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Neue Studie aus USA: CBD kann bei der Bewältigung von COVID-19 helfen

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Neue Forschungen von Eybna, einem globalen Technologie- und Cannabis-Forschungsunternehmen, haben ergeben, dass die Verbindungen in Cannabis potenziell COVID-19-Symptome in den Griff bekommen könnten.

CBD gegen COVID-19-Symptome?

Konkret erklärte Eybna dem Emerald Magazin per E-Mail, dass CBD mit Terpenen das Potenzial hat, die Symptome von COVID-19 zu lindern. Terpene sind die aromatischen Verbindungen in Pflanzen, die deren Geruch bestimmen. Jedoch bringen viele Menschen Terpene gemeinhin mit Cannabis in Verbindung, weil Cannabispflanzen eine hohe Konzentration an Terpenen enthalten.

Eybna hat eine eigene, patentierte Terpenformulierung namens NT-VRL entwickelt und hergestellt. Sie enthält Terpene wie Beta-Caryophyllen, Eukalyptol und Citral.

“Die Formulierung enthält Terpene mit einer hohen Indikation für ihre entzündungshemmenden und antiviralen Eigenschaften in optimierten Verhältnissen”, so Nadav Eyal, Mitgründer und CEO von Eybna. Mit anderen Worten, die Terpen-Mischung erweist sich als wirksam bei der Bekämpfung sowohl von Entzündungen als auch von Viren in bestimmten Konzentrationen.

Darüber hinaus fand Eybna heraus, dass die Kombination aus NT-VRL und CBD effektiver ist als Dexamethason. Dexamethason ist ein Medikament, das die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Behandlung von COVID-19-Patienten empfiehlt.

Wie funktioniert es?

Eyal erklärte, dass die primäre Reaktion unseres Immunsystems auf Krankheitserreger, einschließlich des Coronavirus, eine Entzündung ist. Wenn unser Körper Krankheitserreger wahrnimmt, produziert er Zytokine, um andere Zellen des Immunsystems zu rekrutieren, die den Erreger bekämpfen. Aber manchmal ist die Produktion von Zytokinen übermäßig und unkontrolliert. Wissenschaftler nennen dies einen “Zytokinsturm”.

Eybna fand heraus, dass die Kombination von NT-VRL und CBD bei der Reduzierung von Zytokinstürmen effektiver ist als CBD allein. Folglich zeigte NT-VRL in Kombination mit CBD eine stärkere entzündungshemmende und antivirale Wirkung.

In der Studie, die in der Fachzeitschrift Life veröffentlicht wurde, verwendeten die Forscher menschliche Lungenfibroblasten (MRC-5) – oder Lungenzellen, die bei der Reparatur von Verletzungen in den Atemwegen helfen – und einen Stamm des menschlichen Coronavirus (HCoV-229E). Dann gaben sie die MRC-5-Zellen in eine Platte, kombinierten sie mit NT-VRL- und HCoV-229E-Verbindungen und inkubierten sie einige Tage lang. Anschließend testeten die Forscher die auf Terpenen basierende Formulierung, die den Codenamen NT-VRL trägt, an den infizierten Lungenzellen.

Die Aussichten

Der nächste Schritt für Eybna mit NT-VRL ist die klinische Studie. Eyal geht davon aus, dass die Studie im dritten Quartal 2021 oder in diesem Sommer beginnen wird, so Eyal.

“Unser wissenschaftliches Team arbeitet hart daran, den Wirkmechanismus von NT-VRL weiter zu klären und zu beweisen, dass NT-VRL auch gegen andere Stämme des Coronavirus, sowie andere Virustypen wie Influenza wirksam ist”, so Eyal.

Darüber hinaus erforscht Eybna weiterhin die funktionalen Anwendungen von Cannabis für Gesundheit und Wohlbefinden, insbesondere in den Bereichen Angst, Schlaf, Schmerz und Konzentration mit 11 laufenden Studien.

“Unsere übergreifende Mission bei Eybna ist es, die therapeutischen Vorteile von Phytochemikalien der Welt durch datengesteuerte, sichere und evidenzbasierte Produkte zugänglich zu machen”, erklärte Eyal. “Es gibt Fälle wie NT-VRL, in denen formulierte Terpene eine potenziell effektivere Wirkung zeigen als pharmazeutische Medikamente, und das ist eine unglaublich wichtige Entwicklung für die Zukunft der menschlichen Gesundheit und des Wohlbefindens.”

“Wir hoffen, dass unsere laufende Forschung an aktiven Molekülen, die in der Natur gefunden werden, dazu beitragen wird, die Welt mit den Vorteilen von aus Pflanzen gewonnenen Verbindungen bekannt zu machen und eine breitere Welt neuartiger, rein natürlicher Gesundheitslösungen zu erschließen”, so Eyal weiter.

Eybna’s aktuelle Studie: https://www.mdpi.com/2075-1729/11/4/290

Quellen:

Frau Foto erstellt von freepik

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