Was ist CBD – Das nicht psychoaktive Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf

Der Einsatz von Cannabis für medizinische Zwecke ist in den letzten Jahren immer mehr in das Rampenlicht der Medien gerückt. Viele Ärzte sehen in Cannabis ein zukünftiges Medikament, welches vielen Menschen auf natürliche Weise mit Schmerzen und psychischen Problemen helfen könnte. Der medizinische Einsatz von Hanf wurde bereits vor über 2.500 Jahren praktiziert. Mittlerweile konnten über 450 Bestandteile in der Hanfpflanze bestimmt werden. Neben Terpenen, Flavonoiden und anderen Pflanzenstoffen erfreuen sich die Phytocannabinoide eines besonders hohen Interesses. Es konnten bislang über 80 Phytocannabinoide in der Hanfpflanze nachgewiesen werden. Davon am besten bekannt ist Tetrahydrocannabinol (THC), Cannabidiol (CBD), Cannabinol (CBN) sowie Cannabigerol (CBG).

Forscher haben in den letzten Jahren einen nicht nur ungefählichen Wirkstoff in der Hanfpflanze entdeckt, vielmehr weist dieser Stoff beachtliche Wirkweisen bei diversen Krankheiten auf. Dieser Stoff nennt sich Cannabidiol, oder kurz gesagt CBD. Dieser Stoff wirkt sich im Vergleich zu Tetrahydrocannabinol (THC) nicht psychoaktiv aus, das heißt Cannabidiol macht nicht High. Besonders interessant sind die Auswirkungen von CBD auf den menschlichen Körper und das damit verbundenen Endocannabinoid-System. Durch komplexe Prozesse hat Cannabidiol Einfluss auf Hormone wie Serotonin und Dopamin, welche Glücksgefühle hervorrufen und Schmerzen lindern können.  Außerdem weist Cannabidiol antientzündliche, antiepileptische und antischizophrene Eigenschaften auf, ohne dämpfende Nebenwirkungen. Der Einsatz von Cannabidiol erfreut sich im komplementären Bereich aufgrund der positiven Erfahrungsberichte einer zunehmenden Beliebtheit.

In Deutschland werden CBD Produkte als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Dadurch dürfen keine Heilversprechen mit diesen  Produkten abgegeben werden. Dennoch gibt es bereits zahlreiche Studien, die positive Effekte und ein steigendes Wohlbefinden mithilfe des Wirkstoffes Cannabidiol nachgewiesen worden sind.

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Herstellung von CBD

Cannabidiol wird in der weiblichen Hanfpflanze vorgefunden. CBD-reicher Nutzhanf darf aufgrund des niedrigen THC-Gehaltes legal angebaut werden. Da die rechtlichen Aspekte in vielen Ländern einen THC Anteil von 0,2 % vorschreiben, ist in CBD Produkten nur ein minimaler Anteil von THC enthalten, in vielen Produkten sind sogar keine THC Bestandteile vorzufinden. Sobald die Pflanzen reif zur Ernte sind, werden die wirkstoffreichen Blüten der Cannabispflanze verwendet, um CBD Öl oder CBD Isolat herzustellen. Die Gewinnung von CBD Öl geschieht auf viele unterschiedliche Arten. Besonders hochwertig sind Cannabidiol Extrakte aus CO2 Extraktionen. Durch die hitzefreie Extraktion bleibt das komplette Pflanzenstoffspektrum sowie alle Phytocannabinoide, ausgenommen THC, enthalten. Vollspektrum Extrakt hat in vielen Studien gezeigt, dass es eine weitaus bessere Wirkung als Cannabidiol Isolat besitzt.

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