Ayahuasca Retreat: Einblick in eine transformative Erfahrung

6 Min. Lesezeit
52 mal gelesen

Hast du schon einmal mit der Idee gespielt, an einem Ayahuasca Retreat teilzunehmen? Immer mehr Menschen im Westen interessieren sich für ein Retreat mit Ayahuasca, da sie sich unter anderem die Heilung von Traumata, Süchten oder anderen psychischen Erkrankungen erhoffen. Während einige in die mittel- oder südamerikanischen Regenwälder reisen, um die gewünschte Erleuchtung zu erlangen, nehmen andere an Ayahuasca Zeremonien in Europa teil. Doch ist dies überhaupt legal und worauf sollte man bei der Buchung einer solchen Veranstaltung achten? In diesem Artikel erfährst du es!

Beliebte Marken und Kategorien
Happy420 - Markenshop
Happy420
  • Breites Sortiment an Samen, Blüten, Vapes, Edibles, uvm.
  • Exklusive Angebote & Sparpreise
  • Premium CBD- und 10-OH-HHC-Produkten
Cannabuben - Markenshop
Cannabuben
  • Sparen wie im Rausch dank wechselnder Angebote
  • Riesige 10-OH-HHC-Produktauswahl
  • Premium Cannabisprodukte-Anbieter
Openmind - Markenshop
Openmind
  • Führender Smartshop in DE
  • Top-Bwertungen auf TrustMate
  • Breites Produktsortiment
Canasups Markenshop
Canasups
  • Premium Supplemente
  • Geprüfte & sichere Produkte
  • Exklusiver 10% Rabattcode
Das Wichtigste in Kürze
  • Ayahuasca-Retreats werden in Europa und den USA immer beliebter.
  • Viele Teilnehmer erhoffen sich von den Zeremonien die Auflösung von Traumata oder das Erlangen wichtiger Erkenntnisse.
  • Ayahuasca ist jedoch in keinem Land Europas legal.
  • Ayahuasca-Retreats unterscheiden sich stark in ihrer Qualität und sollten vor der Buchung sorgfältig geprüft werden.
Inhaltsverzeichnis
Ayahuasca Retreat entdecken

Was ist ein Ayahuasca-Retreat?

Bei einem Ayahuasca-Retreat handelt es sich um einen spezifischen Ort, an dem das namensgebende Gebräu Ayahuasca, das unter anderem auch DMT enthält, gemeinsam mit anderen konsumiert wird. Angeleitet wird die halluzinogene Zeremonie entweder von einem Schamanen, einem Heilpraktiker oder sogenannten Heilern. Ziel des Ganzen ist es, Klarheit über bestimmte Lebenssituationen zu erhalten, wichtige Botschaften von “der anderen Seite” zu erhalten, Selbstheilung oder – wie bereits genannt – Traumata oder andere psychische Herausforderungen zu transformieren.

Schließlich wird Ayahuasca (“Liane der Seele”) bereits seit Urzeiten von diversen Stämmen Mittel- und Südamerikas zu Heil- und Ritualzwecken eingesetzt,[1] was seit einigen Jahren nun auch im Westen für großes Interesse sorgt.

Für wen sind Ayahuasca-Retreats geeignet?

Ayahuasca ist vor allem für Menschen geeignet, die mehr über sich selbst erfahren möchten und keine Angst davor haben, sich intensiv und sehr emotional mit den schmerzhaften Anteilen ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Auch wenn noch viele weitere Untersuchungen notwendig sind, zeigen bereits jetzt diverse Studien, dass die Heilpflanze einen positiven Effekt auf Menschen mit Depressionen oder Angststörungen haben kann, und durch den Konsum des Halluzinogens oftmals sogar die emotionale Empathie erhöht werden konnte.[2]

Beachten solltest du dennoch, dass du dringend auf die Einnahme von Ayahuasca verzichten solltest, wenn du beispielsweise an Psychosen leidest, Herz- oder Lebererkrankungen hast oder Blutdruckpatient bist. Auch Menschen, die an Epilepsie leiden, dürfen nicht an Ayahuasca-Zeremonien teilnehmen.

Wo finden die Retreats statt?

Während die “Original”-Retreats in süd- und mittelamerikanischen Ländern, wie beispielsweise Kolumbien oder Peru, durchgeführt und dort zumeist von einem echten Schamanen (Taita genannt) geleitet werden, finden die Zeremonien seit einiger Zeit auch in Europa (oftmals in den Niederlanden, Portugal oder Spanien) statt. Allerdings gibt es auch Ayahuasca-Retreats, die in Deutschland, der Schweiz oder Österreich angeboten werden. In einigen Fällen werden zur Anleitung und Führung der Gruppen sogar Schamanen aus dem Ausland eingeflogen.

In welchen Ländern Europas sind Ayahuasca-Retreats legal?

Zu bedenken ist, dass Ayahuasca aktuell in keinem europäischen Land legal ist: Der Besitz ist in Portugal lediglich entkriminalisiert, während in Spanien die medizinische Verarbeitung und Forschung erlaubt sind. Einen legalen Status hat die Droge ausschließlich in Ländern Süd- und Mittelamerikas, wie beispielsweise Costa Rica, Peru, Kolumbien und Mexiko. Viele europäische Anbieter umgehen das Verbot jedoch, indem sie statt Ayahuasca die Syrische Steppenraute einsetzen.

Diese unterliegt, im Gegensatz zum im Ayahuasca enthaltenen DMT, nicht dem BtMG und gilt für viele als “Ayahuasca” des Nordens.[3] Andere Anbieter umgehen das Problem, indem sie angeben, den körpereigenen DMT-Spiegel auf natürliche Weise zu erhöhen.

Sollte ein Anbieter dennoch “echtes Ayahuasca” in seinen Zeremonien in Europa verwenden, ist dies nicht nur illegal, sondern womöglich auch für die Teilnehmer strafbar.

Wie lange dauern Ayahuasca-Retreats?

Häufig handelt es sich bei einem Ayahuasca-Retreat um eine Wochenendveranstaltung, wobei es diverse Anbieter gibt, die auch 7-tägige Retreats im Programm haben. In beiden Fällen sind Vor- und Nachbereitung (Integration) wichtige Teile der Zeremonien.

Im Angebot enthalten sind in der Regel Vorbereitungsgespräche, die Unterkunft und Betreuung während der Veranstaltung, alle Mahlzeiten und Getränke sowie häufig auch der Transfer zum nächsten Bahnhof – sowie selbstverständlich die zuvor abgesprochene Anzahl der Zeremonien an sich. Viele Retreats bieten in diesem Rahmen zudem auch gemeinsames Yoga, Kakao-Zeremonien, Atem-Arbeit und Bewegungsrituale an.

Was kosten Retreats mit Anreise beispielsweise nach Kolumbien?

Wer eine Ayahuasca-Zeremonie in Süd- oder Mittelamerika (beispielsweise im Ayahuasca-Hotspot Kolumbien) erleben möchte, muss rund 1.000 bis 1.500 Euro für den Aufenthalt im Retreat bezahlen. Dazu gehören neben den Zeremonien auch hier Verpflegung, Unterkunft, Flughafenstransport und Betreuung durch das Personal am Ort. Die Reisekosten müssen in den meisten Fällen zusätzlich getragen werden und sind nicht im Paketpreis enthalten: Hierbei musst du aktuell mit ca. 1.500 bis 2.000 Euro für Hin- und Rückreise rechnen.

Worauf man achten sollte, wenn man an einem Retreat teilnehmen möchte

Wie du dir wahrscheinlich vorstellen kannst, gibt es auch unter den Anbietern von Ayahuasca-Retreats schwarze Schafe. Dies gilt sowohl für Europa als auch für Süd- und Mittelamerika. Was Retreats in Europa angeht, solltest du dich vergewissern, dass das Angebot legal ist, was in dem Fall heißt, dass häufig halluzinogene “Alternativpflanzen” verwendet werden müssen. Lies dir die FAQs der jeweiligen Veranstalter gut durch und achte genau darauf, wie das Thema “Legalität” behandelt wird.

Nehme an unverbindlichen „Vorgesprächen“ teil und recherchiere so viel du kannst über den Anbieter: Wichtig ist dabei auch sein Umgang mit Notfällen: Schließlich kann es bei der Einnahme von Ayahuasca in seltenen Fällen zu medizinischen Ausnahmesituationen kommen. Auch sollten auf der Webseite realistische Erwartungsszenarien beschrieben werden: Wenn dir vermittelt wird, dass Ayahuasca dein Leben zu 150 Prozent verbessern wird und die Droge einfach die Lösung für alles ist, solltest du die Finger von dem Angebot lassen.

Achte zudem darauf, dass du mindestens 7 Tage vor dem Retreat anfängst, dich gesund (am besten vollwertig und rein pflanzlich) zu ernähren, zum Teil müssen sogar Medikamente abgesetzt werden. Dies solltest du jedoch keinesfalls auf eigene Faust, sondern nur in Absprache mit deinem Arzt tun! Auch auf Zucker, Cannabis, Koffein, sowie andere Drogen, wie beispielsweise Alkohol, Psilocybin (Pilze, Truffles), Meskalin, LSD, MDMA oder Kratom solltest du verzichten. Ebenso zu vermeiden: Lebensmittel mit dem Stoff Tyramin, zu denen unter anderem überreifes Obst gehört.

Fazit

Viele Menschen, die an Ayahuasca-Zeremonien teilnehmen, berichten davon, dass es sich um eine sehr intensive Angelegenheit handelt, die jedoch einen positiven Einfluss und eine transformative Wirkung auf ihren Geist und ihr späteres Leben gehabt hat.

Dennoch sind Ayahuasca-Retreats nicht für jeden geeignet und sollten insbesondere bei Psychosen sowie bestimmten körperlichen Erkrankungen dringend vermieden werden. Es muss auch immer beachtet werden, dass solche Retreats in den meisten Ländern Europas rechtliche Folgen nach sich ziehen kann. Zudem ist es extrem wichtig, so sorgfältig wie möglich bei der Anbieterwahl vorzugehen, da es leider jede Menge schwarzer Schafe gibt.

Wir helfen, Klarheit zu schaffen!

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Ayahuasca-Retreat?

Ein Ayahuasca-Retreat ist ein Ort, an dem gemeinsam (und unter Anleitung) Ayahuasca konsumiert wird.

Was kostet ein Ayahuasca-Retreat?

Dies kommt auf den Ort, die Dauer und den Anbieter an: Von knapp 400 Euro für ein Wochenende in einem Berliner Retreat bis zu über 1000 Euro für ein Retreat in Südamerika ist alles möglich.

Wo kann man ein Ayahuasca-Retreat machen?

Legal kannst du ein Ayahuasca-Retreat an sich nur in Südamerika durchführen.

Was macht Ayahuasca im Körper?

Ayahuasca beeinflusst das serotonerge System im Körper und sorgt dadurch unter anderem für Halluzinationen. Es kommt zudem zu einer starken Erweiterung der Sinneswahrnehmung.

Quellenverzeichnis

Marius Lika
Marius Lika ist erfahrener Autor mit zahlreichen Veröffentlichungen zum Thema Cannabis. Seine Expertise im Bereich Cannabinoide, Psychedelika und Pflanzenheilkunde stellt er in seinen Artikeln regelmäßig unter Beweis.
  • E-mail schreiben
  • LinkedIn
  • Youtube

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren.

Beliebte Produktkategorien
Das könnte dich auch interessieren!
Mehr Themenbereiche erkunden
Marius Lika
Marius Lika ist erfahrener Autor mit zahlreichen Veröffentlichungen zum Thema Cannabis. Seine Expertise im Bereich Cannabinoide, Psychedelika und Pflanzenheilkunde stellt er in seinen Artikeln regelmäßig unter Beweis.
  • E-mail schreiben
  • LinkedIn
  • Youtube