Ayahuasca Zeremonie – Einblicke in das traditionelle Ritual

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Während Ayahuasca Zeremonien noch vor wenigen Jahren ausschließlich von den Ureinwohnern des südamerikanischen Regenwaldes durchgeführt wurden, interessieren sich auch immer mehr Menschen aus den USA und Europa für das halluzinogene Ritual mit Ayahuasca.

Dieser “Trend” ist dabei so stark, dass mitunter sogar hierzulande Ayahuasca Retreats angeboten werden. Was es mit diesen auf sich hat und warum das Psychedelika aus dem Amazonasgebiet absolut keine Partydroge ist, erfährst du in diesem Artikel.

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Das Wichtigste in Kürze
  • Immer mehr Menschen interessieren sich auch im Westen für Ayahuasca Zeremonien.
  • Viele dieser Interessenten erhoffen sich hierdurch die Auflösung von Traumata oder anderer psychologischer Probleme.
  • Bei der Auswahl eines Ayahuasca Retreats sollte man mit großer Sorgfalt vorgehen.
Inhaltsverzeichnis
Ayahuasca Zeremonie

Was ist Ayahuasca?

Die Bezeichnung “Ayahuasca” steht für 2 Dinge – einerseits für die aus dem Amazonasgebiet rituelle Tradition und andererseits für die Droge Ayahuasca. Bei Letzterer handelt es sich um ein Gebräu, das zwei Pflanzen benötigt: die Liane Banisteriopsis caapi sowie das Kaffeestrauchgewächs Chacruna (Psychotria viridis).

Um den potenten Ayahuasca-Sud[1] herzustellen, wird das Kaffeestrauchgewächs, welches DMT (Dimethyltryptamin) enthält, mit der Liane, die einen MAO-Hemmer beinhaltet, zusammen aufgekocht. Der MAO-Hemmer wird eingesetzt, um den Wirkungsabbau des DMT im Körper zu verlangsamen: Denn im Gegensatz zu anderen Psychedelika, wie beispielsweise Meskalin, LSD, Kratom oder Iboga besteht Ayahuasca aus mehr als einer Hauptkomponente.

Wie wirkt Ayahuasca?

Wie anfangs bereits erwähnt, ist Ayahuasca keine Partydroge, da es typischerweise knapp 30 Minuten nach der Einnahme zu Angst, Panikgefühlen sowie Übelkeit und Unwohlsein im Allgemeinen kommen kann. Erfahrungsberichten zufolge sorgt das Halluzinogen zusätzlich dafür, dass unangenehme und zum Teil traumatische Erinnerungen und Gefühle aus der Vergangenheit (oftmals aus der Kindheit) vom Gehirn abgerufen werden und so zu einem sehr unangenehmen Drogenkonsum Erlebnis werden kann.

Dieser Abschnitt wird normalerweise durch heftiges Erbrechen beendet und von einem expansiven Trancezustand[2] abgelöst: Die Halluzinationen, die jetzt auftreten, werden von vielen als sehr angenehm und bereichernd empfunden. Das Gefühl für Raum und Zeit verändert sich und viele Konsumenten erleben Euphorie sowie das Gefühl einer inneren Verbundenheit, die bis zur Ich-Auflösung (zum Ego-Tod) gehen kann. Hierzu ist zu sagen, dass dies auf einige Konsumenten befreiend, auf andere jedoch auch beängstigend wirken kann.

Nach dieser Phase geht es langsam in den “Comedown” über: Die meisten Konsumenten fühlen sich nach einer intensiven Ayahuasca-Erfahrung erst einmal erschöpft und müssen ihre erlebten Erkenntnisse entsprechend integrieren und verarbeiten.

Was ist eine Ayahuasca Zeremonie?

Eine Ayahuasca Zeremonie ist ein traditionelles Ritual, das von Ureinwohnern Südamerikas (besonders in der Region des heutigen Perus und Brasiliens) durchgeführt wurde. Dabei ging es darum, sich mit den Ahnen zu verbinden, Botschaften “von der anderen Seite” zu empfangen und sowohl Körper als auch Seele von negativen Energien zu befreien. Um all dies zu erreichen, wurde Ayahuasca konsumiert, und zwar angeleitet von einem Schamanen/Heiler, der durch die Zeremonien führte.

Heutzutage werden in südamerikanischen Ländern wie Peru häufig auch Ayahuasca Zeremonien von lokalen Schamanen für Touristen angeboten, wobei du hier vorsichtig sein solltest: Häufig werden Zeremonien dieser Art von wenig erfahrenen Schamanen oder gar “Scharlatanen” durchgeführt: Dies kann eine große Gefahr für deine Gesundheit darstellen.

Selbstverständlich gilt dies auch für (zumeist) westlich-organisierte Ayahuasca Retreats, bei denen der Sud ebenfalls gemeinschaftlich konsumiert wird. Auch hier gibt es schwarze Schafe, die man dringend meiden sollte.

Wie läuft eine Ayahuasca Zeremonie ab?

Eine Ayahuasca Zeremonie beginnt stets nach Sonnenuntergang: Normalerweise bespricht sich der Schamane / Heiler erst einmal mit den Teilnehmern, welche inneren Konflikte gelöst werden sollen. Zu Beginn des Rituals raucht der Heiler einen speziellen Tabak, der ihn mit der Geisterwelt verbinden soll. Danach wird den Teilnehmern das psychoaktive Gebräu gereicht: Nach etwa 30 Minuten kommt es zum Wirkungseintritt, wobei der Heiler/Leiter den Konsumenten im Bedarfsfall helfend zur Seite steht.

Was ist ein Ayahuasca Retreat?

Im Rahmen eines Ayahuasca Retreats kommen ebenfalls Konsumenten zusammen, um Ayahuasca gemeinsam zu erfahren. In einem solchen Fall müssen es jedoch nicht zwingend Schamanen oder spirituelle Heiler sein, die das Ganze anleiten: Stattdessen sind es häufig Heilpraktiker oder Therapeuten, auch wenn einige Retreat-Anbieter angeblich auch Schamanen einfliegen lassen sollen, um durch die Erfahrung zu führen. Ein Retreat beinhaltet zudem nicht nur den Konsum von Ayahuasca (im Gegensatz zur reinen Zeremonie), sondern umfasst oft ein mehrtägiges Programm, bei dem im geschlossenen Kreis, oftmals in speziellen Drogenkonsumräumen, an psychologischen und spirituellen Fragen gearbeitet wird.

Doch egal ob traditionelle Ayahuasca Zeremonie oder westlich angehauchtes Retreat: In beiden Fällen ist die richtige Vorbereitung wichtig:[3] So solltest du dich idealerweise ca. 1 Woche vor deinem Ayahuasca-Termin nur noch pflanzlich und vollwertig ernähren, keinen Alkohol trinken und am besten auch nicht rauchen. Denn je mehr Giftstoffe du im Körper hast, desto unangenehmer wird die Übelkeit, die dich während der Zeremonie erwartet.

Wo finden Ayahuasca Zeremonien statt?

Ayahuasca Zeremonien finden in den meisten Fällen in Südamerika statt, wobei es, wie bereits erwähnt, auch im Westen eine florierende Szene gibt: So werden Retreats dieser Art häufig in Spanien, den Niederlanden oder Portugal angeboten.

Sind Ayahuasca Zeremonien in Deutschland legal?

Auch wenn in Deutschland immer wieder Ayahuasca Retreats angeboten werden (beispielsweise in Berlin), ist Ayahuasca in Deutschland illegal, da es DMT enthält, welches bekanntermaßen unter das Betäubungsmittelgesetz fällt.[4]

Was bringt mir eine Ayahuasca Zeremonie?

Viele (in erster Linie westliche) Konsumenten erhoffen sich durch die Einnahme von Ayahuasca eine Auflösung ihrer Traumata oder wichtige spirituelle Erkenntnisse für ihr weiteres Leben: Erfahrungsberichten zufolge kann eine Ayahuasca-Erfahrung tatsächlich einen positiven, lebensverändernden Eindruck auf die Teilnehmer solcher Zeremonien haben, auch wenn hier noch viel Forschung notwendig ist.[5]

Ayahuasca Zeremonie: Augen auf bei der Anbieterwahl!

Es gibt immer mehr Forscher, die den medizinischen Einsatz von Psychedelika wie Ayahuasca im Rahmen von Trauma-Therapien oder weiterer psychologischer Anwendungsgebiete untersuchen: Viele sprechen der Droge einen möglichen therapeutischen Nutzen zu – auch viele Erfahrungsberichte unterstützen diesen Eindruck. Wer Ayahuasca im Rahmen von Retreats erlebt oder bei einer traditionellen Ayahuasca Zeremonie vor Ort konsumiert, sollte jedoch dringend sicherstellen, dass es sich um qualifizierte Anbieter handelt, da der Schaden durch eine fehlgeleitete Anwendung immens sein kann.

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FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was passiert, wenn man Ayahuasca nimmt?

Wenn man Ayahuasca einnimmt, kommt es typischerweise erst einmal zum Erbrechen. Bald darauf folgen jedoch halluzinogene Sinneswahrnehmungen, die sowohl von “negativen” als auch von “positiven” Gefühlen geprägt sein können.

Wie lange dauert ein Ayahuasca Trip?

Im Durchschnitt dauert ein Ayahuasca Trip zwischen 6 und 8 Stunden.

Was ist ein schamanisches Ritual?

Ein schamanisches Ritual ist ein Ritual, das von einem Schamanen angeleitet und durchgeführt wird. Dies trifft beispielsweise auch auf eine Ayahuasca Zeremonie zu.

Was bedeutet Ayahuasca auf Deutsch?

Übersetzt bedeutet der Begriff so etwas wie “Seelenranke” oder “Liane der Toten”.

Quellenverzeichnis

Marius Lika
Marius Lika ist erfahrener Autor mit zahlreichen Veröffentlichungen zum Thema Cannabis. Seine Expertise im Bereich Cannabinoide, Psychedelika und Pflanzenheilkunde stellt er in seinen Artikeln regelmäßig unter Beweis.
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