Einen Joint drehen bzw. einen Joint bauen ist eine der beliebtesten Arten, um Cannabisblüten zu konsumieren. Ebenso ist es eine großartige Möglichkeit, den vollen Cannabis Geschmack deiner Blüten zu genießen. Weshalb jeder Cannabis-Raucher nicht nur wissen sollte, wo man Cannabisblüten kaufen kann, sondern auch, wie man einen Joint richtig dreht. Es gibt unzählige Meinungen über die verschiedenen Möglichkeiten einen Joint zu drehen, aber was auch immer du tust, stelle sicher, dass dein Joint gleichmäßig und glatt abbrennt.
Falls du dich also fragst, wie man einen Joint baut, dann bist du hier genau richtig.
Übrigens ist Cannabis verdampfen eine gute Alternativen zu Joint und Blunt, jedoch verursachen Vapes und Co. ebenfalls Nebenwirkungen.
Die Art der Anwendung beeinflusst das Erlebnis und die Bioverfügbarkeit maßgeblich. Weitere Details zu verschiedenen Konsummethoden, moderner Hardware und wichtigen Safer-Use-Hinweisen findest du in unserer Wissens-Übersicht zum Thema Konsum. Zum Ratgeber für Konsum
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Die Vorarbeit für einen perfekt gedrehten Joint ist entscheidend.
Übung macht den Meister! Wenn das Joint drehen nicht sofort gelingen sollte, probieren Sie es wieder und wieder.
Drehen Sie Ihren ersten Joint mit weniger Inhalt, dass Drehen fällt so leichter.
Joint drehen lernen: Die komplette Anleitung für Anfänger
Einen Joint drehen, auch als Tüte drehen oder Dübel bauen bekannt, gehört zu den beliebtesten Arten, Cannabisblüten zu konsumieren. Ein selbst gerollter Joint bietet dir die Möglichkeit, das volle Aroma und den Geschmack deiner Blüten zu genießen. Deshalb sollte jeder Cannabis-Konsument nicht nur wissen, wo man Cannabisblüten kaufen kann, sondern auch, wie man einen Joint richtig dreht.
Es gibt unzählige Meinungen über die verschiedenen Möglichkeiten, einen Joint zu rollen. Was auch immer du bevorzugst – stelle sicher, dass dein Joint gleichmäßig abbrennt und gut zieht. In dieser Joint-drehen-Anleitung zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du auch als Anfänger einen soliden Joint bauen kannst. Vom Zerkleinern über die richtige Drehtechnik bis hin zu häufigen Fehlern und wie du sie vermeidest.
Hinweis: Dieser Ratgeber richtet sich ausschließlich an volljährige Personen ab 18 Jahren. Cannabis ist ein Genussmittel für Erwachsene – der Konsum durch Minderjährige ist gesetzlich verboten. Bitte konsumiere verantwortungsvoll.
Du möchtest noch tiefer in die Welt des Cannabis-Konsums eintauchen? In unserem Cannabis-Konsum-Ratgeber findest du weitere Anleitungen, Tipps und Hintergrundwissen für einen informierten und verantwortungsvollen Umgang.
Was braucht man, um einen Joint zu drehen?
Das komplette Zubehör für das Joint drehen im Überblick
Bevor du loslegst, solltest du dein komplettes Rollzubehör zusammenstellen. Nichts ist ärgerlicher, als mitten beim Joint bauen festzustellen, dass dir ein wichtiges Utensil fehlt. Hier ist die vollständige Checkliste:
Cannabisblüten oder Hasch – die Sorte deiner Wahl
Rolling Papers – für Anfänger eignen sich Queen Size Papers am besten
Filtertips – für die Spitze des Joints (auch Tip oder Mundstück genannt)
Grinder – eine Cannabis-Mühle zum gleichmäßigen Zerkleinern
Optional: Ein Stift oder dünner Gegenstand zum Stopfen
Optional: Ein Tray oder eine glatte Unterlage als Arbeitsfläche
Erfahrungsgemäß lohnt sich besonders die Investition in einen guten Grinder. Er spart Zeit, sorgt für eine gleichmäßige Konsistenz und erleichtert das Joint rollen enorm – dazu gleich mehr.
Die meisten fertigen Pre-Roll Joints, die in Geschäften verkauft werden, enthalten ein ganzes Gramm, obwohl einige in 2er-Packs mit einem halben Gramm angeboten werden. Für den Anfang genügt eine Menge von einem halben Gramm Cannabisblüten. Das ist eine gute Menge für ein bis zwei Personen, und wenn du mit einer kleinen Menge beginnst, wird das Joint bauen auch einfacher von der Hand gehen.
Möchtest du gleich zu Beginn einen Blunt oder Spliff drehen, wirst du etwas mehr Gras benötigen – in der Regel ein ganzes Gramm oder mehr.
Wieviel Hash für einen Joint?
Wer statt Blüten lieber Haschisch verwendet, kommt mit deutlich weniger Menge aus. In der Praxis hat sich eine Menge von etwa 0,1 bis 0,3 Gramm Hasch pro Joint bewährt. Da Hasch in der Regel einen höheren Wirkstoffgehalt als Blüten besitzt, ist weniger mehr. Brösel das Hash fein und verteile es gleichmäßig im Joint – Klumpen führen dazu, dass der Joint ungleichmäßig abbrennt oder ausgeht.
Cannabis-Tabak-Mischverhältnis (Spliff)
Hierzulande ist es verbreitet, Cannabis mit Tabak zu mischen – das Ergebnis nennt sich Spliff. Ein typisches Mischverhältnis liegt bei etwa 70 % Tabak und 30 % Cannabis, wobei erfahrene Konsumenten den Cannabis-Anteil oft erhöhen. In der reinen Form enthält ein Joint per Definition ausschließlich Cannabis, ohne Tabak. Wer auf Tabak verzichten möchte, kann auf Kräutermischungen aus Hanfblättern, Damiana oder Knaster als Tabakersatz zurückgreifen.
Tipp: Wenn du einen puren Joint ohne Tabak drehst, rolle ihn etwas dünner. Reines Cannabis brennt anders als eine Tabak-Mischung und benötigt eine gleichmäßigere Verdichtung.
Richtiges Paper zum Joint bauen auswählen
Für die ersten Versuche verwendest du am besten Queen Size Papers. Falls du nicht weißt, was das ist, frage einfach in einer Tankstelle oder einem Kiosk – dort wird man dir weiterhelfen. Wenn du geübter im Joint rollen bist, kannst du auf King Size Papiere umsteigen und ein ganzes Gramm in deinen Joint packen. Es gibt viele verschiedene Rolling Papers in unterschiedlichen Größen, Materialien und sogar Geschmacksrichtungen. In der Regel haben sie an einer Seite einen dünnen Klebestreifen aus natürlichem Gummi arabicum.
Größe
1¼ Papiere sind der Standard für Rolling Papers, weil sie leicht zu rollen sind und gut zu einem Filter passen. Sie werden auch als Queen Size bezeichnet. Single-Wide-Papiere sind mit 1 Zoll Breite etwas kleiner als 1¼-Papiere und werden oft als Standard-Zigarettenrollpapier verwendet. 1½-Papiere sind etwas breiter als 1¼-Papiere und eignen sich für leicht dickere Joints.
King Size Papiere sind die größten Standard-Papiere und ideal für Gruppen oder erfahrene Dreher. Die sogenannten King Size Slim Papers sind genauso lang, aber schmaler – sie ermöglichen dünnere Joints, die gleichmäßiger abbrennen und weniger Papiergeschmack hinterlassen. Für Anfänger beim Joint drehen ist das Queen Size Format die beste Wahl, da es die Handhabung deutlich erleichtert.
Material
Rolling Papers werden traditionell aus Zellstoff hergestellt, aber heutzutage gibt es eine Vielzahl verschiedener Materialien:
Weißes Papier wird oft gebleicht und manche Papiere enthalten Zusätze wie Holzkohle, damit sie schneller brennen. Ungebleichte, chlorfreie Papers sind eine natürlichere Wahl und hinterlassen weniger Rückstände.
Aromatisierte Papiere
Rolling Papers gibt es auch in einer Vielzahl von Geschmacksrichtungen. Diese wurden behandelt oder mit Aromen versetzt, sodass sie nicht natürlich sind. Wer den authentischen Geschmack seiner Cannabisblüten genießen möchte, greift besser zu unbehandelten Papers.
Kegel (Cones)
Wenn du zum ersten Mal einen Joint drehst, solltest du den Kauf eines Cones in Betracht ziehen. Dabei handelt es sich um Rolling Papers, die bereits zu konischen Joints geformt sind, mit einem Filter am Ende. Zerkleinere einfach etwas Cannabis, fülle es in den Kegel und presse es mit einem Stopfstab zusammen, der normalerweise mitgeliefert wird. Cones nehmen das eigentliche Drehen komplett ab und sind ideal, wenn du schnell ein Ergebnis möchtest, ohne die Drehtechnik zu üben.
Wie dreht man einen Joint? Hier ist unsere einfache Sieben-Schritte-Anleitung für Anfänger, mit der du auch ohne Vorerfahrung einen gleichmäßig brennenden, gut ziehenden Kegel-Joint drehen kannst.
Schritt 1: Cannabis im Grinder zerkleinern
Verwende einen Grinder (Cannabis-Mühle), um dein Cannabis zu zerkleinern. Das Mahlen macht die Füllung des Joints gleichmäßig, erleichtert das Joint bauen und sorgt dafür, dass der Joint auf allen Seiten gleichmäßig abbrennt. Ein Grinder verhindert außerdem, dass deine Hände klebrig werden und am Rollpapier haften bleiben.
Grinder vs. Handmethoden: Ein hochwertiger Grinder liefert die gleichmäßigste Konsistenz – ideal für Anfänger. Hast du keinen Grinder zur Hand, kannst du dein Cannabis auch mit einer sauberen Schere in einem kleinen Glas zerkleinern oder es vorsichtig zwischen den Fingern zerbröseln. Die Handmethode dauert länger und liefert eine ungleichmäßigere Textur, funktioniert aber im Notfall.
Die ideale Konsistenz ist fluffig und gleichmäßig – nicht zu fein wie Pulver, aber auch keine groben Stücke. Zu fein gemahlenes Cannabis kann den Luftzug blockieren, während grobe Stücke den Joint ungleichmäßig abbrennen lassen. Unter den besten Grindern für Cannabis haben sich besonders Modelle mit mehreren Kammern bewährt, da sie zusätzlich Kief, die feinen Trichome (Harzdrüsen), auffangen.
Am einfachsten lässt sich Gras im Grinder zerkleinern
Schritt 2: Filter (Tip) bauen
Filter drehen oder fertigen Filter verwenden
Fertige einen Filter an. Beginne mit ein paar Ziehharmonikafalten am Ende des Filterpapiers und rolle den Rest dann auf die gewünschte Dicke um die Falten herum. Du kannst einen Filter aus so ziemlich allem herstellen, aber wir empfehlen spezielle Filtertips – dünne, aber steife Papierstücke, die genau dafür gemacht sind.
Auch Visitenkarten oder Verpackungen von Rollpapier funktionieren. Idealerweise sollte der Tip den gleichen Durchmesser haben, den dein fertiger Joint am Mundstück haben soll. Das gibt deinem Joint Stabilität und verhindert, dass loses Cannabis in den Mund gelangt.
Der Filter bestimmt auch die spätere Form: Ein dicker Tip ergibt einen dickeren Joint, ein dünner Tip einen schlankeren. Für Anfänger beim Joint drehen empfiehlt sich ein mittlerer Durchmesser von etwa 5-7 Millimetern – das erleichtert sowohl das Rollen als auch den Luftzug.
Schritt 3: Rollpapier mit Cannabis füllen
Lege den Filter an ein Ende des Rollpapiers und fülle das Papier mit dem zerkleinerten Cannabis. Der Klebestreifen sollte oben und dir zugewandt sein. Unterschätze diesen Schritt nicht: Je gleichmäßiger du das Gras verteilst, desto leichter werden dir die nächsten Schritte fallen.
Sobald das Papier die richtige Menge enthält – ein halbes bis ganzes Gramm reicht für den Anfang – verteile das Cannabis mit den Fingern zu einer gleichmäßigen Linie entlang des Papiers. Lasse am Filterende etwas weniger und an der Spitze etwas mehr Cannabis liegen, um die typische Kegelform zu erreichen.
Schritt 4: Joint drehen und formen
Sobald du deinen Joint gefüllt hast, ist es an der Zeit, ihn zu formen. Klemme das Papier zwischen Daumen und Zeigefinger beider Hände und rolle es vorsichtig hin und her. Durch diese Bewegung verdichtest du das Cannabis zu einer gleichmäßigen Zylinderform. Nimm dir Zeit für diesen Schritt – er entscheidet darüber, ob dein Joint später gleichmäßig abbrennt oder seitlich wegglüht.
Joint rollen und in Form bringen
Schritt 5: Klebestreifen anfeuchten und zukleben
Dein Cannabis sollte nun wie eine Wurst im Papier liegen. Rolle bzw. platziere dein Gras auf der Seite des Papiers ohne Klebestreifen. Diese Seite schlägst du nun über die Füllung und schiebst sie unter die andere Seite des Papiers. Am besten beginnst du an dem Ende mit dem Filter, da der Tip als Ankerpunkt beim Einrollen hilft.
Rolle das Papier fest um den Filter und arbeite dich dann zur Spitze vor. Sobald nur noch der Klebestreifen herausschaut, befeuchte ihn leicht mit der Zunge und drücke ihn sanft fest. Beginne beim Filter und klebe nach oben zur Spitze hin zu – so vermeidest du Falten im Papier. Achte darauf, nicht zu viel Feuchtigkeit zu verwenden, da das Papier sonst reißen oder ungleichmäßig brennen kann.
Joint bzw. Papier am Klebestreifen anfeuchten und verkleben
Schritt 6: Joint stopfen
Zum Schluss musst du den Joint etwas stopfen, damit er gleichmäßig abbrennt. Dazu drückst du von der offenen Seite des Joints aus das Cannabis vorsichtig zusammen. Dafür eignet sich jeder dünne, längliche Gegenstand – ein Stift, ein Zahnstocher oder ein dünner Pinselstiel.
Ein besonders beliebtes Hilfsmittel zum Stopfen sind die herausnehmbaren Feuersteine in den langen Clipper-Feuerzeugen. Stopfe nicht zu fest, sonst blockierst du den Luftzug. Drehe abschließend das überstehende Papier an der Spitze leicht zu, um den Joint zu verschließen.
Schritt 7: Fertig – dein erster selbstgedrehter Joint
Zünde den Joint an der zugedrehten Spitze an, drehe ihn dabei langsam zwischen den Fingern und ziehe leicht am Mundstück. So verteilt sich die Glut gleichmäßig über die gesamte Spitze, bevor du den ersten richtigen Zug nimmst.
Dann den Joint geniessen
Hinweis: CBD-Blüten und Cannabis-Produkte werden in Deutschland als Aromaprodukte vertrieben und sind nicht zum Verzehr bestimmt. Dieser Artikel dient ausschließlich der sachlichen Information für volljährige Leser.
Häufige Fehler beim Joint drehen vermeiden
Gerade Anfänger machen beim Joint drehen typische Fehler, die das Raucherlebnis beeinträchtigen. Hier sind die häufigsten Probleme und wie du sie vermeidest:
Joint brennt schief (Sideburn / Kanueffekt)
Der wohl frustrierendste Fehler: Eine Seite des Joints brennt schneller ab als die andere, sodass er seitlich wegglüht wie ein Kanu. Das passiert fast immer aus dem gleichen Grund – ungleichmäßig verteiltes Cannabis. Achte beim Füllen darauf, dass keine Klumpen oder Hohlräume entstehen. Auch zu lockeres Rollen begünstigt schiefes Abbrennen. In der Praxis zeigt sich: Wer sein Cannabis gleichmäßig mahlt und den Joint beim Formen geduldig verdichtet, hat dieses Problem deutlich seltener.
Soforthilfe: Brennt dein Joint bereits schief, kannst du die schneller brennende Seite vorsichtig mit etwas Speichel anfeuchten, um sie zu verlangsamen.
Joint geht immer wieder aus
Ein Joint, der ständig ausgeht, ist meist zu fest gestopft. Wenn die Luft nicht durch die Füllung ziehen kann, erstickt die Glut. Zu grob zerkleinertes Cannabis mit Stängelresten ist ebenfalls ein häufiger Grund. Erfahrungsgemäß hilft ein gleichmäßiger, mittlerer Mahlgrad am besten und beim Stopfen gilt: Weniger Druck ist mehr.
Joint ist zu locker oder zu fest
Ein zu lockerer Joint brennt zu schnell ab und kann auseinanderfallen. Ein zu fester Joint lässt sich kaum ziehen. Die richtige Balance findest du durch die Hin-und-Her-Rollbewegung in Schritt 4: Das Cannabis sollte sich fest anfühlen, aber noch leicht nachgeben, wenn du den Joint seitlich zusammendrückst.
Papier reißt beim Rollen
Reißendes Papier ist oft die Folge von zu viel Feuchtigkeit oder zu grobem Cannabis, das Spitzen hat und das Papier durchstößt. Entferne vor dem Rollen alle Stängel und Stiele sorgfältig. Falls du feuchte Hände hast, trockne sie vorher ab – klebrige Finger sind der natürliche Feind eines sauberen Joints.
Problem
Ursache
Lösung
Joint brennt schief
Ungleichmäßige Füllung
Cannabis gleichmäßig verteilen, geduldig formen
Joint geht aus
Zu fest gestopft / grobe Stücke
Lockerer stopfen, feiner mahlen
Joint zu locker
Zu wenig verdichtet
Mehr Hin-und-Her-Rollbewegung
Papier reißt
Stängel / Feuchtigkeit
Stängel entfernen, Hände trocknen
Schlechter Luftzug
Filter zu eng / Füllung zu dicht
Filter lockerer rollen, weniger stopfen
Tipps für das Drehen des perfekten Joints
Das Rollen eines Joints erfordert Geduld und Übung. Du wirst nicht gleich beim ersten Mal den perfekten Joint bauen, aber wenn du dran bleibst, wirst du im Handumdrehen ein Profi sein. Hier sind einige Anfängertipps, mit deren Hilfe du, früher oder später, einen perfekten Joint drehen wirst:
Verwende einen Grinder: Cannabis lässt sich leichter rollen, wenn es eine gleichmäßige Konsistenz hat. Grinder sind günstig und sparen außerdem Zeit beim Zerkleinern.
Entferne Stängel und Stiele: Diese stechen durch das Papier und verursachen ungleichmäßiges Abbrennen. Investiere eine Minute in die Aussortierung – es lohnt sich.
Nicht zu feucht ankleben: Zu viel Speichel durchweicht das Papier. Ein kurzes, gleichmäßiges Befeuchten des Klebestreifens reicht völlig aus.
Übe die Rollbewegung ohne Cannabis: Nimm ein Paper und etwas Tabak oder Kräuter und übe die Hin-und-Her-Bewegung, bis sie sitzt. So verschwendest du kein Cannabis bei deinen ersten Versuchen.
Nutze den Filter als Ankerpunkt: Beginne das Einrollen immer am Filter-Ende. Der Tip gibt dir Halt und die richtige Führung für den Rest des Joints.
Arbeite auf einer sauberen Unterlage: Ein Tray oder ein Buch fängt herausfallende Krümel auf – nichts geht verloren.
Geduld ist der Schlüssel: Die meisten Anfängerfehler entstehen durch Hektik. Nimm dir Zeit, besonders bei den Schritten 4 und 5.
Verschiedene Arten, einen Joint zu drehen
Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie du einen Joint bauen kannst. Du kannst deinen Joint groß oder klein rollen, pur oder als Mischung – werde kreativ! Einige Leute haben das Drehen von Joints sogar zu einer Kunst gemacht und rollen ihr Cannabis zu funktionalem Origami. Hier sind die beliebtesten Drehtechniken:
Inside-Out Joint (Backflip)
Beim Inside-Out-Joint legst du das Paper umgekehrt ein, sodass der Klebestreifen nach unten zeigt und von dir weg weist. Du rollst den Joint wie gewohnt, klebst den Streifen durch das Papier hindurch fest und reißt oder brennst das überschüssige Papier ab. Vorteil: Weniger Papier bedeutet reinerer Geschmack. Diese Drehtechnik erfordert etwas Übung, ist aber bei erfahrenen Rauchern sehr beliebt.
Spliff
Ein Spliff ist im Grunde ein Joint mit Tabak-Cannabis-Mischung. In Europa ist der Spliff die verbreitetste Variante. Die Tabakbeimischung sorgt für einen gleichmäßigeren Abbrand und streckt das Cannabis. Wer den Unterschied zwischen Joint, Blunt und Spliff genauer verstehen möchte, findet in unserem Ratgeber alle Details.
Multi-Paper-Joint (L-Joint / Kreuz)
Für besondere Anlässe lassen sich mehrere Papers kombinieren. Beim L-Joint klebst du ein zweites Paper im 90-Grad-Winkel an das erste, um eine größere Rollfläche zu schaffen. Fortgeschrittene drehen sogar Joints mit drei Papers oder kreuzförmige Joints. Und wer es ganz anders mag, greift gleich zum Blunt – einem Joint, der statt Papier in ein Tabakblatt oder Blunt Wrap gerollt wird.
Wie baut man einen Joint, wenn man keine Blättchen hat?
Rolling Papers sind günstig und leicht zu finden. Du bekommst sie an jeder Tankstelle oder in jedem Kiosk für oftmals weniger als einen Euro pro Packung. Aber was tun, wenn tatsächlich kein Papier zur Hand ist?
Wenn du eine Zigarette hast, kannst du den Tabak vorsichtig ausleeren und die Hülle stattdessen mit Cannabis füllen. Vergiss dabei nicht, dass sich der Geschmack durch den Tabakfilter und das Zigarettenpapier verändert. Im Internet kursieren Tipps zu Alternativen wie Maisblättern oder Rosenblättern – das ist für den Notfall möglich, aber geschmacklich und gesundheitlich nicht optimal.
Wer grundsätzlich auf das Verbrennen von Papier verzichten möchte, kann Cannabis auch schonend verdampfen. Vaporizer erhitzen das Cannabis nur so weit, dass die Wirkstoffe verdampfen, ohne dass Verbrennungsstoffe entstehen – eine Alternative, die viele Anwender als angenehmer empfinden.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Joint?
Ein Joint ist eine selbstgedrehte Cannabis-Zigarette. Per Definition enthält ein Joint ausschließlich Cannabis - ohne Tabak. In Deutschland wird der Begriff allerdings umgangssprachlich auch für die Mischung aus Cannabis und Tabak verwendet, die genau genommen als Spliff bezeichnet wird.
Was braucht man, um einen Joint zu drehen?
Du benötigst Rolling Papers, Filtertips und Cannabis - zum Beispiel CBD-Blüten oder Haschisch. Ein Grinder zum Zerkleinern ist nicht zwingend nötig, erleichtert das Joint drehen aber erheblich, besonders für Anfänger.
Wie viel Gramm hat ein Joint?
Vorgedrehte Joints, wie sie beispielsweise in Amsterdam erhältlich sind, enthalten in der Regel 1 Gramm Cannabis. Selbstgedrehte Joints variieren je nach Paper-Größe und persönlicher Vorliebe zwischen 0,3 und 1 Gramm.
Warum brennt mein Joint schief?
Ein schief brennender Joint ist fast immer die Folge von ungleichmäßig verteiltem Cannabis oder zu lockerem Rollen. Achte darauf, dein Gras gleichmäßig zu zerkleinern, es ohne Hohlräume im Paper zu verteilen und den Joint beim Formen gleichmäßig zu verdichten. Mehr dazu findest du im Abschnitt über häufige Fehler beim Joint drehen weiter oben.
Wie lange wirkt ein Joint?
Die Wirkung eines Joints hängt von vielen Faktoren ab - Sorte, individuelle Toleranz, Menge und ob pur oder mit Tabak gemischt. In der Regel hält die Wirkung 2-3 Stunden an, wobei der Höhepunkt meist innerhalb der ersten 30 Minuten nach dem Konsum erreicht wird.
Wie lange ist ein Joint nachweisbar?
Die Nachweisbarkeit von THC hängt von vielen Faktoren ab: der konsumierten Menge, deinem Stoffwechsel, der Häufigkeit des Konsums und der Art des Drogentests. Mehr über die Nachweisbarkeit von THC in Blut, Haaren und Urin erfährst du in unserem ausführlichen Ratgeber zur THC-Nachweisbarkeit.
Wie schädlich ist ein Joint?
Bei jedem Verbrennungsprozess - egal ob Tabak oder Cannabis - werden gesundheitsschädliche Stoffe freigesetzt. Besonders die Kombination mit Tabak erhöht das Risiko. Wer gesundheitsbewusster konsumieren möchte, für den ist das Verdampfen mit einem Vaporizer eine mögliche Alternative, da dabei keine Verbrennung stattfindet.
Wie sieht ein Joint aus?
Ein Joint sieht aus wie eine selbstgedrehte Zigarette, ist jedoch meist etwas länger und hat eine leicht konische Form - wie ein Kegel. Am schmaleren Ende sitzt der Filter, zur Spitze hin wird er breiter. Die typische Kegelform entsteht durch die Rolltechnik und erleichtert das gleichmäßige Abbrennen.
Kris Pribicevic ist ein renommierter CBD-Experte mit hunderten veröffentlichten Artikeln zu CBD & Cannabis. Als anerkannte Autorität in Deutschland ist er eine treibende Kraft in der Branche.
Gerne! Am besten sind für Anfänger Rolls geeignet. Hier kann die Länge des Papiers selbst bestimmt werden. Ein weiterer Tipp: Erst mal Tabak rein und diesen dann im Papier in rund drehen. Anschließend das klein gepflockte Cannabis hinzugeben und fertig drehen.
2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort
Danke werde mich an die Anweisungen halten
Gerne! Am besten sind für Anfänger Rolls geeignet. Hier kann die Länge des Papiers selbst bestimmt werden. Ein weiterer Tipp: Erst mal Tabak rein und diesen dann im Papier in rund drehen. Anschließend das klein gepflockte Cannabis hinzugeben und fertig drehen.