Cannabis Stecklinge Temperatur – der entscheidende Faktor für eine erfolgreiche Bewurzelung deiner Klone. Die ideale Temperatur für Cannabis-Stecklinge liegt bei 20-25 °C am Tag und sollte nachts nicht unter 18 °C fallen. In Kombination mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von 70-85 % schaffst du damit die besten Bedingungen, damit deine Ableger innerhalb von 7-14 Tagen kräftige Wurzeln bilden. Dieser Ratgeber liefert dir alle Richtwerte, eine praxiserprobte Klimatabelle und konkretes Troubleshooting.
Warum Temperatur bei Cannabis Stecklingen entscheidend ist
Die Temperatur steuert bei Cannabis-Stecklingen nahezu jeden biochemischen Prozess – von der Zellteilung in der Wurzelzone bis zur Nährstoffaufnahme über die Blätter. Ohne Wurzeln sind frisch geschnittene Ableger auf die Wasserversorgung über ihre Blattoberfläche angewiesen, was sie extrem klimaempfindlich macht.
Warum ist das so kritisch? Stecklinge haben kein eigenes Wurzelsystem. Sie können weder aktiv Wasser aufnehmen noch ihre Temperatur regulieren. Liegt die Umgebungstemperatur zu niedrig (unter 18 °C), verlangsamt sich die Zellteilung so stark, dass die Wurzelbildung Wochen dauern kann – oder gar nicht eintritt. Zu warm (über 28 °C) wird es ebenfalls problematisch: Die Transpiration über die Blätter steigt schneller, als der Steckling Wasser nachliefern kann. Die Folge? Welke Blätter, Stress und im schlimmsten Fall Absterben.
In der Praxis zeigt sich, dass ein stabiles Klima wichtiger ist als die perfekte Gradzahl. Eine konstante Temperatur von 22 °C bringt bessere Ergebnisse als Schwankungen zwischen 19 und 26 °C. Wenn du deine Cannabis-Stecklinge erfolgreich anwurzeln möchtest, ist Temperaturkontrolle also der erste Schritt – noch vor der Wahl des Bewurzelungsmediums oder des Klonungsgels.
Laut einer Untersuchung zu gartenbaulichen Vermehrungsmethoden bei Cannabis beeinflusst die Umgebungstemperatur die Bewurzelungsgeschwindigkeit und die Qualität des Wurzelsystems signifikant.[1]
Optimale Temperatur für Cannabis Stecklinge
Die optimale Temperatur für Cannabis-Stecklinge liegt tagsüber zwischen 20 und 25 °C, wobei der Bereich um 22-24 °C als Sweetspot gilt. Nachts darf die Temperatur leicht absinken, sollte aber nicht unter 18 °C fallen. Ein Tag-Nacht-Unterschied von 2-4 °C ist physiologisch sogar vorteilhaft.
Temperatur in der Bewurzelungsphase
Die Bewurzelungsphase ist der sensibelste Abschnitt. Hier entscheidet die Temperatur in der Wurzelzone direkt darüber, ob und wie schnell sich neue Wurzeln bilden.
Erfahrungsgemäß liegt die ideale Bewurzelungstemperatur im Substrat bei 22-25 °C. Viele Grower setzen deshalb auf Heizmatten, die unter dem Propagator oder Mini-Gewächshaus platziert werden. Der Grund: Die Wurzelzone sollte 1-2 °C wärmer sein als die Lufttemperatur. Das stimuliert die Zellteilung an den Schnittstellen und fördert die Kallusbildung – jenes Wundgewebe, aus dem die neuen Wurzeln sprießen.
Praktischer Tipp: Steck ein Bodenthermometer direkt ins Substrat neben einem Steckling. Die Lufttemperatur im Raum kann bei 21 °C liegen, während das Substrat ohne Heizmatte nur 17-18 °C hat. Dieser Unterschied von wenigen Grad kann den Bewurzelungszeitraum von 8 Tagen auf 14-21 Tage verlängern.
Sämlinge vs. Stecklinge: Temperaturunterschiede
Sämlinge und Stecklinge brauchen ähnliche, aber nicht identische Klimabedingungen. Der entscheidende Unterschied: Ein Keimling hat von Anfang an eine Keimwurzel und kann sofort Wasser aufnehmen. Ein Steckling muss dieses System erst komplett neu aufbauen.
| Parameter | Sämlinge (Keimlinge) | Stecklinge (Klone) |
|---|---|---|
| Lufttemperatur Tag | 22-26 °C | 20-25 °C |
| Lufttemperatur Nacht | 18-22 °C | 18-22 °C |
| Wurzelzonentemperatur | 20-24 °C | 22-25 °C |
| Luftfeuchtigkeit | 60-70 % | 70-85 % |
| Kritische Untergrenze | 15 °C | 18 °C |
Sämlinge vertragen also etwas mehr Wärme und brauchen weniger Luftfeuchtigkeit, weil sie von Tag eins Wasser über die Wurzel ziehen. Stecklinge sind empfindlicher und auf hohe Luftfeuchte angewiesen, bis die ersten Wurzeln da sind.
Optimale Luftfeuchtigkeit für Cannabis Stecklinge

Für Cannabis-Stecklinge ist eine relative Luftfeuchtigkeit von 70-85 % während der Bewurzelung der Richtwert. Ohne Wurzeln nehmen Klone Feuchtigkeit fast ausschließlich über die Blätter auf. Fällt die Luftfeuchtigkeit unter 60 %, steigt der Transpirationsdruck so stark, dass die Stecklinge schneller Wasser verlieren, als sie nachliefern können.
Ein geschlossener Propagator oder eine Abdeckhaube ist deshalb Standard bei der Stecklingsvermehrung. Zwei- bis dreimal täglich kurz lüften (30-60 Sekunden) verhindert Schimmelbildung und sorgt für minimalen Luftaustausch. Nach den ersten sichtbaren Wurzeln senkst du die Feuchtigkeit schrittweise auf 60-70 % ab – das härtet die jungen Pflanzen ab.
Luftfeuchtigkeit im Growzelt erhöhen
Zu niedrige Luftfeuchtigkeit ist im Growzelt gerade im Winter ein häufiges Problem. Heizungsluft trocknet die Raumluft aus, und ohne Gegenmaßnahmen landest du schnell bei 30-40 % relativer Feuchte.
Was hilft konkret? Ein kleiner Ultraschall-Luftbefeuchter mit Hygrostat-Steuerung ist die zuverlässigste Lösung. Alternativ kannst du nasse Handtücher im Zelt aufhängen oder offene Wasserschalen auf die Heizmatte stellen. Die Verdunstung erhöht die Feuchte im Zelt messbar um 10-20 %. Zusätzlich hilft es, die Abluft zu drosseln oder einen Zuluftkanal zu verengen – weniger Luftaustausch hält die Feuchtigkeit im System.
Luftfeuchtigkeit senken und kontrollieren
Zu hohe Luftfeuchtigkeit über 85 % fördert Schimmel, besonders den gefürchteten Grauschimmel (Botrytis). Gerade in der Übergangsphase, wenn die Stecklinge erste Wurzeln zeigen und die Abdeckhaube länger offen bleibt, kann die Feuchte trotzdem zu hoch bleiben.
Die einfachste Maßnahme: Abluft hochdrehen. Ein gut dimensioniertes Abluftset transportiert feuchte Luft ab und bringt trockenere Raumluft nach. Bei dauerhaft hoher Feuchte (Kellerräume, Altbauten) lohnt sich ein kleiner Luftentfeuchter. Und nicht vergessen: Stehendes Wasser im Untersetzer ist ein Feuchte-Booster, den viele unterschätzen. Ausführliche Infos dazu, wie du Grauschimmel durch zu hohe Luftfeuchtigkeit vermeidest, findest du in unserem Ratgeber.
Temperatur & Luftfeuchtigkeit Tabelle für Stecklinge
Die folgende Tabelle zeigt dir die optimalen Klimawerte speziell für die Stecklingsphase – unterteilt in die drei kritischen Abschnitte von Tag 1 bis zur fertigen Bewurzelung. Diese Werte gelten als allgemein anerkannte Anbaupraxis und orientieren sich an den Klimaanforderungen unbewurzelter Pflanzenteile.[3]
| Phase | Zeitraum | Lufttemperatur | Wurzelzone | Luftfeuchtigkeit | Lichtdauer |
|---|---|---|---|---|---|
| Frisch geschnitten | Tag 1-3 | 22-24 °C | 23-25 °C | 80-85 % | 18/6 h |
| Kallusbildung | Tag 4-7 | 21-24 °C | 22-25 °C | 75-80 % | 18/6 h |
| Wurzelwachstum | Tag 8-14 | 20-24 °C | 22-24 °C | 65-75 % | 18/6 h |
| Abhärtung | Tag 14-18 | 20-25 °C | 20-23 °C | 55-65 % | 18/6 h |
Was dir auffällt: Die Luftfeuchtigkeit sinkt stufenweise, während die Temperatur relativ konstant bleibt. Das ist kein Zufall. Sobald die ersten Wurzeln da sind, kann der Steckling selbst Wasser aufnehmen – die hohe Luftfeuchte wird dann eher zum Risiko (Schimmel) als zum Vorteil.
Die Nachttemperatur sollte in allen Phasen maximal 2-4 °C unter der Tagtemperatur liegen. Fällt die Cannabis-Stecklinge-Temperatur nachts unter 18 °C, verlangsamt sich die Wurzelbildung spürbar.
Klimawerte in allen Wachstumsphasen
Nicht nur Stecklinge brauchen spezifische Klimawerte – jede Wachstumsphase hat eigene Anforderungen. Wer die Klimaführung von der Bewurzelung bis zur Ernte versteht, vermeidet typische Anfängerfehler und baut gesündere Pflanzen an. Einen vollständigen Überblick bietet unser Ratgeber zu allen Anbauphasen.
Vegetationsphase: Temperatur und Feuchte
Sobald deine bewurzelten Stecklinge in die Vegetationsphase (Veg) übergehen, verschieben sich die Klimawerte. Die Pflanzen haben jetzt ein funktionierendes Wurzelsystem und vertragen mehr Wärme sowie weniger Feuchtigkeit.
In der Veg-Phase hat sich eine Temperatur von 22-28 °C bei einem Lichtzyklus von 18/6 bewährt. Die relative Luftfeuchtigkeit liegt idealerweise bei 50-65 %. Höhere Temperaturen steigern den Stoffwechsel und beschleunigen das Wachstum – solange ausreichend Licht, CO₂ und Wasser vorhanden sind. Nachts darf die Temperatur auf 18-22 °C absinken. Detaillierte Infos zum gesamten Grow-Prozess findest du in unserer Cannabis-Anbau-Anleitung.
Blütephase und Spätblüte
Die Blütephase verlangt ein kühleres, trockeneres Klima als die Veg. Hier liegt der Temperaturkorridor tagsüber bei 20-26 °C, nachts bei 16-20 °C. Ein etwas größerer Tag-Nacht-Unterschied (4-6 °C) kann in der Spätblüte sogar wünschenswert sein – manche Sorten entwickeln dadurch intensivere Farben.
Die Luftfeuchtigkeit sollte in der Blüte bei 40-55 % liegen und in den letzten zwei Wochen vor der Ernte auf 35-45 % sinken. Der Grund: Dichte Blüten mit eingeschlossener Feuchtigkeit sind ein Paradies für Schimmel. Mehr dazu erfährst du in unserem Ratgeber zur Blütephase.
Trocknung und Lagerung: Richtige Klimawerte
Nach der Ernte bleiben Temperatur und Luftfeuchtigkeit weiterhin kritisch. Für die Trocknung gelten 18-22 °C bei 55-62 % Luftfeuchtigkeit als Richtwert. Die Trocknung sollte langsam erfolgen – über 10-14 Tage.
Laut aktueller Forschung beeinflussen die Nacherntebehandlung und die Trocknungstemperatur den Cannabinoid-Gehalt und die mikrobiologische Belastung des Endprodukts erheblich.[6] Für die Langzeitlagerung empfehlen sich 15-20 °C bei 55-62 % relativer Feuchte in luftdichten Behältern.
Growbox-Temperatur für Stecklinge optimal einstellen

Die Growbox-Temperatur für Stecklinge optimal einzustellen, bedeutet in der Praxis: mehrere Stellschrauben gleichzeitig justieren. Licht, Abluft, Zuluft und eventuell eine Heizmatte bilden ein System, das du als Ganzes betrachten musst.
Beginne mit der Lichtquelle. LED-Panels erzeugen deutlich weniger Abwärme als NDL-Lampen. Für Stecklinge reichen 100-150 PPFD – das ist wenig Licht und damit wenig Wärme. Wenn du eine Growbox einrichten willst, plane die Beleuchtung passend zur Klimaführung.
Positioniere das Thermohygrometer auf Pflanzenhöhe, nicht an der Zeltwand. Der Unterschied kann 3-5 °C betragen. Und: Miss sowohl Luft- als auch Substrattemperatur. Nur so erkennst du, ob die Wurzelzone warm genug ist.
Growzelt Temperatur senken: Praktische Methoden
Im Sommer oder in Dachgeschosswohnungen wird es im Growzelt schnell zu warm. Über 28 °C ist für Stecklinge bereits Stresszone.
Was konkret hilft:
- Abluft hochdrehen: Mehr Luftaustausch ist die schnellste Kühlmethode. Ein leistungsstarkes Abluftset zur Temperaturregulierung ist hier die Basis.
- Beleuchtungszeit verschieben: Lichtphase in die Nacht legen, wenn die Außentemperaturen kühler sind.
- Klimagerät oder mobile Klimaanlage: Bei dauerhaft hohen Raumtemperaturen die effektivste, aber teuerste Lösung.
- Zulufttunnel kühlen: Zuluft aus dem kühlsten Raum der Wohnung (Keller, Nordseite) ansaugen.
Saisonale Temperaturschwankungen ausgleichen
Sommer und Winter stellen dich vor unterschiedliche Herausforderungen. Im Sommer ist Überhitzung das Problem, im Winter die Unterkühlung – besonders nachts, wenn das Licht aus ist.
Winter-Strategie: Heizmatte unter dem Propagator plus ein kleiner Heizlüfter mit Thermostat im Zelt. Die Heizmatte hält die Wurzelzone bei 22-25 °C, der Heizlüfter verhindert, dass die Lufttemperatur unter 18 °C fällt. Kosten: überschaubar. Wirkung: enorm.
Sommer-Strategie: Nachtbetrieb (Lichtphase zwischen 20:00 und 14:00 Uhr), Abluft maximieren, Zuluft aus dem Keller. Wenn nichts hilft, bleibt die mobile Klimaanlage. Manche Grower pausieren die Stecklingsproduktion in den heißesten Wochen – auch das ist eine Option.
Häufige Temperaturfehler bei Stecklingen vermeiden
Die häufigsten Temperaturfehler bei Stecklingen lassen sich auf drei Kategorien reduzieren: zu kalt, zu warm und zu schwankend. Alle drei verzögern die Bewurzelung oder verhindern sie komplett.
Fehler 1: Zu kalte Wurzelzone. Der Klassiker. Die Lufttemperatur stimmt, aber das Substrat ist 5-6 °C kälter, weil die Töpfe direkt auf einem kühlen Boden stehen. Lösung: Heizmatte oder mindestens eine Styroporplatte als Isolation.
Fehler 2: Zu warm durch falsches Licht. Wer NDL-Lampen für Stecklinge nutzt, heizt die Box unnötig auf. Stecklinge brauchen wenig Licht – ein schwaches LED-Panel oder Leuchtstoffröhren reichen aus und erzeugen kaum Abwärme.
Fehler 3: Große Tag-Nacht-Differenzen. In ungedämmten Räumen oder Garagen können die Temperaturen nachts um 8-10 °C einbrechen. Das stresst die Stecklinge massiv. Wenn deine Stecklinge hängen und die Blätter schlaff werden, obwohl genug Feuchtigkeit vorhanden ist, check als Erstes die Nachttemperatur.
Fehler 4: Messung am falschen Ort. Ein Thermometer an der Zeltwand auf 1,80 m Höhe zeigt andere Werte als auf Pflanzenhöhe (20-30 cm). Warme Luft steigt nach oben. Miss dort, wo die Stecklinge tatsächlich stehen.
Messgeräte: Thermohygrometer richtig einsetzen
Ein Thermohygrometer ist das wichtigste Messgerät für jeden Grower – besonders bei der Steklingsanzucht, wo kleine Abweichungen große Folgen haben. Ohne zuverlässige Messwerte steuerst du blind.
Worauf kommt es an? Digitale Thermohygrometer mit Min/Max-Speicher zeigen dir nicht nur den aktuellen Wert, sondern auch die Extremwerte der letzten 24 Stunden. So erkennst du nächtliche Temperatureinbrüche, die du sonst verschlafen würdest. Modelle mit externer Sonde sind ideal: Hauptgerät auf Pflanzenhöhe, Sonde im Substrat für die Wurzelzonentemperatur.
Positionierung: Direkt neben den Stecklingen, auf gleicher Höhe, nicht im Luftstrom des Ventilators und nicht direkt unter der Lampe. Beide Positionen verfälschen die Messwerte.
Kalibrierung: Günstige Hygrometer können bei der Luftfeuchtigkeit 5-10 % daneben liegen. Ein einfacher Kalibrierungstest mit gesättigter Kochsalzlösung in einem verschlossenen Beutel (ergibt ca. 75 % Feuchte nach 8 Stunden) zeigt dir, wie genau dein Gerät misst. Passendes Zubehör findest du in unserer Kategorie Thermohygrometer und Grow-Zubehör.
Cannabis Stecklinge Temperatur: Richtwerte und Tipps
Die Cannabis Stecklinge Temperatur ist kein einzelner Wert, sondern ein System aus Luft-, Substrat- und Nachttemperatur in Kombination mit der richtigen Luftfeuchtigkeit. Wer die Richtwerte von 20-25 °C Lufttemperatur, 22-25 °C Wurzelzone und 70-85 % Luftfeuchtigkeit konsequent einhält, gibt seinen Stecklingen die bestmögliche Grundlage für eine schnelle Bewurzelung.
Der häufigste Fehler liegt nicht im falschen Zielwert, sondern in der fehlenden Kontrolle. Ohne Thermohygrometer mit Min/Max-Funktion weißt du schlicht nicht, was nachts passiert. Und genau dort scheitern die meisten Versuche: kalte Nächte, die keiner bemerkt, weil morgens die Werte wieder stimmen.
Stecklinge ziehen ist kein Hexenwerk – aber es erfordert Aufmerksamkeit für Details. Die Klimaführung ist der Grundstein. Wer die beherrscht, hat den schwierigsten Teil bereits gemeistert. Alles Weitere zu Schnitt, Bewurzelungshormonen und dem richtigen Zeitpunkt findest du in unserem Ratgeber zum Anwurzeln von Cannabis-Stecklingen.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel Grad braucht eine Stecklinge für Cannabis?
Cannabis-Stecklinge brauchen konstant 20-25 °C Lufttemperatur. Die Wurzelzone sollte bei 22-25 °C liegen. Unter 18 °C stoppt die Wurzelbildung, über 28 °C welken die Stecklinge.
Welche Temperatur ist optimal für Cannabisstecklinge?
Ideal sind 22-24 °C Lufttemperatur bei einer Wurzelzonentemperatur von 23-25 °C. In Kombination mit 70-85 % Luftfeuchtigkeit und einem 18/6-Lichtzyklus bewurzeln die meisten Stecklinge innerhalb von 7-14 Tagen.
Wie kalt darf es für Cannabis Pflanzen werden?
Alles unter 15 °C ist für Cannabis-Pflanzen generell kritisch. Für unbewurzelte Stecklinge liegt die Grenze höher – unter 18 °C verlangsamt sich die Wurzelbildung drastisch. Frost (unter 0 °C) zerstört das Pflanzengewebe irreversibel.
Wie lange dauert es, bis ein Cannabissteckling wurzelt?
Bei optimalen Bedingungen (22-24 °C, 70-85 % Luftfeuchtigkeit, Propagator mit Heizmatte) zeigen sich die ersten Wurzeln nach 7-10 Tagen. Ohne optimale Klimaführung kann der Prozess 14-21 Tage dauern. Manche Sorten bewurzeln grundsätzlich langsamer als andere.











