol mit CB1- und CB2-Rezeptoren kommuniziert.

Entourage-Effekt: CBN bildet Synergien

CBN trägt kaum bis gar nicht zu den psychoaktiven Eigenschaften von Cannabis bei, bindet sich vorwiegend an CB2-Rezeptoren und weist eine Affinität zu TROV2-Rezeptoren auf. Cannabinol spielt jedoch eine entscheidende Rolle beim sogenannten Entourage Effekt. Dieser beschreibt das Phänomen, dass verschiedene Wirkstoffe, wie Terpene, Flavonoide und Cannabinoide in Kombination, stärkere Effekte erzielen als im Einzelnen. Somit kann es womöglich auch die psychoaktive Wirkung des Tetrahydrocannabinols verstärken.

Ist CBN legal?

Aufgrund seiner milden, nicht psychoaktiven Wirkung ist CBN in Deutschland momentan legal und frei erhältlich.

Die Entstehung von CBN in der Cannabispflanze

CBN ist ein Abbau- beziehungsweise Stoffwechselprodukt von THC und liegt, genau wie alle anderen (Phyto-)Cannabinoide, auf natürlich weiße zuerst als Säure in der Hanfpflanze vor, nämlich als Cannabigeroleinsäure, kurz CBGA.
CBGA wird mithilfe natürlich vorkommender Enzyme in Cannabigerol (CBG), Tetrahydrocannabinolsäure (THCA), Cannabidiolsäure (CBDA) oder Cannabichromensäure (CBCA) umgewandelt. In der Regel verliert ein kleiner Teil der Tetrahydrocannabinolsäure schon während der Wachstumsphase der Pflanze an Wasserstoffmolekülen, wodurch es sich zu Cannabinolsäure (CBNA) umwandelt, die letzte Vorstufe von CBN.

Kommt es nun zu einer Decarboxylierung, also äußerer Hitzeeinwirkung, transformieren sich diese Säureformen zu den Cannabinoiden THC, CBD und CBC und zu weniger als einem Prozent auch zu CBN.

Entstehung von Cannabinol durch falsche Lagerung

Nach der Ernte kommt es durch die Einwirkung von Sauerstoff und UV-Strahlen zu einer Oxidation, bei der sich das THC langsam abbaut und zu CBN umwandelt. Je älter und “abgestandener” die Blüte, desto höher ist der CBN-Gehalt. Im Rahmen einer Forschungsarbeit im Jahr 1999 fanden Wissenschaftler heraus, dass sich der THC-Gehalt einer Cannabisprobe nach vier Jahren sogar halbiert hatte, während parallel der CBN-Anteil kontinuierlich stieg.[1]

Dieses Wissen ermöglicht es, eigene CBN-reichen Cannabisblüten „herzustellen“, indem Buds aufbewahrt und bewusst Luft und Licht ausgesetzt werden. Es gilt allerdings zu bedenken, dass sich dabei häufig auch der Geschmack der Blüte verschlechtert und logischerweise THC und Terpene abgebaut werden.

Die CBN Wirkung

Die Forschungen zur CBN Wirkung sind bis jetzt noch nicht ausgereift, weswegen keine konkreten Aussagen über deren Potenzial als Heilmittel gemacht werden können. Was jedoch als bewiesen gilt ist, dass CBN keine psychedelischen Effekte und somit kein geistiges ‚High‘ auslöst, jedoch in Kombination mit THC, anderen Cannabinoiden und Terpenen, deren Wirkung verstärken kann (Entourage-Effekt).
Wissenschaftler vermuten, dass durch die Bindung von CBN an den TRPV2-Rezeptoren, welche man in Milz und Lymphozyten findet, womöglich die Bildung von Antikörpern angeregt wird, was sich positiv auf das Immunsystem auswirken könnte. Zudem wird vermutet, dass CBN, ebenfalls wie THC, CBD, CBG und THCB hilfreich gegen antibiotikaresistente Staphylokokken, sowie Akne und Neurodermitis sein könnte.[2]

Ähnlich wie Cannabidiol (CBD) wird CBN eine beruhigende Wirkung nachgesagt, die den Schlaf fördern, sowie die Muskelentspannung und den Appetit anregen soll.[3]

Wichtiger HinweisWie bereits erwähnt, sind die Anwendungsgebiete von CBN noch nicht ausreichend erforscht; Studien wurden primär nur an Tieren durchgeführt, was zwar Ergebnisse über die Auswirkungen liefert, aber noch nicht sicher auf den Menschen übertragen werden kann.

Forscher spekulieren jedoch auf ein umfangreiches Potenzial des Cannabinoids und möchten herausfinden, ob CBN tatsächlich schmerzlindernde Eigenschaften besitzt oder den Augeninnendruck senken und somit das Risiko auf grünen Star verringern kann.[4]

Unterschied CBD vs. THC

Nebenwirkungen durch CBN

CBN scheint nur sehr milde Nebenwirkungen zu verursachen, kann aber in seltenen Fällen und bei einer zu hohen Dosierung Müdigkeit, Schläfrigkeit, Appetitlosigkeit und Schwindelgefühl auslösen. Gerade Personen, die noch nicht viel Erfahrung mit dem Konsum von Cannabisprodukten haben, sollten diese im Idealfall in Anwesenheit eines Freundes oder einer vertrauten Person ausprobieren.

Welche Produkte mit CBN gibt es?

Wenn du neugierig geworden bist und CBN gerne selbst ausprobieren möchtest, gibt es einige Produkte, die du in Deutschland komplett legal erwerben kannst. Hersteller bieten oft Vollspektrum CBD Öle an, die eine Kombination aus CBD, CBN und weiteren Cannabinoiden enthalten.

CBN in Reinform gehört zu den seltenen, preislich gehobenen Produkten, da es nicht wie THC oder CBD direkt aus Hanfpflanzen extrahiert werden kann. Es erfordert ein reines, phytocannabinoidreiches Vollspektrum-Öl, das gezielt mit Hitze und Sauerstoff behandelt wird, um ein pures CBN-Konzentrat zu gewinnen. Dieser zusätzliche Vorgang ist der Grund, weswegen die besonderen, reinen CBN-Produkte etwas teurer sind als andere Öle und Extrakte.

Fazit Cannabinol

CBN ist ein Cannabinoid, das in geringem Maße natürlich in der Cannabispflanze vorkommt, zum größten Teil aber durch die Verstoffwechselung von THC entsteht. Es löst körperliche, aber keine psychoaktiven Effekte aus. Auch wenn es als erstes Cannabinoid isoliert wurde, ist CBN noch nicht ausreichend erforscht, um konkrete Aussagen über die medizinischen Vorteile machen zu können. Hersteller bieten neben Vollspektrum-Ölen auch reine CBN-Extrakte an, die man legal erwerben kann.

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FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wie ist die Wirkung von CBN?

CBN wirkt, in Kombination mit anderen Cannabinoiden und Terpenen, körperlich beruhigend und ist im Vergleich zu THC nicht psychoaktiv. Die genaue Wirkung und das Potenzial des Cannabinoids sind wissenschaftlich noch nicht komplett entschlüsselt.

Wie lange wirkt CBN?

Die Effekte treten innerhalb weniger Minuten nach dem Konsum von CBN-Produkten auf. Bei oraler Einnahme können diese von vier bis acht Stunden andauern, bei Inhalation zwischen zwei und vier Stunden.

Quellenverzeichnis

  1. S. A. Ross, et al. CBN and D9-THC concentration ratio as an indicator of the age of stored marijuana samples, United Nations, 1999/12/01
  2. Qin N, et al. TRPV2 is activated by cannabidiol and mediates CGRP release in cultured rat dorsal root ganglion neurons. J Neurosci. 2008 Jun 11;28(24):6231-8. doi: 10.1523/JNEUROSCI.0504-08.2008.
  3. Corroon J. Cannabinol and Sleep: Separating Fact from Fiction. Cannabis Cannabinoid Res. 2021 Oct;6(5):366-371. doi: 10.1089/can.2021.0006.
  4. Somvanshi RK, et al. Cannabinol modulates neuroprotection and intraocular pressure: A potential multi-target therapeutic intervention for glaucoma. Biochim Biophys Acta Mol Basis Dis. 2022 Mar 1;1868(3):166325. doi: 10.1016/j.bbadis.2021.166325.
  5. Kuhathasan, N.; Dufort, A.; Mackillop, J.; Gottschalk, R. et al. (2019). The use of cannabinoids for sleep: A critical review on clinical trials. Exp Clin Psychopharmacol, 27, n. 4, p. 383-401, Aug 2019. (abgerufen am 19.03.2024)
  6. Shannon, S. Et al. (2019). Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A large Case Series. The permanente Journal. Doi: 10.7812/TPP/18-041. (abgerufen am 19.03.2024)
  7. Valdeolivas, S. et al. (2015). Neuroprotective properties of cannabigerol in Huntington’s disease: studies in R6/2 mice and 3-nitropropionate-lesioned mice. (abgerufen am 19.03.2024)
  8. Carlini, E. & Cunha, J. (1981). Hypnotische und antiepileptische Wirkung von Cannabidiol. Journal of Clinical Pharmacology. (21). S. 417-427. (abgerufen am 19.03.2024)
  9. García-Gutiérrez, M. et al. (2020). Cannabidiol: A Potential New Alternative for the Treatment of Anxiety, Depression, and Psychotic Disorders. (abgerufen am 19.03.2024)
  10. Lavender, I. et. al. (2023). Cannabinol (CBN; 30 and 300 mg) effects on sleep and next-day function in insomnia disorder (‚CUPID‘ study): protocol for a randomised, double-blind, placebo-controlled, cross-over, three-arm, proof-of-concept trial. (abgerufen am 19.03.2024)
  11. Lavender, I. et. al. (2022). Cannabinoids, Insomnia, and Other Sleep Disorders. (abgerufen am 19.03.2024)
Marius Lika
Marius Lika ist erfahrener Autor mit zahlreichen Veröffentlichungen zum Thema Cannabis. Seine Expertise im Bereich Cannabinoide, Psychedelika und Pflanzenheilkunde stellt er in seinen Artikeln regelmäßig unter Beweis.
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Marius Lika
Marius Lika ist erfahrener Autor mit zahlreichen Veröffentlichungen zum Thema Cannabis. Seine Expertise im Bereich Cannabinoide, Psychedelika und Pflanzenheilkunde stellt er in seinen Artikeln regelmäßig unter Beweis.
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