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Was ist Weed? Diese Frage klingt simpel, aber hinter dem Slang-Begriff steckt mehr als nur „getrocknetes Gras“. Weed bezeichnet die harzhaltigen, getrockneten Blüten der weiblichen Cannabispflanze – also Marihuana. Der Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet wörtlich „Unkraut“, weil Cannabis fast überall wachsen kann. In Deutschland ist Weed seit April 2024 unter bestimmten Voraussetzungen legal.

Die Art der Anwendung beeinflusst das Erlebnis und die Bioverfügbarkeit maßgeblich. Weitere Details zu verschiedenen Konsummethoden, moderner Hardware und wichtigen Safer-Use-Hinweisen findest du in unserer Wissens-Übersicht zum Thema Konsum. Zum Ratgeber für Konsum

Das Wichtigste in Kürze

  • Weed ist ein umgangssprachlicher Begriff für Marihuana - die getrockneten, THC-haltigen Blüten der weiblichen Cannabispflanze.
  • Cannabis enthält über 100 Cannabinoide, wobei THC für die psychoaktive Wirkung und CBD für nicht-berauschende Effekte bekannt ist.
  • Seit dem 01.04.2024 ist der Besitz von bis zu 25 Gramm Cannabis in der Öffentlichkeit für Erwachsene in Deutschland legal.
  • Die Wirkung von Weed hängt von THC-Gehalt, Sorte, Dosierung, Konsumform sowie der eigenen Konstitution ab.
  • Cannabis birgt Risiken - besonders für Jugendliche und bei regelmäßigem Konsum kann eine psychische Abhängigkeit entstehen.

Was ist Cannabis?

Botanische Illustration der Cannabispflanze mit Blättern und Blütenständen
Cannabis sativa – eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit

Cannabis ist der lateinische Name für die Hanfpflanze (Cannabis sativa L.) – eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit. Sie wird bereits seit mehr als 5.000 Jahren genutzt und wurde beispielsweise auch bei der Herstellung von Textilien verwendet. Cannabis wächst in gemäßigtem bis tropischem Klima und gilt als robust und pflegeleicht.

Was Cannabis für Konsumenten interessant macht: Die Pflanze produziert über 100 verschiedene Cannabinoide. Das sind chemische Verbindungen, die mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System interagieren. Die beiden bekanntesten? THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol). THC ist für die psychoaktive Wirkung verantwortlich, CBD wirkt nicht berauschend.

Neben Cannabinoiden enthält die Pflanze auch Terpene – aromatische Verbindungen, die für den charakteristischen Geruch sorgen und die Wirkung beeinflussen können. Dieses Zusammenspiel aller Inhaltsstoffe bezeichnen Forscher als Entourage-Effekt.[5]

Egal ob Indica oder Sativa, Kush oder Haze – bei allen Sorten handelt es sich um Varianten derselben Pflanzenart. Die Unterschiede liegen im Cannabinoid- und Terpenprofil, im Wuchsverhalten und in der Wirkung.

Was ist Weed?

Verschiedene Cannabisblüten nebeneinander mit grünen, violetten und orangefarbenen Farbtönen
Je nach Sorte variiert das Aussehen von Cannabisblüten erheblich

Bei Weed handelt es sich um Marihuana und damit um getrocknete, THC-haltige Cannabisblüten der weiblichen Hanfpflanze. Der Begriff ist englischer Slang und bedeutet wörtlich übersetzt „Unkraut“ – eine Anspielung darauf, dass Cannabis fast überall wachsen kann.

Weed und Marihuana haben dieselbe Bedeutung. Die Blüten können geraucht, verdampft oder zu Edibles verarbeitet werden, um einen Rauschzustand zu erzeugen. Der THC-Gehalt variiert je nach Sorte stark – von niedrigen einstelligen Werten bis über 25% bei potenten Züchtungen.

Gut zu wissen: Die Bezeichnung Weed stammt mit großer Wahrscheinlichkeit aus den 1970er Jahren und spielt auf die Tatsache an, dass Cannabis wie Unkraut (engl. weed) nahezu überall wachsen kann.

Was ist der Unterschied zwischen Cannabis, Marihuana und Weed?

Medizinische Illustration eines Gehirns mit markierten Cannabinoid-Rezeptoren und Neurotransmitter-Signalen
THC bindet an CB1-Rezeptoren im Gehirn und beeinflusst Neurotransmitter wie Dopamin

Während Cannabis der lateinische Oberbegriff für die gesamte Hanfpflanze ist, bezeichnen Marihuana und Weed konkret die getrockneten Blüten. Der Unterschied ist also schnell erklärt: Cannabis umfasst alles – Pflanze, Blüten, Blätter, Harz. Marihuana und Weed meinen nur die Blüten.

Das Wort Cannabis wird hierzulande allerdings umgangssprachlich oft synonym mit Marihuana benutzt. Wenn jemand sagt „Ich konsumiere Cannabis“, meint er in der Regel nicht die Fasern oder Samen der Pflanze.

Bei Marihuana (oder eben Weed) handelt es sich um die getrockneten Blüten der weiblichen Cannabispflanze. Die Cannabis Buds sind mit sogenannten Trichomen ausgestattet – winzigen Drüsenhaaren, an denen sich das THC-haltige Harz bildet. Je dichter die Trichome, desto potenter die Blüte.

Cannabis-Slang: Von Ganja bis Bubatz

Für Cannabis gibt es Dutzende Bezeichnungen. Hier die geläufigsten:

Begriff Bedeutung Herkunft
Weed Getrocknete Cannabisblüten Englisch („Unkraut“)
Gras Synonym für Marihuana Deutsch (umgangssprachlich)
Ganja Cannabisblüten Hindi/Sanskrit
Bubatz Joint oder Cannabis allgemein Deutsch (Internet-Slang)
Dope Cannabis oder Haschisch Englisch (Szenesprache)
Mary Jane Marihuana Englische Verballhornung

Was ist Cali Weed?

Cali Weed bezeichnet eine Gruppe besonders potenter Cannabissorten, die ursprünglich in Kalifornien gezüchtet wurden. Sie zeichnen sich durch einen hohen THC-Gehalt und besonders intensive, vielschichtige Aromen aus.

Kalifornien hat eine jahrzehntelange Tradition im Cannabis-Anbau, und nach der dortigen Legalisierung konnten Züchter ihre Genetiken unter professionellen Bedingungen perfektionieren. Das Ergebnis: Sorten wie Gelato, Zkittlez oder Wedding Cake, die weltweit als Premium-Cannabis gelten.

Unter vielen Cannabiskonsumenten gilt Cali Weed als bestes Marihuana überhaupt. Der Preis spiegelt das wider: Je nach Anbieter liegt er bei rund 25 Euro pro Gramm, wobei die Preise stark variieren können. In Deutschland findet man zunehmend auch europäische Züchtungen, die kalifornische Genetiken verwenden.

Wie sieht Marihuana aus?

Marihuana erinnert auf den ersten Blick an losen Tee oder ein grob gemahlenes, zumeist grünes Gewürz. Die typischen Buds haben eine kompakte, leicht klebrige Struktur mit sichtbaren Trichomen – feinen, kristallartigen Härchen, die bei Licht schimmern.

Je nach Sorte, Anbaumethode und Trocknungsgrad variiert das Erscheinungsbild: Manche Blüten leuchten tiefgrün, andere haben violette, orangefarbene oder sogar leicht weiße Nuancen. Bekannte Sorten wie Purple Haze beeindrucken mit lilafarbenen Tönen, Lemon Haze zeigt eher gelblich-grüne Farben, und White Widow ist bekannt für ihre dichte, weiße Trichom-Schicht.

Wer einen direkten Vergleich verschiedener Sorten sucht, findet in unserem Marktplatz eine große Auswahl an Cannabis-Blüten mit Bildern, Beschreibungen und Preisvergleich.

Der Unterschied zwischen Gras und Haschisch

Gras (Marihuana) und Haschisch stammen beide von der Cannabispflanze, unterscheiden sich aber grundlegend in Herstellung, Konsistenz und Wirkstoffkonzentration. Gras besteht aus den getrockneten Blüten, Haschisch hingegen aus dem gepressten Harz der Pflanze.

Haschisch ist das zu Platten oder Blöcken gepresste Cannabisharz, das aus den Trichomen der Pflanze gewonnen wird. Es wird auch Hasch, „Dope“ oder „Shit“ genannt und hat meist eine bräunlich-grüne bis dunkelbraune Farbe. Die Konsistenz reicht von hart und brüchig bis weich und knetbar – je nach Herstellungsmethode und Qualität.

Eigenschaft Gras (Marihuana) Haschisch
Pflanzenteil Getrocknete Blüten Gepresstes Harz (Trichome)
Aussehen Grüne, klebrige Buds Braune/schwarze Platten oder Kugeln
THC-Gehalt Variiert je nach Sorte Häufig konzentrierter als Blüten
Konsumform Joint, Vaporizer, Bong Joint (mit Tabak), Vaporizer, Pfeife
Herstellung Trocknung der Blüten Siebung, Pressung oder Eiswasser-Extraktion

Traditionell wird Haschisch in Ländern wie Marokko, Afghanistan oder dem Libanon hergestellt. Dort werden die Trichome von den Pflanzen gesiebt und anschließend unter Druck und Wärme zu kompakten Blöcken gepresst. Moderne Methoden wie die Eiswasser-Extraktion (Bubble Hash) gewinnen auch in Europa an Beliebtheit und liefern besonders reine Produkte.

Wichtig: Sowohl Gras als auch Haschisch fallen unter die gleichen rechtlichen Regelungen des Konsumcannabisgesetzes (KCanG). Die erlaubten Besitzmengen gelten für Cannabis insgesamt – nicht separat für jede Produktform.

Cannabis-Wirkung: Wie THC im Körper wirkt

THC – der Hauptwirkstoff in Weed – dockt an die CB1-Rezeptoren im Gehirn an und beeinflusst so Stimmung, Wahrnehmung, Appetit und Schmerzempfinden. Dieser Wirkmechanismus erklärt, warum Cannabis so vielfältige Effekte hat.

Das Endocannabinoid-System (ECS) ist ein körpereigenes Signalsystem, das bei allen Säugetieren vorkommt. Es reguliert Prozesse wie Schlaf, Appetit, Schmerzwahrnehmung und Stimmung. Der Körper produziert eigene Cannabinoide – sogenannte Endocannabinoide – die an die gleichen Rezeptoren binden wie der Wirkstoff THC.[1]

Wenn THC konsumiert wird, passiert Folgendes:

  • Im Gehirn: THC bindet an CB1-Rezeptoren und beeinflusst die Ausschüttung von Neurotransmittern wie Dopamin. Das erzeugt Euphorie, veränderte Zeitwahrnehmung und gesteigerten Appetit.
  • Im Körper: Über CB2-Rezeptoren, die vor allem im Immunsystem vorkommen, kann Cannabis auch körperliche Prozesse beeinflussen.[5]
  • Wirkungseintritt: Beim Rauchen oder Verdampfen setzt die Wirkung nach wenigen Minuten ein. Bei Edibles dauert es 30 bis 90 Minuten – dafür hält die Wirkung deutlich länger an (4-8 Stunden vs. 1-3 Stunden beim Rauchen).

Wie stark und schnell Cannabis wirkt, hängt von mehreren Faktoren ab: dem THC-Gehalt der Sorte, der Dosierung, der Konsumform sowie individuellen Faktoren wie Körpergewicht, Toleranz und persönlicher Konstitution. Auch Set und Setting – also die eigene Stimmung und die Umgebung – beeinflussen das Erlebnis erheblich.[2]

Ausführlichere Informationen darüber, wie Cannabis im Körper wirkt, findest du in unserem Wirkungsratgeber.

Tipp: Einsteiger starten am besten mit Sorten, die einen niedrigen THC-Gehalt haben, und konsumieren in einer vertrauten Umgebung. Die individuelle Reaktion auf Cannabis ist sehr unterschiedlich.

Cannabis-Nebenwirkungen und Risiken

Cannabis ist kein harmloses Kraut. Wie jede psychoaktive Substanz birgt Weed Risiken – kurzfristig und langfristig. Wer konsumiert, sollte diese kennen, um informierte Entscheidungen treffen zu können.

Kurzfristige Nebenwirkungen

Zu den häufigsten akuten Effekten gehören:

  • Mundtrockenheit und gerötete Augen
  • Erhöhte Herzfrequenz
  • Beeinträchtigte Koordination und Reaktionszeit
  • Angstzustände oder Paranoia (besonders bei hohen Dosen oder unerfahrenen Konsumenten)
  • Schwindel und Übelkeit

Langfristige Risiken

Bei regelmäßigem Konsum über einen längeren Zeitraum steigt das Risiko für verschiedene Probleme:

  • Psychische Abhängigkeit: Cannabis kann eine psychische Abhängigkeit erzeugen. Diese äußert sich unter anderem darin, dass man Cannabis „braucht“, um Alltagssituationen durchzustehen, oder bei Konsumpausen Stimmungstiefs und Reizbarkeit erlebt.[3]
  • Gehirnentwicklung: Vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen kann der Konsum zu Beeinträchtigungen der Gehirnentwicklung führen. Lern- und Gedächtnisleistungen können bei dauerhaftem Konsum betroffen sein.[4]
  • Atemwege: Das Rauchen von Cannabis belastet die Atemwege ähnlich wie Tabakrauch. Verdampfen (Vaporizing) gilt als schonendere Alternative.
  • Psychische Gesundheit: Bei genetischer Vorbelastung kann regelmäßiger Cannabis-Konsum das Risiko für psychotische Episoden erhöhen.[3]
Wichtig: Besonders gefährdet sind Jugendliche, Schwangere, Stillende und Personen mit psychischen Vorbelastungen. Cannabis-Konsum ist ausschließlich Erwachsenen ab 18 Jahren vorbehalten. Bei Anzeichen einer Abhängigkeit wende dich an eine Suchtberatungsstelle.

Was ist Kiffen?

Kiffen meint im engsten Sinne das Rauchen von Marihuana – typischerweise in Form eines Joints. Der Begriff hat sich aber längst erweitert und wird heute oft für Cannabis-Konsum allgemein verwendet.

Tatsächlich gibt es unter Cannabisverwendern verschiedene Konsumformen: Während der Joint nach wie vor am verbreitetsten ist, nutzen viele auch Vaporizer, Bongs oder Edibles. Beim Kiffen per Joint wird Gras pur oder mit Tabak gemischt in Zigarettenpapier gedreht und geraucht.

Die wichtigsten Konsumformen im Überblick:

Konsumform Wirkungseintritt Wirkdauer Besonderheit
Joint (Rauchen) 1-5 Minuten 1-3 Stunden Klassische Methode, belastet Atemwege
Vaporizer 1-5 Minuten 1-3 Stunden Schonender als Rauchen, kein Verbrennungsprozess
Bong Sofort bis 2 Minuten 1-3 Stunden Intensivere Wirkung durch tiefes Inhalieren
Edibles 30-90 Minuten 4-8 Stunden Verzögerter Eintritt, stärkere und längere Wirkung

In unserem Cannabis-Konsum Ratgeber findest du weitere Details zu den einzelnen Methoden. Wer eine passende Bong sucht, wird in unserem Headshop-Vergleich fündig.

Rechtslage: Cannabis-Legalisierung in Deutschland

Seit dem 01.04.2024 ist Cannabis in Deutschland teil-legalisiert. Das Konsumcannabisgesetz (KCanG) erlaubt Erwachsenen unter bestimmten Voraussetzungen den Besitz, Konsum und Eigenanbau von Cannabis.[7]

Besitz und Konsum von Weed

Erwachsene beider Altersgruppen dürfen je 25 Gramm Cannabis für den Eigenbedarf mit sich tragen. Zu Hause gelten folgende Regeln: Erwachsene über 21 Jahren dürfen monatlich 50 Gramm Cannabis pro Person von nicht-gewinnorientierten Cannabis Clubs erhalten, Erwachsene ab 18 Jahren lediglich 30 Gramm. Dabei ist nur die Mitgliedschaft in einem Cannabis-Club erlaubt.

Der Konsum in der Öffentlichkeit ist zwar grundsätzlich erlaubt, aber nicht überall: Cannabis darf nicht zwischen 7 und 20 Uhr in Fußgängerzonen konsumiert werden und prinzipiell nicht in der Nähe (min. 100 Meter) von Schulen, Kindergärten oder öffentlichen Sportstätten.

Eigenanbau von Cannabis

Auch das Thema Eigenanbau ist für viele Cannabis-Enthusiasten relevant. Seit dem 01.04.2024 dürfen Erwachsene 3 weibliche Hanfpflanzen für den eigenen Konsum besitzen. Zu beachten gilt jedoch die maximale Höchstmenge von 50g getrockneter Cannabisblüten. Die Pflanzen müssen vor dem Zugriff durch Minderjährige und Dritte geschützt werden.

Was bleibt verboten?

Der Handel mit Cannabis – also Verkauf und Weitergabe gegen Geld – bleibt strafbar. Auch der Versand per Post ist nicht erlaubt. Minderjährigen ist der Besitz und Konsum verboten.

Für alle Details zur aktuellen Rechtslage für Cannabis in Deutschland haben wir einen ausführlichen Rechtsratgeber erstellt.

Hinweis: Cannabis darf in Deutschland nicht an Minderjährige weitergegeben werden. Der Verkauf erfolgt ausschließlich über Cannabis-Clubs an Mitglieder ab 18 Jahren. Der Handel mit Weed auf dem Schwarzmarkt ist und bleibt strafbar.

Medizinisches Cannabis aus Apotheken

Neben dem Freizeitkonsum gibt es medizinisches Cannabis, das ärztlich verordnet und über Apotheken bezogen wird. Hier gelten andere Regeln als beim Konsumcannabis.

Medizinische Cannabisblüten waren auch vor der Legalisierung legal – allerdings nur mit ärztlichem Rezept. Dieses wurde in der Regel bei schweren Erkrankungen verordnet. Seit der Gesetzesänderung ist Cannabis kein Betäubungsmittel mehr, was die Verschreibung vereinfacht hat. Ärzte können Cannabis nun auf einem normalen Kassenrezept verordnen.

Der Preis für medizinisches Cannabis liegt je nach Sorte bereits ab 5 Euro je Gramm – deutlich günstiger als auf dem Schwarzmarkt.

Tipp: Auf CBD-DEAL24 findest du einen Telehealth-Vergleich und ein Arztverzeichnis, die dir bei der Suche nach Cannabis-verschreibenden Ärzten helfen.

Häufige Fragen rund um Weed

Du hast weitere Fragen zu Weed, Marihuana, Ganja und Co.? In diesem Abschnitt beantworten wir die wichtigsten Fragen.

Wie lange ist Weed nachweisbar?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht, da die Nachweisbarkeit auch mit dem individuellen Stoffwechsel zusammenhängt: Bei seltenem Konsum mit mehreren Pausen zwischen den einzelnen Anwendungen ist Weed in den meisten Fällen für rund 6 Stunden nachweisbar. Bei regelmäßigem Konsum lagert sich THC allerdings im Fettgewebe ein und ist deutlich länger nachweisbar.

Wie lange bleibt Weed im Blut?

Auch hier gibt es keine Faustregel: Je häufiger du konsumierst, desto länger dauert der Abbauprozess – zwischen 3 Tagen bis zu mehr als 3 Wochen ist alles möglich.

Wie lange bleibt Weed im Urin?

Während Weed bei einmaligem oder gelegentlichem Konsum generell zwischen 2 bis 4 Tagen im Urin nachweisbar ist, sieht es bei Dauerkonsum anders aus: In diesem Fall kann THC sogar mehrere Wochen lang nachgewiesen werden.

Wie viel kostet ein Gramm Weed?

Der aktuelle Straßenpreis für Weed liegt je nach Region hierzulande bei 10 bis 15 Euro pro Gramm. Je nach Sorte erhält man medizinisches Cannabis bereits ab 5 Euro je Gramm. In Cannabis-Clubs variieren die Preise ebenfalls, liegen aber oft unter dem Straßenpreis.

Wie viel Weed darf man besitzen?

Erwachsene ab 18 Jahren dürfen 30 Gramm Weed besitzen, Erwachsene ab 21 Jahren 50 Gramm. Für den Eigenbedarf dabei haben darf man jedoch nur 25 Gramm. Auch der Besitz von 3 weiblichen Hanfpflanzen ist erlaubt. Minderjährigen ist der Besitz und Konsum verboten.

Wie lange ist Weed haltbar?

Weed sollte idealerweise kühl, trocken und lichtgeschützt gelagert werden. Generell ist es dann zwischen 6 bis 12 Monaten haltbar. Wie lange dein Weed tatsächlich haltbar ist, hängt auch vom Anbau und der individuellen Verarbeitungsart ab. Luftdichte Glasgefäße eignen sich am besten zur Lagerung.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was versteht man unter Weed?

Weed ist ein umgangssprachlicher Begriff aus dem Englischen für Marihuana. Damit sind die getrockneten, harzhaltigen Blüten und Blätter der weiblichen Cannabispflanze gemeint. Weed enthält den psychoaktiven Wirkstoff THC, der beim Konsum einen Rauschzustand erzeugt.

Ist Weed ein Joint?

Nein. Weed ist das pflanzliche Material - also die getrockneten Cannabisblüten. Ein Joint ist die Konsumform: Weed wird dabei pur oder mit Tabak gemischt in Zigarettenpapier gedreht und geraucht. Cannabis wird meistens geraucht, aber auch verdampft oder in Form von Edibles konsumiert.

Ist Weed stark?

Wie stark Weed wirkt, hängt vor allem vom THC-Gehalt der jeweiligen Sorte ab. Dieser variiert erheblich. Auch Dosierung, Konsumform und individuelle Faktoren wie Toleranz und Körpergewicht beeinflussen die Intensität. Einsteiger sollten mit kleinen Mengen beginnen.

Was ist Weed auf Deutsch?

Weed bedeutet auf Deutsch wörtlich "Unkraut". Im Cannabis-Kontext ist es ein Slang-Begriff für Marihuana - also die getrockneten Blüten und Blätter der weiblichen Hanfpflanze. Deutsche Synonyme sind Gras, Marihuana oder umgangssprachlich Bubatz.

Was ist Marihuana?

Bei Marihuana handelt es sich um die getrockneten Blüten der weiblichen Cannabispflanze. Der Begriff wird synonym mit Weed und Gras verwendet.

Was bedeutet Kiffen?

Beim Kiffen handelt es sich um das Rauchen von Marihuana, typischerweise mittels eines Joints. Der Begriff wird umgangssprachlich aber auch für andere Konsumformen verwendet.

Was beeinflusst die Wirkung von Cannabis?

Für die Cannabis-Wirkung sind unter anderem der THC-Gehalt, die Sorte, die Dosierung sowie die Konsumform relevant. Auch Set und Setting sowie die eigene Konstitution spielen eine Rolle.

Woran erkenne ich eine Cannabisabhängigkeit?

Bei einer Cannabisabhängigkeit handelt es sich in erster Linie um eine psychische Abhängigkeit. Diese kann sich darin äußern, dass man stärker zu Stimmungstiefs neigt und Cannabis "braucht", um Alltagssituationen durchzustehen. Wenn du Anzeichen bei dir bemerkst, wende dich an eine Suchtberatungsstelle.

Wie hoch ist die Strafe für Cannabisbesitz?

Seit dem 01.04.2024 ist der Besitz von Cannabis nicht mehr strafbar, wenn er die erlaubte Menge von 50 Gramm (ab 21 Jahren) bzw. 30 Gramm (ab 18 Jahren) nicht überschreitet. Für unterwegs gilt eine Obergrenze von 25 Gramm.

Wie schädlich ist Cannabis für das Gehirn?

Vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen kann der Konsum von Cannabis zu Beeinträchtigungen der Gehirnentwicklung führen. Lern- und Gedächtnisleistungen können bei dauerhaftem Konsum betroffen sein.[4]

Kris Pribicevic ist ein renommierter CBD-Experte mit hunderten veröffentlichten Artikeln zu CBD & Cannabis. Als anerkannte Autorität in Deutschland ist er eine treibende Kraft in der Branche.

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